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Schwerer Unfall auf der Westautobahn bei St. Georgen

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Samstagabend kam es auf der Westautobahn zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Autofahrer kam von der Straße ab, schleuderte quer über die Fahrbahn und durchbrach eine Lärmschutzwand. 

Am 03.02.20018 wurde die Feuerwehr St. Georgen zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die A1 Richtung Salzburg gerufen. Ein Lenker verlor aus bisher ungeklärter Ursache die Herrschaft über sein Fahrzeug. Er kam rechts von der Fahrbahn ab, prallte gegen die Leitschiene und schleuderte dann quer nach links über die Fahrbahn. Anschließend schlitterte der Pkw die steil ansteigende Böschung hinauf, durchstieß die dort angebrachte Lärmschutzwand und fiel wieder zurück auf die Fahrbahn, schildert die Feuerwehr das Geschehen.

Herumfliegende Teile beschädigten drei weitere Fahrzeuge
Durch die herumfliegenden großen Teile der Lärmschutzwand wurden auf der Richtungsfahrbahn Wien drei weitere Fahrzeuge zum Teil schwer beschädigt. Der Lenker wurde im total zerstörten Pkw eingeklemmt. Er wurde mit einer Säbelsäge und Hydraulischem Rettungsgerät von den Feuerwehren Oberwang und St. Georgen befreit. Anschließend wurde der schwer verletzte Fahrer von der Rettung und dem alarmierten Notarzt ins Krankenhaus gebracht.

Nachdem die Rettungsmaßnahmen abgeschlossen waren wurden Teile der zerstörten Lärmschutzwand abmontiert, dem Abschleppunternehmen bei der Bergung des Fahrzeuges geholfen und die Fahrbahn gereinigt. Nach 2,5 Stunden konnte die Feuerwehr wieder einrücken.

Bericht & Fotos: FF St. Georgen i.A.

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3 Kommentare

  1. Daniela Klein am

    Ich wünsche dem Unfallopfer gute Besserung!

    Wir waren auf der A1 Richtig Wien unterwegs und kamen in den Stau vor der Unfallstelle kurz nach Oberwang!

    Erschrocken hat uns an der Stelle, dass es viele nicht checken, wie das mit der Rettungsgasse funktioniert!
    Wohl gemerkt waren das lauter Kennzeichen aus dem nicht deutschsprachigen Raum…
    Wenn ich schon die Idioten-sicheren Tafeln nicht lesen kann…dann sollte ich mich an dem orientieren soll, was 100 Autos vor mir tun!! 🙄🤔

  2. Der Bericht ist nicht ganz korrekt!
    Der Unfall war nicht bei St. Georgen sondern mitten im Gemeindegebiet von Oberwang (A1). Es ist zwar richtig, dass die Bergung des Verletzten mittels Säbelsäge und hydraulischen Rettungsgerät durch die Feuerwehren Oberwang, FF St. Georgen, (FF Innerschwand) durchgeführt wurde. Aber die Feuerwehr Innerschwand, die laut Bericht anscheinend nicht anwesend war, hat wahrscheinlich das hydraulische Rettungsgerät, dass bei der Rettung der Person beteiligt war, scheinbar nur verliehen. Hat die Feuerwehr Innerschwand in dieser Zeit also nur Tee getrunken? Der Verfasser hat entweder keine oder zu wenige Informationen gehabt, der war dann wohl auch beim Tee trinken. Aber dann würde er wissen, dass sich die Feuerwehr Innerschwand auch im Einsatz befand – sogar sichtbar auf euren Fotos. Ich weise auf den Bericht der Polizei hin, der der Realität entspricht.
    Ps: Objektive Berichterstattung Danke!

    • Liebe Daniela!
      Vielen Dank für den freundlichen Hinweis! Das sind die Informationen die wir heute Mittag direkt von der Feuerwehr St.Georgen erhalten haben. Auch aus dem Polizei-Bericht ist nicht ersichtlich, dass sich der Unfall in Oberwang ereignet hat. Somit wurden objektiv die Infos wiedergegeben, die uns von Einsatzkräften zur Verfügung gestellt wurden. Im Übrigen ist doch einzig und allein wichtig, dass die Einsatzkräfte dem Verunglückten zu Hilfe kamen.
      HIER NOCHMAL AN DIESER STELLE, EIN DANK DEN EINSATZKRÄFTEN FÜR IHR UNERMÜDLICHES ENGAGEMENT!
      LG, das salzi-Team