salzi.at - Aktuelles aus dem Salzkammergut

Studie zur Integration in Vöcklabruck | Montag, 29. Jänner

2

Studie zur Integration in Vöcklabruck: Montag, 29. Jänner 2018, um 19 Uhr

Dem Thema „Integration“ wird in Vöcklabruck breiter Raum gewidmet, durch die Installierung eines eigenen Kultur- und Integrationsausschusses im Stadtparlament.

Ausgehend vom Integrationsausschuss wurde der einstimmige Beschluss gefasst, sich diesem Thema auch wissenschaftlich zu nähern. Eine Gruppe Studierender des Masterstudiengangs Soziale Arbeit der Fachhochschule Oberösterreich in Linz unter der Leitung von Prof. (FH) Dr. Martina Tißberger näherte sich den folgenden Fragen:

  • Was könnte in Vöcklabruck getan werden, damit Eingewanderte und Zugezogene gut ‚integriert’ werden?
  • Viele Angebote, die es in den Bereichen Bildung, Vereine, Freizeit und Familie in Vöcklabruck gibt, werden von Migrant*innen nicht angenommen. Was ist der Grund dafür?
  • Müsste sich etwas an der Wohnungspolitik und an der Bildungspolitik ändern?
  • Es gibt Schulen und Kindergärten, die von vielen migrantischen Schüler*innen besucht werden, weswegen sie in der Öffentlichkeit manchmal als problematische Bildungseinrichtungen wahrgenommen werden. Wie könnte diese Situation verbessert werden?
  • Viele Kinder und Erwachsene unter den Migrant*innen in Vöcklabruck können auch nach zehn Jahren, die sie in Österreich leben, noch nicht (gut) deutsch sprechen. Wie könnten ihre Sprachkenntnisse verbessert werden?

Wir haben uns für Erkenntnisgewinn und für Empfehlungen von außen entschieden – auch wenn wir nicht alle Erkenntnisse und Empfehlungen nachvollziehen können“, so Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner. „Doch oberste Priorität hat für mich ein gelungenes Miteinander.“

Die Ergebnisse der Studie werden am Montag, 29. Jänner 2018, um 19 Uhr in der Landesmusikschule Vöcklabruck vorgestellt.
Foto: Bwag/WikiCommons

Teilen.

2 Kommentare

  1. “Studie hin und Studie her”, die wollen doch gar nicht deutsch lernen! Die laufen auch nach zehn Jahren noch in ihrer “Tracht” herum und denken gar nicht an Integration!

  2. Asylmünster am

    Scheint so, als soll es jetzt die Wissenschaft richten. Statistiken und Zahlen sind halt doch zielführender, als Träumereien und Zweckoptimismus.