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400 Soldaten in Gmunden feierlich angelobt

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Größte Angelobung des Jahres in Oberösterreich

Am Gmundner Rathausplatz leisteten am Freitag, den 4. August 2017 rund 400 Grundwehrdiener aus den Garnisonen Hörsching, Wels und Freistadt ihr Treuegelöbnis. Bereits zum dritten mal war dies die größte Angelobung Österreichs in der Bezirksstadt Gmunden. Bei der Angelobung gab es eine besondere Überraschung: Unmittelbar vor dem Einmarsch der Soldaten legte eine Pionierfähre mit einem 50-Tonnen schweren Kampfpanzer Leopard 2A4 vor dem Rathausplatz an.

Die Sonderfähre wurde bei schweißtreibenden Temperaturen am Seebahnhofareal zum Staunen vielen Badegäste aufgebaut. Die Anlieferung der Panzer erfolgte mit Sondertransporten aus Wels. Zusätzlich wurden mit zwei Schnellbooten auch Fahrten mit Publikum durchgeführt. Tausende Besucher waren gekommen und ließen sich dieses Spektakel nicht entgehen. 

Um 18:30 Uhr begann dann die Angelobung der Grundwehrdiener mit hoher Prominenz, allen voran Landes-hauptmann Thomas STELZER, der wie auch alle Ehrengäste durch den Hausherrn und Bürgermeister der Stadt Gmunden Mag. Stefan KRAPF herzlich begrüßt wurde. Landeshauptmann Thomas STELZER hob in seiner Rede die Wichtigkeit unseres Bundesheeres besonders hervor und sprach den Grundwehrdiener und anwesenden Bundeswehrsoldaten seinen Dank und Anerkennung aus. 

Zum Höhepunkt der Angelobung, dem Treuegelöbnis, legten die Rekruten Maximilian Peter aus Pinsdorf, Thomas Laimbauer aus Gmunden, Michael Kaser aus Roitham und Philipp Ornetzeder aus Laakirchen stellvertretend für alle Anzugelobenden, ihre Hand an die Standarte der 4. Panzergrenadierbrigade.

Im Anschluss führte die Militärmusik Salzburg den „Großen Österreichischen Zapfenstreich“ auf. Der Solotrompeter spielte dabei auf dem noch am Trausee schwimmenden Kampfpanzer.

Bereits vor der Angelobung nutzten zahlreiche Besucher die Möglichkeit, einen Kampfpanzer Leopard 2A4 und einen Bergepanzer M88 außen und innen kennenzulernen und Informationen über die Karrieremöglichkeiten beim Bundesheer. Großen Andrang gab es auch bei der Mitfahrmöglichkeit auf einem Arbeitsboot der Pioniere sowie für eine Kostprobe aus der Gulaschkanone.

Bericht und Bilder Peter SOMMER FOTOPRESS

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4 Kommentare

  1. Das Bundesheer ist gut genug für Katastrophenhilfe wie man jetzt in vielen Bundesländern sieht. Da wird es geschätzt…
    Aber für neue Ausrüstung fehlt jegliches Geld…

    • So viel ich weiß, haben die Herren Krapf und Stelzer (beide Opportunisten der übelsten Ausprägung), ihren Präsenzdienst abgeleistet. Wen genau meinen Sie, lieber Rekrut?

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