Salzkammergut Zeitung - salzi.at
Mittwoch, 10.03.2010 20:56 (GMT+1) Startseite | Marktplatz | NEU [ Kino ]| Links | Kontakt |
 
 
::| Suchbegriff:       [Erweiterte Suche]  
 
News  
Kinoprogramm
Bezirk Gmunden
Bezirk Vöcklabruck
Bezirk Liezen
Wettervorhersage
Sport
Veranstaltungen
Bildung
Politik
Gesundheit
   » Notdienste
Wirtschaft
Kultur
Impressionen
Service & Rat
Kleinanzeigen
Vorteilszone
::| Newsletter
Ihr Name:
Ihre Email:
 
 
 
Gesundheit
 
Neuer Rettungshubschrauber versorgt das Salzkammergut
Mittwoch, 20.05.2009 07:55 (GMT+1)

Die Rettung aus der Luft spielt im Salzkammergut eine wesentliche Rolle. Anflugzeiten von über 20 Minuten sind oft keine Seltenheit, um verletzte Bergsteiger oder Skifahrer aus dem oft unwegsamen Gelände zu holen. Mit dem Wegfall des Rettungshubschrauber Knauss in Ebensee brach auch ein Stück gewohnte Sicherheit unserer Region weg.

Fly Med bringt Sicherheit ins Salzkammergut
Rettungshubschrauber AIRMED2 von Bramberg ist absofort stationiert in Gschwandt | Foto: FlyMedWie exklusiv in Erfahrung gebracht, startet aus diesem Anlass ab 29. Mai die Firma Fly Med aus Oberpullendorf gemeinsam mit der Firma Berger Air Flugdienst GmbH am Flugplatz Gmunden-Gschwandt einen neuen Ganzjahres Rettungshubschrauberstützpunkt. Vorab startet der erfahrene Radiologe Primarius Dr. Günther Schamp aus Oberpullendorf (Burgenland) mit seiner Firma FlyMed und dem Partner Berger Air Flugdienst in Gschwandt mit eigenem Personal, die Übernahme von Rot Kreuz Mitarbeitern wird angedacht. FlyMed ist österreichweit mit drei Rettungshubschraubern vertreten und führt jetzt schon mit einer BO-105 CBS4 mit ausgewählten Partnern die Alpin-Rettung mit dem Notarzthubschrauber AIRMED 1 am Nassfeld (Kärnten) durch.

Mit dem Notarzthubschrauber AIRMED 2, in diesem Winter erstmals in Bramberg (Oberpinzgau) stationiert, garantiert FlyMed dort für flächendeckende Alpin-Rettung sowie auch heuer wieder in einem Sommerflugrettungsstützpunkt in Unterkärnten.

Alle drei BO 105 CBS 4 sind als Rettungshubschrauber zugelassen, verfügen über modernste Ausrüstung und ein mobiles Ultraschallgerät.

Rettungshubschrauber AIRMED2 von Bramberg ist absofort stationiert in Gschwandt | Foto: FlyMedRettungshubschrauber AIRMED2 von Bramberg ist absofort stationiert in Gschwandt | Foto: FlyMed

Bürgermeister befürworten Rettungshubschrauber im Salzkammergut
Das öffentliche Interesse ist beachtlich groß. Alle Bürgermeister aus dem Salzkammergut befürworten sogar in einem gemeinsamen Brief einen neuerlichen Standort im Salzkammergut, um die Notfallmedizin in unserer Region zu verbessern. Damit kann das Salzkammergut, ein weißer Punkt in Sachen Flugrettung auf der Landkarte, nun endgültig geschlossen werden.

Seit Anfang 2009 steht die Firma FlyMed mit dem Roten Kreuz Oberösterreich sowie Gesundheitsrätin Stöger in Verhandlung, um einen eigentlich perfekten Kooperationspartner, das Rote Kreuz, zu finden, um in das bestehende Rettungssystem eingebunden zu werden. Nach anfänglicher Euphorie wird nun der Ball - ob ja, wie und was - zwischen dem Roten Kreuz und der Politik hin und her geworfen.

