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Gmundner um mehrere Hunderttausend Euro betrogen

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Ein 43-Jähriger Gmundner wurde in den letzten Jahren von einer Rumänin um mehr als 400.000 Euro betrogen. Die Frau bat den Mann immer wieder um Geld um die Behandlung ihrer angeblichen Krankheiten sowie Immobilien-Käufe zu finanzieren. Nach der 41-Jährigen wurde international gefahndet, die Prostituierte sitzt nun in U-Haft.

Geld für Therapien und Immobilien

Dem 43-Jährigen aus dem Bezirk Gmunden wurde im Zeitraum von Jänner 2013 bis Anfang April 2017 Bargeld von der 41-jährigen Rumänin herausgelockt. Die Frau sagte dem Gmundner, sie brauche das Geld für den Kauf und Verkauf von Immobilien bzw. Notarkosten und für angebliche Therapien weil sie an drei verschiedenen schweren Erkrankungen leide. Sie versprach das Geld nach den Immobilienverkäufen wieder zurück zu bezahlen.

Opfer überwies immer wieder Geld

Der Gmundner überwies an die Frau in den Jahren 2014 und 2015 insgesamt 105.000 Euro. Die letzte Überweisung fand im März 2017 statt. Da überwies der Mann der Rumänin 980 Euro für einen Flug nach New York und einen Anschlussflug nach Österreich. Die Frau kaufte jedoch kein Flugticket, sondern schickte dem 43-Jährigen eine Nachricht am Handy, dass sie am Flughafen New York festgenommen worden wäre und nun 15.000 Dollar als Kaution für ihre Freilassung benötigen würde. Dieser Bitte kam der 43-Jährige jedoch nicht nach. Er erstattete mit seinem Bruder Anzeige bei der Polizei.

Verdächtige arbeitete als Prostituierte 

Die 41-Jährige wurde in Bukarest festgenommen. Sie wurde Ende Juli 2017 ausgeliefert und in die Justizanstalt Wels überstellt. Die Verdächtige, die als Prostituierte in Österreich gearbeitete hatte, zeigte sich zum Teil geständig. Das Opfer verkaufte sogar zwei Grundstücke, um der Betrügerin die geforderten Geldbeträge zu überweisen. Die Gesamtschadensumme beläuft sich auf mehr als 400.000 Euro. Derzeit befindet sich die 41-Jährige in U-Haft in der Justizanstalt Wels.

Quelle: LPD OÖ

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13 Kommentare

  1. Asylmünster am

    Wenn ich das lese, dann muss ich mich sogleich an den Fall mit dem Pfarrer aus Altmünster zurück erinnern.
    Nur dürfte dieser es nicht aus sexuellen, sondern aus barmherzigen Gründen gemacht haben.
    Wobei ich es aber auch schon anders vernommen habe.

  2. Also ehrlich, wer von uns hat sich noch nicht abzocken lassen? Überhaupt von abgefeimten und überzeugenden, aber charakterlich minderwertigen Personen? Allerdings die Höhe des Betrages stimmt bedenklich, da haben sich die richtigen getroffen…! Ein geiler Trottel und eine, der Charakter und Anstand völlig abhanden gekommen sind!

  3. Asylmünster am

    Wenn das Geld wenigstens im Land bleiben würde.
    So wird es im Heimatland zum Teil in fahrbare Untersätze investiert, um sich in Home Invasions den Rest zu holen.

  4. Aber das ist ” Hopfen und Malz verloren”!!
    Sein eigenes Hab und Gut hergeben wegen einer Prostruierten, fehlen einem die Worte!!

Kommentare