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Unvorhergesehene Herausforderung beim Bau der Traunbrücke

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Bisher verliefen die Arbeiten an der neuen Traunbrücke problemlos, doch nun sehen sich Baufirma und Projektteam vor eine unerwartete Herausforderung gestellt…

Bei den Arbeiten zur Fundamentierung der zweiten Hälfte des westlichen Brücken-Pfeilers ereignete sich ein sogenannter hydraulischer Grundbruch, wodurch sich die von Spundwänden begrenzte Baugrube für das Fundament immer wieder von unten mit Wasser füllt. Gegenmaßnahmen konnten den Wassereintritt bisher noch nicht stoppen.

Trotz umfangreicher Untersuchungen der Beschaffenheit des Untergrundes vor Beginn der Bauarbeiten sei dieses Ereignis nicht absehbar gewesen. Projektteam, Planer und Geologen sind nun bemüht, eine möglichst schnelle Lösung zur Bodenfestigung herbeizuführen, die für die weiteren Arbeiten unabdingbar ist. 

Foto: Stern & Hafferl

Verzögerung um bis zu 4 Wochen

Da deshalb auch die Schüttung noch nicht wie geplant rückgebaut und an das andere Ufer angeschlossen werden kann, ist es derzeit nicht möglich, dem Bauablauf wie geplant zu folgen. Durch die unerwarteten Umstände wird es zu einer vorläufigen Verzögerung von bis zu 4 Wochen kommen.

Wie sich das auf die Gesamtbauzeit auswirkt bzw. ob dies in Folge zeitlich wieder ausgeglichen werden kann, ist derzeit noch nicht abzusehen. Darüber hinaus werden durch die erweiterten Maßnahmen Mehrkosten für das Projekt erwartet.

Der bereits errichtete Teil des betroffenen Brückenpfeilers sei aber in keinster Weise gefährdet und könne nach den entsprechenden Maßnahmen wie geplant erweitert werden, heißt es seitens Stern & Hafferl. 

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4 Kommentare

  1. Dass ein hydraulischer Grundbuch keinen Anlass zur Sorge gibt dachte man in Köln auch – bis 2009 das Stadtarchiv einstürzte.
    Normalerweise müsste man meinen, dass bei einem hydraulischen Grundbuch auch benachbarte Bauteile gefährdet wären, da ja der Grund durch die Strömungskraft des Grundwasser hochgehoben wurde.