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Hallstatt: Touristen hatten Todesangst vor wilden Tieren

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Für ein Touristenpaar aus Indien endete ein Ausflug ins Salzbergwerk Hallstatt mit einem Schreck. Nachdem sie die letzte Talfahrt verpasst hatten, hatten sie Angst von wilden Tieren gefressen zu werden und wählten den Notruf.

Ein 29-Jähriger und seine 27-jährige Partnerin, beide aus Indien, besuchten am 13. Mai 2018 gegen 17:10 Uhr die letzte Führung in den Hallstätter Salzwelten.

Letzte Talfahrt verpasst

Trotz unzähligen Informationen der Führer und Beschilderungen in vielen Sprachen versäumten sie die letzte Talfahrt mit der Salzbergseilbahn.
Daraufhin setzen die Beiden den Alpinnotruf 140 ab.

Sie wurden vorerst angewiesen, einfach in ca. 40 Minuten zu Fuß nach Hallstatt über den markierten und leicht begehbaren Wanderweg abzusteigen, so die Polizei.

Touristen hatten Angst von wilden Tieren gefressen zu werden

Der dicht belaubte Wald und Geräusche im Dickicht verängstigten die beiden Inder aber derart, dass sie sich wenig später weinerlich darüber besorgt zeigten, von wilden Tieren gefressen zu werden.

Mit der Seilbahn sicher ins Tal

Guter Zuspruch alleine brachte nicht mehr den gewünschten Erfolg und die Begeisterung dazu, zu Fuß ins Tal abzusteigen. Es musste zwangsweise die Seilbahn in Betrieb genommen werden. So gelangten die Beiden sicher und vor allem aber beruhigt ins Tal. Beide, insbesondere aber die Touristin war äußerst geschockt und verwirrt.

Im Einsatz befanden sich ein Beamter der Alpinen Einsatzgruppe Gmunden, drei Mann vom Bergrettungsdienst Hallstatt sowie zwei Mann, um die Salzbergseilbahn in Betrieb zu nehmen, berichtet die Polizei.

Symbolfoto: Pixabay

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