SPORT 2000 Gmunden Triathlons härtester Gegner war das Wetter
Kein Wetterglück hatten die Veranstalter des diesjährigen SPORT 2000 Gmunden Triathlon, bei dem mehr als 400 Sportler an den Start gingen. Das einzigartige Ambiente am Gmundner Rathausplatz sowie die herrliche Kulisse der Lauf- und Schwimmstrecke entlang der Gmundner Esplanade machen den neu aufgelegten Internationalen Gmundner Triathlon zum wohl sportlichsten Highlight des Jahres. Der größte Gegener dieses hochklassigen Sportevents war jedoch das Wetter.
Pünktlich zu Wettkampfbeginn begann es zu regnen. Mit einem Schuss aus der Kanone des “Infanterieregiments Nr 42 Herzog von Cumberland” wurde der Triathlon eröffnet. Dann hieß es für die Athleten 750 m Schwimmen, 25 km Radfahren und 5 km Laufen und ihre ganz persönliche sportliche Ausdauer unter Beweis zu stellen.
Nach bereits weniger als 45 Minuten waren die ersten Teilnehmer wieder im Ziel. Je später die Stunde umso schlechter wurde das Wetter. Starkregen und Windböen mit Windspitzen von über 80km/h machten forderten die Sportler. Noch rechttzeitig aus dem kühlen Traunseenass kämpften die Athleten auf ihren Rennrädern erneut gegen das Wasser von oben an. Der Gmundner Triathlet Christian Siedlitzki lag an Position drei, als das Rennen wetterbedingt abgesagt wurde.
Fotos: Peter Sommer/fotopress
Von Profis zu sportlichen Höchstleistungen angefeuert
Ex-Skistar und jetziger ORF-Kommentator Hans Knauß spornte vor Ort die Athleten tatkräftig vom Streckenrand aus zu sportlichen Höchstleistungen an. Die Tanzgruppe “DANCEPROJECT“ unter der Leitung des mehrfachen Welt- und Europameisters im Showdance Markus Eggensperger sorgte am Rathausplatz für tolle Stimmung so.










Ich finde es Skandalös und Unverantwortlich bei Sturmwarnung und heftigen Blitzen die Teilnehmer des Triatlons einer solchen Gefahr auszusetzen.Ich möchte nur wissen wer die Verantwortung für so ein handeln übernimmt
Freiluftsportarten werden oft durch Witterungseinflüsse beeinträchtigt und daher zeitlich nach hinten verschoben.Mir ist nicht verständlich, daß der Start genau zum Zeitpunkt des vorhergesagten Gewitters stattfinden musste. Eine Stunde später wäre die tolle Veranstaltung sicher durchzuführen gewesen.
Und wenn dann was passiert,ist niemand schuld! Wo sind hier die Verantwortlichen?? Immer wird gewarnt vor Gewittern,hier zählt warscheindlich nur der EGO!!!!
Ich war selber am Start und möchte nur klarstellen dass es zum Zeitpunkt des Startes noch nicht geblitzt und gedonnert hat. Man hätte als Starter auch verzichten können aber wir haben alle gehofft dass das Wetter noch etwas aushält. Hinten nach oder mit Hellseherischen Fähigkeiten ist bekanntlich leicht reden. Man stell sich vor der Start erfolgt nicht und das Unwetter kommt auch nicht, hier würde es genug kritische Stimmen geben. Ich finde es einfach schade dass man immer einen schuldigen sucht. Hier gibt es nur einen schuldigen und der heißt Wetter!
Es ist vollkommen egal ob es blitzt oder donnert. Es ist vollkommen egal ob man hellseherische Fähigkeiten besitzt oder auch nicht. Wenn die Sturmwarnung angeht, heißt es raus aus dem Wasser, nicht rein. Die Wasserrettung muss mittlerweile jedes Wochenende “Ungläubige” ans Ufer retten, welche immer gehofft haben, es kommt eh nix. Dieses Warnsystem der Sturmwarnung ist ein (auch finanziell) durchaus Aufwändiges. Es wäre schön, wenn man es endlich respektieren und befolgen würde.
Es ist schon richtig, dass es noch nicht geblitzt und gedonnert hat, aber wenn STurmwarnung ist , hat niemand im Wasser zu sein und das wüssten auch die Veranstalter!
Es wurde auch viel zu spät abgeprochen und außerdem gehört bei so einer Veranstaltung die Radstrecke gesperrt!
Wieso startet man eine solche Veranstaltung überhaupt erst um 16 Uhr und nicht am Vormittag? Bei dem mitteleuropäischen Klima im angeblichen Monaco Österreichs ist der Vormittag unwettersicher! Typisch Gmunden!