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Friedenslicht sorgte für Dachstuhlbrand in Mondsee

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Vermutlich auf Grund eines am Balkon abgestellten Friedenslichtes in einer Laterne geriet der Dachstuhl eines 3-geschossigen Mehrparteien-Hauses im Ortszentrum von Mondsee am 31. Dezember in Brand. Verletzt wurde zum Glück niemand.

Die 75- Jährige Bewohnerin der im 2. OG befindlichen Wohnung versuchte noch gemeinsam mit ihrem Bruder den entfachten Brand auf dem Balkon zu löschen, nachdem sie von Passtanten auf den Brand aufmerksam gemacht wurde. Der Brand am Balkon konnte auch gelöscht werden, doch gelangte das Feuer durch eine Holzverschalung bis zum Dachstuhl und setzte diesen in Brand.

Großalarm – über 100 Mann im Einsatz

Zur Feuerbekämpfung rückten insgesamt fünf Feuerwehren mit 103 Mann an, wobei durch den mehrschichtigen Aufbau der Dachoberfläche die Brandbekämpfung erschwert wurde. Verletzt wurde durch den Brand niemand und es wurden auch keine weiteren Gebäude durch den Brand beschädigt. Am Brandobjekt entstand erheblicher Sachschaden.

 

Bewohner in Ersatzunterkünften untergebracht 

Die sieben Bewohner des Wohnhauses wurden durch das Krieseninterventionsteam des Roten Kreuzes betreut. Sie sollen durch die Gemeinde Mondsee in Ersatzwohnungen untergebracht worden sein. 

500 Meter Löschleitung zum Mondsee

Um eine ausreichende Löschwasserversorgung zu gewährleisten, wurde vom Mondsee eine Zubringerleitung über rund 500 Meter zum Brandobjekt gelegt. Die Nachlöscharbeiten werden noch mehrere Stunden in Anspruch nehmen. Durch die Löscharbeiten kam es zwischen 11:10 und 16:15 Uhr zu einer Sperre der Dr. Franz-Müller-Straße im Ortsgebiet von Mondsee, berichtet die Polizei.

Infos & Fotos: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR & LPD OÖ

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