Gmunden-Vöcklabruck als Einsatzgebiet
Mit dem Standort Gmunden-Gschwandt deckt der neue Rettungshubschrauber das gesamte Salzkammergut, also den Bezirk Gmunden und Vöcklabruck ab und kann bei einem Notfall innerhalb weniger Minuten vor Ort sein.

Dem ÖAMTC ein Dorn im Auge
Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, wehrt sich auch der ÖAMTC gegen diesen neuen Standort, denn die Einsatzzahlen würden dann für diesen beachtlich geringer werden.

Alarmierung über Rettungsleitstelle Gmunden
Die Alarmierung des neuen Rettungshubschraubers soll, so gehe es nach den Betreibern, von der Rettungsleitstelle Gmunden aus erfolgen, bei der alle 144-Notrufe aus dem Bezirk Gmunden zusammenlaufen. Neben dem Notarztstützpunkt Gmunden und Bad Ischl wäre der Rettungshubschrauber in Gschwandt der dritte Notarzt, um bei Notfällen ein bodengebundenes Rettungsmittel zu entsenden und dadurch raschest Hilfe Leisten zu können.

Redaktion


Bewertung (Stimmen: 36 . Durchschnitt: 5/5)   
    Kommentare (20)        Weitersagen        Drucken
Auf Facebook teilen



Kommentare:

Kassenvertrag
Der Redaktion bekannt kk aus Mittwoch, 20.05.2009 14:56

Na da kann man nur haffen, dass der Betreiber einen Kassenvertrag hat, damit nicht wieder die Patienten auf den Kosten sitzen bleiben. Im Alpinbereich ist es ja ok wenn der Patient selber zahlt. Aber für einen normelen Notafll (intern, Arbeits oder Verkehrsunfall) kann es nicht sein dass der Patien dann die Kosten tragen muss und sich wieder selbst um die Erstattung von der Krankenkasse kümmern muss. Oder bezahlen dass die Bürgermeister die den breif geschrieben haben? Wir haben im Berzirk eh schon 2 NEF. Jeder andere Bezirk in OÖ hat blos ein NEF oder NAW. So ist das Salzkammergut eh schon besser versorgt als andere Bezirke. Oder soll wiedereinmal das Ego div. RK Sanis gestreichelt werden. 


ja oder nein
Der Redaktion bekannt insider aus Mittwoch, 20.05.2009 18:23

ob und wie das ego div. sanis vom rk gestreichelt werden kann, können nur die sanis selber entscheiden. vor allem bei der rechtschreibung, muss bezweifelt werden ob alle kommentare ernst zu nehmen sind. fakt ist -- wenn die hs-mannschaft nur ein leben pro jahr retten kann, dann steht es dafür, dass es ihn gibt -- den hubi 


Jetzt regen sich wieder mal alle auf!
Der Redaktion bekannt Edi aus Mittwoch, 20.05.2009 19:49

Aber letztendlich sind alle heilfroh, wenn schnelle Hilfe kommt!

Wir haben im Bezirk Gmunden 2 Notarztstützpunkte- einer in Ischl, einer in Gmunden. Soweit die hier dargelegten Fakten. Aber: beispielsweise braucht das Gmundner NEF- Team ca. 15 min bis es in Grünau helfen kann, der Hubschrauber schafft das unter 10 Minuten!! Oder: ein Notfall in Vorchdorf: wenn verfügbar braucht das Gmundner NEF (Notarzt Einsatz Fahrzeug) ebenfalls ca. 15 Minuten (NEF Wels ca. 20, NAW Kirchdorf ca. 25 Min), der Heli etwas mehr als 5 Minuten! Im Gebiet des NEF Bad Ischl werden diese Unterschiede logischerweise nicht so gravierend sein. Fix ist allerdings, dass es sich im Gegensatz zur Fa. Knaus um einen liquiden Hubschrauberbetreiber handeln dürfte. Weiters bleibt nur zu hoffen, das die neue Helicrew genauso gute Arbeit leistet, wie die Knaus- Mannschaft (die waren wirklich Klasse) und das der neue Betreiber auch einen Kassenvertrag erhält und somit nicht direkt mit den Patienten abgerechnet werden muss! 


