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4 Monate Haft nach tödlichem Alko-Unfall

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Zu insgesamt 12 Monaten Freiheitsentzug, davon 4 Monate unbedingt, ist nun ein 50 jähriger Innviertler verurteilt worden. Der Mann saß Ende April betrunken hinterm Steuer, als er eine Frau am Gehsteig in Frankenmarkt erfasste und tödlich verletzte. Vor Gericht soll der Mann kaum Reue gezeigt haben.

Mit knapp 1,5 Promille hinterm Steuer

Der 50- Jährige aus Lengau fuhr Ende April mit fast 1,5 Promille mit seinem Pkw, am Beifahrersitz seine 12-jährige Tochter. Aufgrund eines schweren Hustenanfalls sei er von der Fahrbahn abgekommen, sagte der Innviertler gegenüber der Polizei. Dabei erfasste er die auf dem Gehsteig gehende Frau. Die 40-jährige Mona H. wurde über das Brückengeländer fünf Meter in die Tiefe geschleudert. 

Nach Unfall nicht stehen geblieben

Der Lenker verließ zunächst den Unfallort und hielt mehrere hundert Meter entfernt an, ging jedoch dann gemeinsam mit seiner Tochter zu Fuß zur Unfallstelle zurück.

Fotos: Wolfgang Spitzbart

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19 Kommentare

  1. Liebe salzi-Leser! Wir respektieren eure Meinungen zu diesem tragischen Geschehen. Die Möglichkeit zur Diskussion wurde nun aber aus Rücksicht auf die Angehörigen gesperrt! Danke für Euer Verständnis!
    Liebe Grüße, das salzi-Team

  2. Eigentlich gehört dieser Chat aus Rücksicht für die Angehörigen vom salzi. at team gesperrt!!!

  3. Claudia D. am

    Ganz viel Kraft der Familie… Mona – deine Lieben werden dich nie vergessen…
    Ein Urteil – es fehlen mir die Worte! Unfassbar!

  4. @admin:
    posting Asylmünster am 16. Juli 2017 20:49
    der absatz
    … “Wer von uns m u s s von sich behaupten, sich zumindest einmal mit dem Gedanken befasst zu haben, als vertraute Person eine alte Frau auf perfide Art und Weise mit einem Gürtel erwürgt und ihren Ehemann mit einer selbstgebastelten und mit Schrauben bespickten Keule, wie einen Hund erschlagen zu haben?”….

    sollte so ein gedankengang nicht an dis justiz weitergeleitet werden? die gesellschaft gehört vor mitmenschen mit solchem gedankengut geschützt

    • Clownfreund am

      Ohne Asylmünsters Aussage verteidigen zu wollen: er bezieht sich auf einen Kommentar (geschockter Frankenmarkter) weiter unten.

  5. “Vor Gericht soll der Mann kaum Reue gezeigt haben.”

    4 Monate für einen Mord.

    Und da soll man noch weiter brav seine Steuern zahlen. Wofür denn? Für einen Staat der bei einfachsten Dingen versagt? Der Typ gehört doch 10 Jahre weggesperrt, ohne Möglichkeit auf vorzeitige Entlassung. Er hat einen Menschen getötet und bekommt dafür nur 4 Monate!? Unfassbar!

    • ich erweitere um “er hat mit 1,5 atü in der birne, mit seiner tochter am beifahrersitz eine frau ermordet und dann noch fahrerflucht begangen”.
      in meinem wunschstaat wäre das 10 jahre haft zum nachdenken und danach noch 10 jahre sozialdienst im krankenhaus für 40h/woche für die fahrerflucht.

