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Nächtliche Suchaktion im Toten Gebirge

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Gestern Mittag stieg ein 80-Jähriger entgegen der Abmachung mit seinen Wanderkollegen alleine zum Rotgschirr vom Almsee auf. Da der Wanderer bis zum späten Abend nicht wieder zurückkehrte, wurde die Bergrettung alarmiert.

Eine 68-Jährige aus Taufkirchen an der Trattnach, ein 66-Jähriger aus St. Johann am Wimberg und ein 80-Jähriger aus Puchenau unternahmen am 24. August 2017 eine Wanderung vom Almsee über das Grieskar zur Pühringerhütte, wo das Trio nächtigte. Am Tag darauf starteten die Drei von der Pühringerhütte mit dem Ziel Rotgschirr und anschließendem Abstieg über den Röllsattel zum Almsee.

Entgegen der Abmachung alleine aufgestiegen

Beim Aufstieg zum Rotgschirr war der 80-Jährige sehr langsam unterwegs. Seine beiden Begleiter sagten ihm bei der Wegkreuzung, dass er gleich über den Röllsattel zum Almsee absteigen möge und sie sich dort danach treffen.
Die beiden bestiegen das Rotgschirr. Beim Abstieg kam ihnen der 80-Jährige entgegen. Er wollte entgegen der Abmachung trotzdem auch zum Rotgschirr aufsteigen. Im Anschluss wollte es sich mit den beiden beim Almsee treffen, wo auch sein Pkw stand.

Bergrettung und Hubschrauber bei nächtlicher Suchaktion 

Nachdem die 68-Jährige und der 66-Jährige beim Parkplatz am Almsee länger auf den 80-Jährigen warteten gingen sie auf der Straße in Richtung Grünau und konnten bei einem Haus um 0:20 Uhr den Notruf absetzen. Ein Suchtrupp der Bergrettung Grünau begab sich auf den Sepp-Huber-Steig in Richtung Rotgschirr. Auch der Polizeihubschrauber aus Wien hatte um 2:25 Uhr die Suche in diesem Gebiet aufgenommen. Um 2:50 Uhr konnte der Abgängige auf der Forststraße Richtung Almsee angetroffen werden. Er hatte lediglich Abschürfungen an den Ellbogen und konnte noch selbständig die Heimreise antreten.

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5 Kommentare

  1. Also so eine Wahnsinns Tat spottet jeder Beschreibung.Denkt si denn koana mehr was waun a in BERG geht. Voi Vasen!!!!!!!
    Rotgschirr is net ohne

  2. Da fehlen mir die Worte

    Die ” jüngeren” Begleiter tragen die Verantwortung.
    Hoffe sie werden dementsprechend bestraft.

    • Warum!? Im Artikel steht doch eindeutig, dass die ihm vom Aufstieg auf den Rotgschirr deutlich abgeraten haben. Und als sie sich Sorgen machten haben sie die Rettung alarmiert. Alles richtig gemacht, für alles weitere ist der 80-jährige verantwortlich.

    • Blödsinn… Hätten sie ihn gegen seinen Willen runterschleifen sollen? Oder einfach bei ihm bleiben, damit sie alle drei in die Nacht kommen und womöglich nicht mal Handyempfang haben? Oder wie hätten Sie sich das vorgestellt?

      • Komentar von Torsten!
        Warum? Alles richtig gemacht ?

        Komentar von Martin!
        Blödsinn…. Oder wie hätten sie sich das vorgestellt?

        Anscheinend waren die drei gemeinsam mit dem 80 jährigen als Chaufeur
        zur Bergtur angereist.
        Ich würd den niemals allein auf´s Rotgschirr weitergehn lassen.
        Warum ? Weil es 100% vorhersehbar war das sich des bei Tageslicht nicht ausgeht
        den Röllsattel runterzukommen.
        Was wär gewesen wenn er sich verletzt hätte u nimmer weiter gehn kann?
        Ihr glaubt`s es ist richtig im Thal zu zweit warten wärend der langsame 80 jährige
        bei Nacht den ganzen Röllsattel allein runter muaß.
        Verantwortung und Hilfe ab halb eins Nachts schaut anders aus.

        Ich weiß ,ihr zwei Thorsten u. Martin seits nicht die ausnahme für die logischer
        Hausverstand ein Fremdwort ist ” leider”.

        Wie man so hört u. ließt, erst gestern am Krippenstein von der Gjaidalm
        zum Gutenberghaus. Ca 12 km eine Strecke über 2ooom um 3Uhr Nachmitags Einkehrn
        und den gleichen Weg Retur mit 1järigem Kind. Gewitter und Wetterumschwung
        wahr kein Geheimniss am Donnerstag 31.8.
        Frage ? wie wären die is Thal kommen. Mit einer Sonderfahrt irgendwann nach
        Mitternacht.
        Die Hauptschuld hat bei vielen sowieso das Handy wanns mal net geht,
        weil man dort und da zum holen wär.
        ich bin