nur so
Der Redaktion bekannt oo aus Donnerstag, 21.05.2009 18:32

es kommt nicht auf jede minute an. wenn einer schon so schwer verletzt ist, dass es auf 5 minuten ankommt, dann wird der outcome nicht der beste sein.

ein rth ist aber mittel der wahl beim transport in ein sparten oder spezialkrankenhaus. oder wollen sie in einem rettungsauto mit einem notarzt 50 minuten nach linz fahren.

und NATÜRLICH is es balsam für die seele von den nefsanis wenn sie sich wieder in einen rth reinschmeissen dürfen - sonst wär doch die gute luftretterausbildung mancher so komplett umsonst 


na wenn das so ist...
Der Redaktion bekannt edi aus Donnerstag, 21.05.2009 19:08

... kann man ja auch alle dienststellen bis auf 2 schließen und den ganzen Bezirk z.B. nur mehr von Gmunden und Ischl aus versorgen!

Ausserdem würde ich mir hier keine Aussage bezüglich der Motivation der Flugretter herausnehmen!
Und mal ganz ehlich: wer würde es nicht mal wieder spannend finden, in seinem Beruf eine neue Herausforderung zu bekommen??? 


6 Fragen zum komerziellen NAH der Fa. Flymed in Gmunden
Der Redaktion bekannt Rudi aus Donnerstag, 21.05.2009 19:36

1 Wer überprüft eigentlich die Qualifikation dieser Firma?
2. Die Bo105 ist in ganz Europa seit vielen Jahren im Rettungsdienst ausgemustert. Wieso wird sie hier als "Moderner Rettungshelikopter dargestellt"
3. Worin ist der Herr Dr. Schamp so "erfahren", er ist doch Radiologe !?
4. Was soll an einem Ultraschallgerät im Rettungsdienst sinnvoll sein?
5. Die Hohe Dichte an Rettungshubschraubern führt anerkannterweise zu einem dramatischen sinken der Routine aller NAH-Teams. Die Zahl der Notfälle steigt ja nicht mit der Zahl der Standorte. Ist es das was wir wollen: Im Notfall unerfahrene Teams dafür aber 5 min früher?
6. Ist es sinnvoll die wenigen bezahlten Einsätze in alpinen Regionen an private Komerzhubschrauber abfließen zu lassen und dafür die von der öffentlichen Hand nach einem vernüftigen Plan stationierten NAHs noch mehr mit Steuergeld zu erhalten, weil sie von den Patienten nichts kassieren können.
6. Gibt es einen einzigen objktiv nachgewiesen Fall, dass in den letzten Jahren ein Patient in der Region zu schaden gekommen ist, weil kein NAH direkt im Salzkammergut stationiert war.

Es ist internationaler Standard, dass NAHs mit einem Einsatzradius von 15-20 min stationiert werden. Das ist in ganz Europa so (mit Ausnahme von Salzburg und Tirol)  


Meine rein persönliche Meinung
Der Redaktion bekannt Realist aus Donnerstag, 21.05.2009 20:01

Kompliment an Rudi - absolut zutreffend Argumente.
Ich denke auch, dass ein Hubschrauber in Gschwandt nicht notwendig ist. Mir fällt immer wieder auf, dass bei solchen Diskussionen wie hier oder früher wegen dem Knauss auf die Hausärzte vergessen wird. Die sind doch auch dazu in der Lage, zumindest mit der Versorgung des Pat. zu beginnen, bis der NAW oder NEF eintrifft.
Im Artikel steht: ....der weiße Fleck auf der Karte.......
Im Bereich Gmunden können in ca. 30 min. 5 oder sogar 6 Hubschrauber da sein. Ist das nicht genug? Die Kosten im Gesundheitssystem steigen laufend an. Die Gemeinden sind schon jetzt kaum in der Lage, die Beiträge zu bezahlen, jeden Tag liest man in der Zeitung über die prekäre Situation der Krankenkassen. Wer soll das bezahlen? Ich denke, wir sollten alle auf dem Boden bleiben - auch der Hubschrauber. 


