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Landesschulrat traf sich wegen Suizidversuch in Bad Ischl

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Koordinationssitzung nach dem „Fall Bad Ischl“

Nach dem Suizidversuch zweier Mädchen an einem oö. Gymnasium lud der Amtsf. LSR-Präsident Fritz Enzenhofer rasch zu einem Koordinierungstreffen von Experten, um mögliche Präventionsmaßnahmen auszuloten. 

Die Runde der Experten v.l.: Peter Eiselmair, GF der Education Group, Claudia Hockl, Leitung Krisenintervention des Roten Kreuzes, Christine Winkler-Kirchberger, Leiterin der Kinder- und Jugendanwaltschaft OÖ, Landespolizeidirektor Andreas Pilsl, Amtsf. LSR-Präsident Fritz Enzenhofer, Doris Assinger, Schulpsychologische Beratung des LSR sowie Sucht- und Gewaltpräventionsexperte Alexander Geyrhofer, LPK.
Foto: Steinparz/LSR OÖ

Die Fachleute waren sich rasch einig, dass die Gesellschaft für dieses Gewalt-Thema wieder mehr sensibilisiert werden muss und dass vermehrt auf die bestehenden Angebote für hilfesuchende Eltern, Kinder und Lehrer hingewiesen werden soll. An den Schulen wird seit Jahren präventiv gearbeitet. So war auch im „Fall Bad Ischl“ die Schule nicht Auslöser sondern zufälliger Ort der Suizidversuche zweier Mädchen.

Es gibt an den Schulen bereits jetzt eine Vielzahl an Vorträgen, Workshops und Beratungsmöglichkeiten von verschiedenen Stellen wie Polizei, Kinder- und Jugendanwaltschaft oder dem schulpsychologischem Beratungsdienst des Landesschulrates.

Die EduGroup (www.edugroup.at) wird ein Informationspaket mit allen wesentlichen Angeboten ausarbeiten, das bereits kommende Woche auf der Homepage abrufbar sein wird.

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Online-Plattform “Plattform Gewaltprävention” (www.gewaltpraevention-ooe.at) hingewiesen, die ein Zusammenschluss der fünf wesentlichen Anbieter des Landes Oberösterreich für gewaltpräventive Beratung und Begleitung an Schulen ist. Sie stellt Programme für Eltern, Lehrer und Schüler vor.

Foto: Steinparz/LSR OÖ

 

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