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Der kleine Christoph hatte es besonders eilig

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Eine außergewöhnliche Geburt in Frankenburg 

Am 18. Juni hatte es der kleine Christoph besonders eilig, das Licht der Welt zu erblicken. 

Es war die zweite Geburt für die Frankenburgerin Sabine Frickh. Über den Notruf 144 wurde die Frankenburger Rettungsmannschaft mit Peter Derflinger und Ortsstellenleiter Harald Schwarz alarmiert. Bei ihrem Eintreffen war der Wehenabstand bei einer Minute und der Kopf des Kindes schon zu sehen. Noch vor dem Eintreffen des Notarztes wurde durch die Assistenz der beiden Rettungssanitäter um 16:24 Uhr der kleine Christoph entbunden. Für die beiden langjährigen und routinierten Sanitäter war es die erste Geburt im Rettungsdienst. Die junge Familie hat bereits eine dreijährige Tochter. Keiner der Anwesenden rechnete mit einer solch raschen Geburt.

v.l.n.r. Derflinger Peter, Frickh Sabine mit Christoph, Schwarz Harald, Lebenbauer Alfred mit Katharina (Foto: ÖRK/LVOÖ/BSVB)

Noch während der Erstversorgung des Neugeborenen trafen Notarzt Dr. Robert Schachinger und der Notfallsanitäter Mark Fraunbaum am Einsatzort ein. Die Mutter und auch der kleine Christoph waren wohlauf und wurden für den Transport vorbereitet. Auch ein weiteres Fahrzeug aus Vöcklabruck mit Inkubator wurde zum Einsatzort entsandt. Die beiden Sanitäter Thomas Andessner und Christoph Brückl brachten das Neugeborene mit Notarztbegleitung ins Krankenhaus nach Ried im Innkreis. Die Mutter Sabine wurde von der Frankenburger Mannschaft zeitgleich nach Ried gebracht.

Ein paar Tage später besuchten die beiden Frankenburger Sanitäter die junge Familie im Krankenhaus und beglückwünschten sie mit einem großen Blumenstrauß. (Foto: ÖRK/LVOÖ/BSVB)  

 

 

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