Etliche Tausend Euro
Der Redaktion bekannt Karl aus Donnerstag, 21.05.2009 21:04

... bekommt der ÖAMTC jedes Jahr für seine 2 Stützpunkte in OÖ! Dazu kommen noch riesige Summen für den Neubau von Einsatzzentren, Gratisbenützung der Leitstellen des RK, Ärzte fast zum Nulltarif, .... !
Ein "privater" NAH betreiber hat in Österreich nur dann ein sorgenfreies Leben, wenn er seinen Stützpunkt in Witersportregionen betreibt! Warum sonst gibt´s allein in Tirol 18 (!) Hubschrauberstützpunkte, von denen allerdings nur wenige sogenannte "Ganzjahresstützpunkte", also nicht nur während der Schisaison im Betrieb sind???
Allein im Bezirk Gmunden kommt es während der Schisaison im Schnitt zu 2-3 Helieinsätzen TÄGLICH! Während der Wandersaison bei schönem Wetter ist es immerhin im Schnitt ca 1 Einsatz pro Tag. Also ausreichend Routine!
Die BO- 105 wird hauptsächlich wegen des höheren Geräuschpegel und der vielen Flugstunden zunehmend ausgemustert! Wichtig hier ist allerdings die Zertifizierung nach EU- Norm, welche allerdings mit Ende 2010 auch dem ÖAMTC mit seinen EC- 135 im Magen liegen dürfte!
Ein Ultraschall kann nicht nur zur Kontrolle des Ungeborenen bei Schwangeren, sondern z.B. bei Verdacht auf innere Blutungen zur Diagnose eingesetzt werden, da hier gewisse Medikationen und Behandlungspraktiken als eher Kontraindiziert angesehen werden! Habe schon manchen Notarzt gesehen, der sich ein solches Gerät "draussen" gewünscht hätte!

 


NAH notwendig
Der Redaktion bekannt Christian aus Donnerstag, 21.05.2009 23:06

Es mag schon stimmen, dass kein Patient stirbt, wenn der Notarzt erst ein paar minuten später kommt .. ABER ... jeder Sani weiß, dass es öfters vorkommt, dass der NEF GM einen einsatz hat und dann kommt noch ein 2. notarzteinsatz rein
Bsp von letzter woche: Reanimation und interner Notfall in 1 Ort - nur 1 NEF verfügbar
Bsp 2: NEF im Einsatz in GM und Schlaganfall in Vorchdorf ohne verfügbaren NAH und NED Wels

würde man bei diesen Notfällen 5 Minuten mehr warten, dann würde der Patient unnötigerweise mehr Schaden nehmen als wenn man sofort fährt. (Weiser Satz eines NA: Time is muscle - Herzinfarkt und Time is brain - Schlaganfall)

Alleine schon aus diesem Blickwinkel wäre ein (sinnvoll) genutzter NAH in der Gschwandt ein Vorteil für die Region GM - VB und evtl auch Wels-Land und Kirchdorf. 


@kk
Der Redaktion bekannt Inselina aus Freitag, 22.05.2009 06:34

ich find die Bemerkung betreffend die Rettungssanis eine bodenlose Frechheit - oder hast du "kk" jemals Dienst beim RK geleistet? wenn nicht, dann halt die Klappe und quatsch keinen solchen Blödsinn daher, du hast nämlich keinen blassen Schimmer, was die dort leisten und dass die Leute das nicht machen, um das Ego gestreichelt zu bekommen... so viele sind es nicht, die nach einer Woche, in der sie jeden Tag mindestens 8 Stunden gearbeitet haben, dann auch noch einen Tag vom WE opfern um von 7.00 bis 19.00 Dienst zu schieben - ehrenamtlich nämlich... mach doch selbst die Ausbildung zum Rettungs-Sani, damit du siehst, was die Leute schon mal vorweg, bis sie Sani sind, an Freizeit hergeben - für die meisten Sanis gilt nämlich wirklich der RK-Leitsatz "aus Liebe zum Menschen" - UND die meisten Sanis sind Freiwillige - die Ortsstelle Gmunden hat gerade mal zw. 8 bis 10 hauptberufliche Sanis - gerade an WE's sind aber so gut wie nur ehrenamtliche Sanis im Einsatz

was 2 Notärzte im Bezirk betrifft: vielleicht sollte man auch mal bedenken, WIE groß unser Bezirk ist und wie lange der Notarzt von GM nach Bad Ischl oder umgekehrt brauchen würde - na Leute macht es "klick" was die "bessere" Versorgung angeht?

