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Martinsfest in Alt-Attnang gerettet

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Mit dem beliebten und weithin bekannten Martinsfest in Alt-Attnang schien nach 28 Jahren Schluss zu sein. Das ehrenamtliche Organisationskomitee musste aus gesundheitlichen Gründen abdanken. „Undenkbar“ konnte sich Bürgermeister Peter Groiss seine Stadt ohne den traditionellen Standlmarkt vorstellen. Und so setzte er alle Hebel in Gang und fand mit Rainer Wiesner von RAW-Events jemanden, der in die Bresche sprang. Das Fest findet nun doch statt, und zwar heuer zum 29. Mal.

Am Sonntag, 12. November gehört Alt-Attnang wieder den Ständen der örtlichen Gruppen und Vereine. Wie schon Tradition startet das Fest um 9.30 Uhr mit einem feierlichen Gottesdienst zu Ehren des Hl. Martin von Tours im Wahrzeichen des Ortsteils, der Martinskirche.

Laternenumzug und Kinderandacht
Was wäre ein Martinsfest ohne Kinderprogramm? Ab 11 Uhr können die Kinder mit einer Mini-Eisenbahn Zugluft schnuppern. Und ab 16.30 Uhr wird der Hl. Martin beim Bäckerbrunnen hoch zu Ross erwartet. Alljährlich schlüpft  Toni Bramberger in diese Rolle und führt dann mit seinem beeindruckenden Warmblutwallach Jimmy den Laternenumzug zum Friedhofsvorplatz an, wo ein Martinsspiel aufgeführt wird. Danach gehts hinauf zur Martinskirche, wo man sich um ca. 17.00 Uhr zur Kinderandacht einfindet. Abschließend verteilt der „Bäcker Toni“ seine Kipferl an die Kinder zum Teilen. 

3000 Euro an Pfarre
Das Martinsfestkomitee hat sich aufgelöst: „Besondere Anerkennung gilt unseren beiden Urgesteinen Bruno Thaller und Alfred Ematinger, die über 20 Jahre lang ehrenamtlich die Fäden in der Hand hielten  und mit einem Arbeitsteam alljährlich dieses Fest auf die Beine stellten“, dankt Kristine Jurkovic ihren Kollegen. Pfarrgemeinderats-Obfrau Jurkovic hatte zwischenzeitlich die Aufgaben des 2015 verstorbenen Martinsfest-Gründers Alfred Reimair übernommen und bleibt dem Martinsfest erhalten. Sie wird auch in Zukunft für die Pfarre Attnang Hl. Geist den Verkaufsstand und das Kinderprogramm organisieren. Das Organisationskonto wurde aufgelöst, die verbliebenen 3000 Euro wurden an die Pfarre Attnang zur Erhaltung der Martinskirche gespendet.

Foto: privat

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