Montag, 26. November 2012, 12:35

SPÖ-Frauen gegen Männergewalt

Martina Gast (Ampflwang),  Doris Margreiter (Gampern) und Waltraud Nigl (Aurach) verteilten am frühen Morgen am Bahnhof eine kleine Stärkung und Notrufnummern, um die vorbei kommenden Frauen gegen Gewalt zu stärken

Martina Gast (Ampflwang), Doris Margreiter (Gampern) und Waltraud Nigl (Aurach) verteilten am frühen Morgen am Bahnhof eine kleine Stärkung und Notrufnummern, um die vorbei kommenden Frauen gegen Gewalt zu stärken

16 Tage gegen Gewalt an Frauen ist eine internationale Kampagne, die jährlich stattfindet. Weltweit machen Frauen vom Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen (25. November) bis zum Internationalen Tag der Menschenrechte (10. Dezember) auf die massenhafte Menschenrechtsverletzung gegen Frauen aufmerksam.

Laut Angaben der Weltbank ist Gewalt eine der Hauptursachen für Tod und schwere gesundheitliche Schäden bei Frauen zwischen 15 und 44 Jahren. In Oberösterreich betreut das Gewaltschutzzentrum jährlich ca. 1600 Frauen. Die fünf Frauenhäuser in OÖ geben pro Jahr knapp 250 Frauen mit ebenso vielen Kindern Schutz und Sicherheit. Im autonomen Frauenzentrum suchen jährlich knapp 600 Frauen Beratung und Unterstützung als Betroffene von sexualisierter Gewalt und männlicher Beziehungsgewalt.

Wie jedes Jahr beteiligen sich die SPÖ-Frauen vom Bezirk Vöcklabruck an dieser Kampagne und machen darauf aufmerksam, dass Gewalt keine ‚Tragödie’, sondern ein Verbrechen ist. Männergewalt gegen Frauen wird nämlich oft verzerrend als ‚Familientragödie’ beschrieben.

SPÖ-Frauen gegen Männergewalt