klasse finde ich: jetzt reißen alle wieder die Klappe auf - nur wenn es um ihre eigene Haut geht, DANN sollte innerhalb von 30 Sek. Hilfe da sein, wenn es um andere geht, reicht es auch, wenn die Hilfe in 30 Min. da ist - oder gleich ganz weg bleibt

allen, die keinen Bedarf sehen, wünsche ich eine Situation, in der sie selbst ganz dringend Hilfe brauchen, vielleicht kapieren sie es dann mal, um was es geht - nämlich um Menschleben und da ist jedes einzelne kostbar davon 


habe alle möglichen Kombinationen schon im Einsatz miterlebt
Der Redaktion bekannt exinsider aus Freitag, 22.05.2009 08:56

Also ich war mal beim RK. Und habe die Zeit vor den NEF's, nach Einführung der NEF's und Hubschraubereinsätze mit allen Betreibern (Knaus, ÖAMTC und BMI) mitgemacht. Und was da z.T. vom Knaus mit dem Hubschrauber geflogen wurde, war nicht mal eine Notarzindikation geschweige denn eine Hubschrauberindikation. Nun kann man das bei der Alarmierung ja nicht immer wissen und soll vorkommen. Beim ÖAMTC und BMI war es einfacher, denn da war meist ein Arzt vor Ort und hat die Entscheidung getroffen. Da kann dann egal bei welchem Betreiber die Krankenkasse nicht mehr die Kosten ablehnen. Leider hat sich die Alarmierung der niedergelassenen Ärzte im Bezirk so gut wie aufgehört. Früher ist der Arzt gemeinsam oder mit geringem Zeitunterschied mit dem Rettungsauto eingetroffen. Das hat das im Schnitt 5 -7 Minuten für Arzt und Rettungsauto beim Patienten bedeutet. Zur Zeit braucht ein NEF egal von wo ca. 15 Minuten. Hier wären schon einige Minuten zur Patientenversorgung zu holen. Ausserdem kann der niedergelassene Arzt die Zeit bis zum Eintreffen des NEF oder NAH sicher gut überbrücken. Zumindest in Ebensee war der Hubschrauber auch nicht schneller. Turbinen Anwerfen 1-2 Minuten je nach Hubschraubertype, 1 Minute Flugzeit, 2 Minuten Landeplatz suchen, im verbauten Gebiet zum Haus gehen dann sind die 7 Minuten auch verbraucht.
So wie es ausschaut fliegen dann wieder Hauptamtliche NEF Sanis so wie beim Kanus. Also nichts mit Ehrenamtlichen. Und was ich da mal mit NEF Sanis aus GM erlebt habe, weil ich einen Hubschrauber vor dem Eintreffen des NEF bestellt habe das möchte ich hier nicht ausführen. Jedenfalls haben sich dieselben Sanis dann aufgeregt weil der Hubi nicht geholt wurde. Nur weil im ersten Fall der ÖAMTC gekommen ist und im zweiten der Kanus statoniert war und somit zum Einsatz gekommen wäre.
Mein Resümee aus der Diskussion und aus den Erfahrungen ist, dass es sinnvoll wäre die niedergelassenen Ärzte wieder stärker einzubinden. Als Redundanz zu den NEFs falls dies mal belegt ist oder zu lange brauchen würde. (z.B. ein Arzt aus Gosau ist schneller beim Patienten als jedes Rettungmittel)
Jeder sollte einen Erste Hilfe Kurs besuchen und regelmäßig auffrischen. Damit kann die Zeit bis zum Eintreffen von Rettung und Arzt überbrückt werden. (Bei einem Kreislaufstillstand hilft kein noch so schneller Hubschrauber oder NEF wenn keine Reanimation durchgeführt wird.) Als positiver Effekt würde sich im Notfall die Panik etwas in Grenzen halten und der Helfer könnte detailierte Angaben machen was dem gezielten Einsatz von Rettungsmitteln erleichtern würde.
Die Standorte für Hubschrauber sollen nach einsatztaktischen Gesichtspunkten festgelegt werden und eine Ausschreibung erfolgen bei der sich alle Betreiber beteiligen können. Der Gewinner betreibt den Hubschrauber Standort und die Krankenkasse ist verpflichtet die Kosten zu übernehmen.
Die Liftbetreiber werden verpflichtet in die Liftkarte eine Versicherung über die Bergekosten einzurechnen. Alle andern im Alpinen Gelände müssen eine Bergekostenversicherung haben.
PS: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten. 


