Donnerstag, 23. Februar 2012, 22:58

Gmundens Straßenbahn ist kein Museumsbetrieb

StadtRegioTram: Von der City ins Grüne, von der Region in die Stadt
StadtRegioTram: Von der City ins Grüne, von der Region in die Stadt

„Die Weiterführung der Traunseebahn ins Gmundner Stadtzentrum und der Zusammenschluss mit der Straßenbahn brächten einen bedeutenden Entwicklungsimpuls für die gesamte Region. Gemeinsam werden wir die Finanzierung für das enorm wichtige Projekt aufbringen“, lautete der einheitliche Tenor aller Bürgermeister von Gmunden bis Vorchdorf anlässlich einer Gesprächsrunde beim Jubiläumsfest am 14. Februar 2012 in der Straßenbahnremise.

Darauf können sich alle BewohnerInnen von Vorchdorf, Kirchham, Gschwandt, Baumgarten, Engelhof und Weyer freuen: Einsteigen in ihrer Heimatgemeinde und umsteigefrei ins Zentrum von Gmunden zu kommen. Pendler an ihre Arbeitsplätze, Kinder und Jugendliche in die Schulen, in der Freizeit zu den Sportstätten, Gmundner und Gäste der Stadt ins Grüne.

Immer mit der Möglichkeit, einen Zwischenstopp einzulegen, etwa um eines im Vorbeifahren in den Schaufenstern der Gmundner Innenstadtgeschäfte erblicktes Produkt zu kaufen. Oder in einem der Cafés das zurückgewonnene städtische Flair im Zentrum des Geschehens zu genießen.

Die modernen und komfortablen Fahrzeuge werden auch die Ausflügler und Touristen zu schätzen wissen, gelangen sie doch dann nicht mehr nur direkt vom Bahnhof zur Keramik, sondern auch zu den Ausflugsschiffen am Rathausplatz. Oder direkt vom Rathausplatz zur Grünberg-Seilbahn, zur Brauerei Eggenberg und zum Bratlwirt in Kirchham. Als neue Direktverbindung kann die „StadtRegioTram“ in vielerlei Hinsicht punkten.

Sie bringt Beschäftigungswirkung und setzt Maßstäbe für Gmunden: Als sicheres, pünktliches und sauberes Verkehrsmittel, das voll im Trend liegt. Barrierefreiheit wird eine Selbstverständlichkeit sein, und es wird zum guten Ton der GmundnerInnen gehören, die eigenen Straßen von weiterem Autoverkehr zu entlasten und den Parkplatzmangel im Stadtzentrum zu vermindern. Vorbildwirkung vor der Haustüre wird damit leicht gemacht!

Eine informative Broschüre stellt alle Zusammenhänge dar und informiert ausführlich über die Chancen dieses zukunftsorientierten Projektes. Sie ist ab sofort auch bei allen Straßenbahn- und Lokalbahnschaffnern erhältlich.

Dass lokale Schienenbahnen bestens angenommen werden, zeigt etwa die nur 10.500 Einwohner zählende Kurstadt Bad Wildbad im nördlichen Schwarzwald. Dort wurde erst vor wenigen Jahren die Bahn quer durch die Innenstadt über die Uferpromenade zum Kurpark verlängert.

Und genau diese 800 Meter neues Gleis machen den überragenden Erfolg der neuen StadtRegioTram aus. Zahlreiche touristische Ziele werden nun von der StadtRegioTram direkt erschlossen, die Wege zu den Wohnhäusern, Geschäften, Cafés, Restaurants und zu den öffentlichen Einrichtungen wurden deutlich verkürzt. Die Fahrgastzahlen verdoppelten sich bereits nach wenigen Wochen, und sie steigen weiter.

Auch Gmundens Straßenbahn ist kein Museumsbetrieb.
In ihr steckt weit mehr Potential als auf den ersten Blick zu vermuten ist. Schon beim Bau Ende des 19. Jahrhunderts war vorgesehen, eine Lokalbahn vom Bahnhof Gmunden durch die Stadt hinaus ins Alpenvorland zu schaffen. Letztlich wurden allerdings zwei Streckenabschnitte errichtet: Einer von Vorchdorf an den Stadtrand der Bezirkshauptstadt und die Straßenbahn. Eine Lücke von 700 Metern zwischen den zwei Bahnen klafft bis heute, nun soll sie geschlossen werden.

Als StadtRegioTram würde die Linie Vorchdorf – Gmunden Hauptbahnhof endlich ihrer ursprünglichen Bestimmung gerecht und als leistungsfähiges Verkehrsmittel die Attraktivität der Stadt und der gesamten Region enorm steigern. Neue Arbeitsplätze entstehen nur da, wo attraktive Mobilitätsbedingungen realisiert sind. Die damit zusammenhängenden Investitionen schaffen und sichern nachhaltige Arbeitsplätze in der Region. Beste Aussichten also!

www.gmundner-strassenbahn.at

3 Kommentare
Ihre Meinung?
  1. andreas sagt:

    NICHT davon REDEN und Broschüren DRUCKEN sondern endlich MACHEN !!!

  2. beichtstuhl sagt:

    Aber HALLO das geht doch in Kirchham nicht.
    Andreas wo denkst du hin!!!
    das fällt doch alles unter Stimmenfang, nur so wird dass Fußvolk weichgeklopft,die Wahrheit steckt ja ganz woanders
    wir armes Fußvolk und viele glauben es.

    gruß vom Beichtstuhl

  3. beichtstuhl sagt:

    die genannten Bürgermeister von Gmunden bis Vorchdorf stecken doch alle unter einen schwarzen Zylinder……
    den Rest bitte dazudenken

Gmundens Straßenbahn ist kein Museumsbetrieb