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Gesundheit
 
Vöcklabrucker Schmerzteam bei der 16. Jahrestagung der Schmerzgesellschaft
Dienstag, 03.06.2008 10:31 (GMT+1)

Ein große Zahl an Mitarbeitern des Landeskrankenhauses Vöcklabruck nahm von Donnerstag, 29. Mai, bis Samstag, 31. Mai, als ReferentInnen an der 16. Jahrestagung der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) in Zell am See teil. „Fast unser komplettes interdisziplinäres Schmerzteam und die Kollegenschaft der Palliativmedizin waren dabei“, freut sich Prim. Dr. Peter Pauly, Abteilungsleiter der Physikalischen Medizin des LKH Vöcklabruck, der als Vorstandsmitglied der ÖSG diesen Kongress organisiert hat. 

Die Tagung stand unter dem Motto „Schmerz und Rehabilitation: Lebensqualität – Ökonomie – Perspektiven“. „Mit dieser Schwerpunktsetzung wollten wir uns an einer hochaktuellen und gesellschaftspolitisch brisanten Debatte beteiligen“, sagt Pauly. „Denn Schmerzmedizin und Rehabilitation sind untrennbar miteinander verbunden, sie bedingen sich gegenseitig, deshalb wird heute auch gerne der Begriff „Schmerzrehabilitation“ verwendet. Rehabilitation ist nach entsprechender suffizienter Schmerzmedizin um mehr als dreißig Prozent erfolgreicher möglich.

Prim. Dr. Peter Pauly, Abteilungsleiter der Physikalischen Medizin des LKH Vöcklabruck und Vorstandsmitglied der ÖSG

Bedingt durch die demografische Entwicklung kommen auf beide Bereiche  enorme Aufgaben zu.
Jede/r fünfte ÖsterreicherIn ist heute älter als 60 Jahre. Bis 2015 werden 2,07 Millionen ÖsterreicherInnen dieser Altersgruppe angehören. „Das sind um 14 Prozent mehr als heute. Bis 2050 wird die Zahl sogar auf 3,26 Millionen ansteigen. Am schnellsten wird  die Gruppe der über 75-Jährigen wachsen, ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung wird sich bis 2050 mehr als verdoppeln. „Diese Entwicklung bedeutet auch einen gewaltigen Anstieg an schmerzmedizinischem Bedarf, denn der Anteil der chronischen SchmerzpatientInnen nimmt mit dem Alter stark zu.

Genauso zeichnet sich ein massiv steigender Rehabilitationsbedarf ab. Untersuchungen des IWI (Industriewissenschaftliches Institut) gehen davon aus, dass die Zahl körperlich beeinträchtigter Personen bis 2030 um 48 Prozent zunehmen wird. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig gegenzusteuern. Eine der wichtigsten Aufgaben der Rehabilitation wird es sein, möglichst viele Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange aktiv und beweglich zu bleiben und so möglichst lange selbstständig leben zu können. Nicht nur medizinisch und ethisch ist das einfach notwendig, wir werden es uns anders wirtschaftlich gar nicht leisten können. “, so Pauly.

In Österreich ist sowohl das schmerzmedizinische  als auch das rehabilitative Angebot für die Bevölkerung noch nicht ausreichend, vor allem ältere Menschen sind oft unterversorgt. In der Rehabilitation gebe es, so Pauly, zwar sehr gute stationäre Einrichtungen, doch ambulante oder tagesklinische Angebote zur Nachbehandlung befinden sich erst im Aufbau.

hintere Reihe vlnr: Organisator der Tagung, Prim. Dr. Peter Pauly und Prim. Univ.-Prof. Dr. Michael Bach, ÖSG-Präsident und Leiter der Abteilung für Psychiatrie am LKH Steyr mit einem Teil des Schmerzteams des LKH Vöcklabruck
Fotos: gespag

Redaktion


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