Unglaublich
Der Redaktion bekannt pp aus Freitag, 22.05.2009 18:14

Es ist einfach unglaublich was man da an Kommentaren so liest. Der eine glaubt er kann sich ein Urteil über Rettungssanitäter bilden (warscheinlich selbst keiner). Das Zweite Urteil bzw. in die zweite Schublade werden die NEF-Sanis gesteckt, trau mich wetten, diese Ausbildung haben die 'Schmipfenden' ebenfalls nicht. Und dann wird geglaubt man kann sich da aufregen und die Arbeit jener Leute einschätzen, die eh für alle selbstverständlich ist.
Betrifft es einen selbst, hat man Schmerzen, ist schwer verletzt oder sonst irgendetwas, oder betrifft es jemanden aus der Familie: das eigene Kind, Geschwister,.... so ist das SCHEISS egal wo der Notarzt her kommt (mit Rotorblätter oder mit Radl) Hauptsache er is schnell da. Und auf das kommts an, das sind dan die Leute, die am Einsatzort mit Vorwürfen kommen: Wo wart ihr denn so lange? dann denkt man sich imemr scherzhaft: ja fliegen können wir auch nicht!
Jetzt können wir es wieder, da die Möglichkeit besteht, und dann is auch wieder nicht recht.
Und damit ma den jenigen nocch ein wenig auf die Sprünge hilft. Glaubst der Radiologe ist als Radiologe auf die Welt gekommen und hat bisher noch nichts anderes getan als a paar Röntgenbilder zu bestaunen und a bisserl mit Kathetern in den Leisten der Menschen rumzustochern?
Wenn man schon so kompetent ist, dass man eine eigene Hubschrauberstaffel auf die Beine stellt, so wage ich anzunehmen, dass dieser Arzt bereits mehr gesehen, geleistet und vollbracht hat, als sich manche nur wage vorstellen können. Aber es muss ja bei jeder Veränderung immer wieder Irre geben, die sich aufregen, laut schreiben - und nicht den Hauch einer Ahnung haben, warum sie das tun!?!
Aber wenn so jemand mal an Arzt braucht, der würde sich wundern wennst sagen würdest: ja da Heli is in 5 Minuten da, aber warten wir am NEF die wissen ja auch was sie tun, wenn die starke Blutung bis dorthin nicht zu stillen ist, dann zahlt es sich halt eben nicht mehr aus - shit happens - natürliche Auslese! Alles klar. So kann mans auch machen..... 


Der Held des Tages
Der Redaktion bekannt ella aus Freitag, 22.05.2009 18:26

an den Kommentar von Realist

Du bist ja da größte Koffer des Tages, hast schon mal a halbe Stunde ohne Notarzt reanimiert, da wünsch i da viel Vergnügen wenns da um deine Haut geht, weil dann können wir es eh lassen auch.

Das müsste an Laien ins Gehirn gehen, dass eine Reanimation ohne Medikamente nichts wird, nur hat die da Rettungssanitäter nicht in da Hosentasche, kapiert?
Und wenn da Praktiker wie so oft wieder die Aussage tätig, 'mei Ordi is voll, i kann nicht weg, schicks in NEF' , dann hast halt Pech gehabt.
Dann ist es nicht an uns gelegen, und nicht am NEF, weil mehr wie fahren kann er nicht, oder du hast Glück und wohnst in da Miller v. Aichholzstraße, und auch da wenn da NEF nicht da ist, glaubst da nächstbeste Arzt ausm KH läuft auf die andere Straßenseite und massiert da in Brustkorb?
Darfst ja gern mal an Tag bei da Rettung mitfahren, dasst ansatzweise a Ahnung vom Rettungswesen in unserem Bezirk bekommst!!!
Gilt übrigens auch für alle anderen, die keinen Schimmer davon haben!
 


