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Drei Künstler laden zur Werkschau nach Scharnstein

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Tage der offenen Ateliers in Oberösterreichs – drei Künstler laden zur Werkschau nach Scharnstein

Anlässlich der oberösterreichischen Tage der offenen Ateliers lädt die Galerie „Kunst und Kultur im Brauhof“ in Scharnstein auch dieses Jahr wieder Kunst- und Kulturinterssierte zur Vernissage und Ausstellung. Fokus in diesem Jahr liegt auf der künstlerischen Arbeit dreier Künstler aus dem Salzkammergut, welche sich stilistisch, technisch und handwerklich sehr unterscheiden.

Christine Danninger, Künstlerin und Gastgeberin, präsentiert im Brauhof eine breite Palette an Werken, Fokus liegt auf ihren expressiven Stillleben. Überschwängliches Feuerwerk der Farben“ – so bezeichnete die deutsche Journalistin Brigitte Janoschka die Acrylbilder von Frau Christine Danninger. Die Vielfalt der Techniken in der Malerei und auch verschiedene Drucktechniken sind in der Galerie und auch im Atelier zu betrachten. Die Serie „Rost und Asche“ wiederum wirkt durch ihre Ton-in-Ton Gestaltung wie eine Farbstudie mit der Familie der Braun- und Grautöne. Die letzte Serie „Seestücke“ sind mit Ölfarben gemalt und zeigen die Weite des Meeres in verschiedenen Stimmungen. Abstrakte Bilder, Stillleben und Berge ergänzen die Palette.

Mit den roten Aktbildern hat Frau Christine Danninger im Jahr 2016 den „Kitz Award“ aus einer Bewerbung von 600 Objekten gewonnen. Außerdem gibt es viele Druckgrafiken und Zeichnungen zu sehen. Die permanente Ausstellung ist gegen Voranmeldung unter der Telefonnummer 0664/530 2320 zu besichtigen.

Markus Treml zeigt Skulpturen aus Holz. Erfindung und Abbild – diese beiden Pole markieren das Spannungsfeld, in dem diese Skulpturen verortet sind. Besonderes Augenmerk liegt auf differenzierter manueller Ausarbeitung und subtiler Oberflächengestaltung. Der bewußte Einsatz von Struktur und Farbe erzeugt spannungsvolle Kontraste innerhalb der Gesamtordnung und lässt denden Ausgangstoff in verschiedenem Licht erscheinen.

Matthias Kretschmer, der sich im Raum Gmunden vor allem mit seinen „Goldbildern“ einen Namen gemacht hat, zeigt dieses Mal ausschließlich eine aktuelle Werkschau seiner „Löffelbilder“, Kollagen aus Besteck, angeordnet in konzentrischen Kreisen, überzogen mit Metallfarben, Rost und Kupferpatina. Fokus legt der Künstler auf seine Serie mit Gmunden-Bezug, die sich dem markanten Muster der Gmundner Keramik bedient und auch Keramikelemente in den Werken verarbeitet.

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung inszeniert Matthias Kretschmer im Rahmen einer Kunst-Performance ein überdimensionales Löffelbild mit Leuchtfackeln. Die Aktion ist Teil einer österreichweiten Performance-Serie – im Zuge dieser seine Werke in historischer Umgebung durch Licht und Feuer in Szene gesetzt werden.

 

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