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Verdis Oper „Ein Maskenball“ eröffnet die Reihe der Gmundner Theaterabende

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Die Oper „Ein Maskenball“, Giuseppe Verdis tödlich endendes Melodram um Liebe und Politik, Eifersucht und Rache,  ist in einer Inszenierung der Compagnia d’Opera Italiana di Milano und der Staatsoper Brasov zu sehen. Diese Auffführung  eröffnet die neue Saison im Gmundner Stadttheater.

Das Libretto stützt sich auf die historischen Ereignisse aus dem Jahr 1752, es handelt vom Tod des schwedischen Königs Gustav III. während eines Balles. Da die Zensur keinen Königsmord auf der Bühne wünschte, musste Verdi sein Werk mehrmals umarbeiten und verlegte die Handlung in die USA: Der Gouverneur Riccardo liebt Amelia, die Frau seines besten Freundes Renato. Um seine Freundschaft nicht zu verraten, will er seiner Liebe entsagen, doch seine Feinde wissen Renatos Eifersucht für ihre Zwecke zu nutzen. Während eines glanzvollen Balles kommt es zur Tragödie.

Auch musikalisch schuf Verdi ein facettenreiches Bild aus Licht und Schatten. Für diese Oper komponierte er eines seiner leidenschaftlichsten und größten Liebesduette, ebenfalls grandios und dem berühmten Quartett des Rigoletto vergleichbar, ist das Quartett, in dem Renato, der sich von seiner Gattin betrogen glaubt, von den Verschwörern Sam und Tom verspottet wird.

Donnerstag, 16. 11., 19.30 Uhr, Stadttheater Gmunden  (19 Uhr Einführung im Foyer)
VVK Bürgerservicestelle Gmunden, Am Graben 2; www.oeticket.com

Fünf weitere Produktionen stehen in Gmunden auf dem Programm:
die Operette „Der Vogelhändler“ (2. 1.), Haydns komische Oper „Der Apotheker“ (19. 2.), das Broadway-Musical „Jane Eyre“ (2. 4.), Stefan Vögels Komödie „Bella Donna“ (26. 4.) und das Theaterstück „Kunst“ von Yasmina Reza (Mai).

Fotos: Schlote Productions

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