Wer soll das bezahlen
Der Redaktion bekannt AA aus Freitag, 22.05.2009 19:41

Liebe Leute, wer soll denn das alles Bezahlen. Es wird wieder so wie beim Martin in Ebensee sein, Die armen Leute, die echt keinen NAH benötigt hätten wird er geschickt und bleiben schluss endlich auf den Kosten sitzen. Weiß ich selbst und kenn viele Fakten dazu. Mich wundert nur, warum so selten ein NAH in den Bezirk Gmunden oder Vöckla fliegt wenn dort so oft einer benötigt wird. Also Christophorus 10 hätte nach Vorchdorf zb auch keine lange Anflugszeit, er wäre sicher schneller als NEF Gmunden. Nur komischer weise wird dieser NIE angefordert... Wie auch in anderen Beiträgen schon geschrieben ist nicht immer sofort ein SRM notwendig. Es genügt oft schon ein Praktiker. Ein Schlaganfall ist nicht unbedingt eine Notarztindikation, wichtig ist dass er schnell auf eine Stroke kommt... und die gibt es im KH Gmunden sowieso nicht. Alles nur Machtgehabe von diversen Leuten die sich ein Denkmal setzen wollen... Ich bin gegen einen weiteren NAH, obwohl ich von den beiden NEF`s weit weg wohne.
 


zusatz
Der Redaktion bekannt AA aus Freitag, 22.05.2009 19:48

ach ja, und ich mache viel Dienst beim RK und habe in meiner 15-jährigen tätigkeit vieles erlebt.
bei einer Reanimation kommt es nicht immer gleich auf MEDIS an und auch der NAH kann unterwegs sein - nämlich auf einem Einsatz der eigentlich gar kein NAH-Einsatz wäre. und dann stehst erst wieder alleine da. Man kann im Leben nicht immer alles 1000 %ig absichern.  


Überlegt doch mal
Der Redaktion bekannt Tom aus Freitag, 22.05.2009 21:04

Für alles hätten die lieben Mitmenschen Geld genug! I-Pods, Handys, neues Autos, mehrmals jährlich auf Urlaub fahren, dreimal die Woche ins Kaffeehaus oder ins Gasthaus gehen - alles kein Problem! Alles finanzierbar! Doch scheißt (man verzeih mir diesen Ausdruck) es dich einmal oder vielleicht auch mehrmals im Leben so richtig in die Kacke, dann hätte der liebe Mensch keinen Cent für seine Gesundheit übrig! Also mir ist es ziemlich egal wer kommt wenn es jemand aus meiner Familie oder mich selbst erwischt, Hauptsache es kommt, jemand, und dass so schnell wie möglich! Und wie auch schon einer meiner Vorschreiber zitiert hat, steht es unqualifierzten Leuten mit Sicherheit nicht zu, über Menschen, Firmen und Leistungen, die bisher noch nicht einmal in unsere Gegend erbracht wurden, zu urteilen.
Jeder Mensch möchte sich sicher fühlen, kauft sich Alarmanlagen sämtlichen Sicherheits-Pipapo, aber die Gesundheit ist scheinbar in unserer Gegend so sicher, dass es keinem zusätzlichen Schutz bedarf! 


Verteilung
Der Redaktion bekannt Wolfgang aus Samstag, 23.05.2009 09:35

Warum werden die Stützpunkte der Christopherunshubschrauber (z.B. Christopherus C10 nach Wels oder Vöcklabruck) bessser aufgeteilt?
http://www.oeamtc.at/netautor/html_seiten/christophorus/standorte2008.jpg 


Wieder mal meinen Senf dazugeb
Der Redaktion bekannt Christian aus Sonntag, 24.05.2009 10:57

@AA: es mag schon sein, dass vielleicht bei einem Schlaganfall nicht immer sofort ein Notarzt notwendig sein würde ... ABER ... wenn du Sani bist solltest die Lehrmeinung kennen und das ist VORSCHRIFT und keine Richtlinie ... Schlaganfall ist Notarztindikation und somit musst du ihn holen.
Und ich habe den C10 schon öfters bekommen bei Notfällen in Vorchdorf ... mit Startzeit, Landezeit und Flugzeit ist der Heli nicht schneller als der NEF ... und wenn der C10 immer zu uns kommen würde bei "normalen" Notfällen ... was wäre dann wenn ein Patient wirklich den Heli für einen schnellen und schonenden Transport benötigt (zB Wirbelsäulenverletzung, Schädel-Basis-Bruch,...)