  6. Asylmünster am

    Ich möchte hier diese Tat mit all seinen Folgen für die Hinterbliebenen sicher nicht verharmlosen oder sogar entschuldigen! Sie ist einfach zu verurteilen und im Rahmen des Gesetzes entsprechend zu bestrafen.
    Jedoch, auch dazu fällt mir ein Spruch ein:
    “Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein!”
    Was ich damit meine ist: Wer von uns hat sich, speziell in jungen, aber vielleicht sogar in reiferen Jahren, nie, zumindest einmal angeheitert, an`s Lenkrad gesetzt, um sich am nächsten Tag zu hinterfragen: “Wenn sie (Polizei) da gestanden wären, wenn da jemand gegangen wäre, ………………………?”
    Noch einmal. Dieses Geschehen ist durch meine Frage oder auch Behauptung durch nichts zu entschuldigen, ABER:
    Wer von uns m u s s von sich behaupten, sich zumindest einmal mit dem Gedanken befasst zu haben, als vertraute Person eine alte Frau auf perfide Art und Weise mit einem Gürtel erwürgt und ihren Ehemann mit einer selbstgebastelten und mit Schrauben bespickten Keule, wie einen Hund erschlagen zu haben?
    Und ich denke, damit kann kann den Unterschied in der Judikatur (leider) einfach erklären.

    • Wo genau wohnen Sie denn? Damit ich weiß welchen Ort ich in Zukunft vermeiden muss mit meinen Kindern um so geisteskranken wie Ihnen nicht über den Weg zu laufen

    • Ich habe mich nie betrunken ans Lenkrad gesetzt. Nicht mal angeheitert. Ist auch einfach: ich trinke keinen Alkohol. Und nein, nicht aus religiösen Gründen.

      Zu dem Rest von dem was Sie schreiben: lassen Sie sich behandeln. Danke.

      • Sehr geehrter Herr Asylmünster,
        ihre Gedankengänge sind für Normalsterbliche wirklich nicht nachvollziehbar und beängstigend.
        Es gibt genügend Menschen, die nicht besoffen mit dem Auto fahren, ganz einfach, weil sie sich ihrer Verantwortung bewusst sind. Und dann noch mit einem Kind im Auto. Bekannterweise gibt es Bekannte, Taxis, Bus, etc. für solche Fälle.
        Und wenn sie es normal finden, sich ein Mordszenario vorzustellen, läuft auf jeden Fall etwas schief.
        Aber ja, hier handelt es sich ja um eine Ausländerin – ihren allgemeine Einstellung und “Wertschätzung” dazu kennt man aus ihren Posts hier ja zu Genüge.
        Für Leute wie sie kann man sich nur fremdschämen und hoffen, ihnen nie zu begegnen.

  7. Es ist einfach unglaublich!
    So ist das Gesetz in Österreich!
    Wahrscheinlich hat das Opfer eine Teilschuld weil sie zu Fuss unterwegs war! Aber wäre das Opfer prominent?

  8. Dr. David Huber am

    Nur 4 Monate für einen Mord – wer hat den Richter/die Richterin da wohl bestochen???????? Unfassbar. Ich bete mit den Angehörigen der getöteten Frau zumindest um Gerechtigkeit.

    • Nun, wenn Sie tatsächlich ein Dr. sind (was ich ohnehin ob Ihrer originellen Wortmeldungen zu vielen Themen hier nicht glaube), Jurist sind Sie jedenfalls keiner! Ich auch nicht, aber dass dieser grauenhafte Vorfall kein Mord im juristischen Sinne ist, ist wohl ganz offensichtlich und für jeden normalen Bürger und deren Gedankengänge nachzuvollziehen. RIP, liebe Mona und Gottes Trost für ihre Angehörigen!

  9. Geschockter Frankenmarkter am

    Jener Mann, der ein älteres Eheaar im Affekt mit einer Eisenstange erschlagen hat, muss jahrelang ins Gefängnis und dieser Mann nur 4 Monate?
    Für mich ist diese Tat nicht weniger schlimm.
    Er hat, als er sich sturzbetrunken hinter das Lenkrad gesetzt hat, in Kauf genommen, dass so eine Tragödie passiert.
    Wäre es ein “normaler Unfall” (nüchtern) gewesen, dann kann man über eine Haftstrafe streiten, aber in diesem Fall (angesoffen UND Fahrerflucht) sind 4 Monate eine Frechheit!

  10. 4 Monate für Mord. Das die verantwortlichen noch schlafen können.Eine Schande……..
    Ein Menschenleben ist nichts mehr wert.

  11. 4 monate häfn für mord… klar, auch 40 jahre häfn würden die frau nicht wieder ins leben bringen, aber so eine strafe ist verhöhnung für die angehörigen und freunde