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FPÖ-Ortsparteitag St. Georgen im Attergau

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NAbg. Ing. Wolfgang Klinger: “Erfolge stellen sich ein, wenn Leistungen für die Bürger stimmen”

„Wir blicken zuversichtlich in die nächsten Jahre. Nicht nur deshalb, weil die Wahltrends in der Bundes- und Landespolitik immer mehr für die FPÖ sprechen, sondern wir auch in der Gemeindepolitik eine konsequente und bürgerorientierte Arbeit machen“, sagt Gemeindevorstand Franz Schneeweiß in seinem Tätigkeitsbericht beim FPÖ-Ortsparteitag in St. Georgen im Attergau.

v.l.n.r.: Bgm. NAbg. Wolfgang Klinger, Hermann Haberl, Franz Patrik Baumann, Franz Schneeweiß (Foto: privat)

v.l.n.r.: Bgm. NAbg. Wolfgang Klinger, Hermann Haberl, Franz Patrik Baumann, Franz Schneeweiß (Foto: privat)

Lobende Worte fand er für die Fraktionsmitglieder und hält fest, dass engagierte Gemeinderäte viel Zeit aufwenden würden und das oft unterschätzt und wenig anerkannt werde. Er fand aber auch kritische Worte. So meinte er, dass man die eigene Ausgangsposition für die Wahl im Jahre 2015 überschätzt habe und es daher bei 8 Mandaten im Gemeinderat blieb. „Aus Fehlern lernt man. Unser Ziel, den Bürgermeistersessel für die FPÖ zu erobern, geben wir nicht auf“, betont der freiheitliche Parteiobmann Schneeweiß.

In seiner Wortmeldung stellt Fraktionsobmann Hermann Haberl fest, dass die Zusammenarbeit der politischen Fraktionen besser funktioniere als vor ein paar Jahren. Die ortspolitische Arbeit der FPÖ-Fraktion solle in den nächsten Jahren durch bessere, modernere Öffentlichkeitsarbeit an den Wähler herangetragen werden, so Haberl, der vor kurzem den dritten Gemeindevorstandsitz der FPÖ von Resch Christian übernahm.

Als Ehrengast und Redner war Nationalratsabgeordneter und Bürgermeister von Gaspoltshofen Ing. Wolfgang Klinger geladen. Er attestiert der FPÖ St. Georgen gute Arbeit. „Erfolge stellen sich ein, wenn die Leistungen für die Bürger stimmen”, so der freiheitliche Bürgermeister von Gaspoltshofen.

Klinger, der auch Unternehmer ist, ortet in Österreich wirtschaftliche Fehlentwicklungen, die Unternehmen und den heimischen Arbeitsmarkt schwer belasten. Zusätzliche Steuern aus dem „Kernprogramm“ würden nicht nur heimische Unternehmen weiter unter Druck setzten und weiter Arbeitsplätze vernichten, sondern auch zur Verteuerung von Produkten führen. Österreich sei bereits ein Steuerbelastungshochland. Es brauche rasche und effektive Entlastungen, nachhaltige Reformen und Sanierungsmaßnahmen bei den Staatsausgaben, so Klinger.

Franz Schneeweiß wurde bei diesem Ortsparteitag als FPÖ-Obmann wiedergewählt. Zu seinen Stellvertretern wurden Franz Patrik Baumann und Hermann Haberl bestellt. Die neue und auch verjüngte Ortsparteileitung besteht aus weiteren 14 Personen.

Foto: privat

 

 

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