@ Wolfgang: wenn der Heli in Vöckla steht braucht er ins Mühlviertel länger und der Einsatzradius wäre nicht so einzuhalten wie er vorgeschrieben wird

ich stimme Tom voll und ganz zu ... wir haben Geld für alles was wir nicht benötigen würden ... teure Autos, teure Handys, Urlaube,... aber für unsere Gesundheit haben wir kein Geld? 


Meine persönliche Meinung
Der Redaktion bekannt moriz77 aus Montag, 08.06.2009 21:09

Standardmäßig sollte bei Notfällen "am Land" (außerhalb von Ballungsräumen) immer ein Rettungswagen, ein Notarzt und der zuständige praktische Arzt entsendet werden.

Der praktische Arzt und der Rettungswagen zur Erstvorsorgung und anschließend der Notarzt (NEF) zur noch besseren Versorgung inkl. einem Transport der von einem Arzt begleitet wird.

Sollte tatsächlich der Fall eintreten, dass das NEF Gmunden oder auch das NEF Bad Ischl im Einsatz sind stehen noch immer folgende Notarzthubschrauber zur Verfügung, die alle in akzeptabler Entfernung stationiert sind.

NAH Christophorus 10 > Linz (OÖ)
NAH Christophorus Europa 3 > Suben (OÖ)
NAH Christophorus 14 > Niederöblarn (Stmk)
NAH Christophorus 6 > Salzburg
NAH Martin 1 > St. Johann im Pongau (Sbg)

Letzendlich sollte man auch erwähnen, dass das Ende der Ära Knauss in Ebensee mitunter auch damit begründet war, dass es in dieser Region einfach zu wenig "notwendige" Rettungsflüge gibt, so dass sich der Betrieb hier einfach nicht rentiert.

Daher ist meine Meinung, sollten die tatsächlich notwendigen NAH-Einsätze von den umliegenden, etablierten ÖAMTC-Stützpunkten bedient werden. 


Rettunghubschrauber
Der Redaktion bekannt ebenseer aus Samstag, 13.06.2009 11:53

Gratulation zu Ihrer Zensur - hat sich da jemand kritisch über das Rote Kreuz geäußert, daß man beim Bericht, das der Hubschrauber vom Roten Kreuz nicht verständigt werden darf. Es ist schon auffallend, daß sie in ihrem Internet-medium Berichte zensurieren!"!!

Anm. der Redaktion: würde gerne mit ihnen in Kontakt treten, aber die Anonymität des www lässt es daher leicht zu, über andere zu richten und sich schlecht zu äussern! Leider stimmt die von ihnen angegebene Emailadresse nicht! 



Andere Artikel:
Vöcklabruck: beim Küchenaktionstag in die Krankenhaus-Küche schauen (18.05.2009)
Pühringer garantiert Gesundheitsvorsorge im Salzkammergut (14.05.2009)
Gmunden: 5 neue Rot Kreuz Offiziere im Salzkammergut (13.05.2009)
Medizinische Universitäten Österreichs tagen in Bad Aussee (12.05.2009)
16-Stunden Erste Hilfe Grundkurs in Vorchdorf (12.05.2009)
Kampf dem Tod auf den Straßen im Salzkammergut (10.05.2009)
Burn out Syndrom - Laakirchen beugt vor (04.05.2009)
Entwarnung: Keine Schweinegrippe am LKH Vöcklabruck (30.04.2009)
Aktiv gegen Alzheimer - M.A.S Alzheimerhilfe Bad Ischl hilft (23.04.2009)
Netzwerk "Gesunde Gemeinde" greift auch im Salzkammergut (21.04.2009)



 
 
ITW Wasserbetten aus dem Salzkammergut
 
ITW Wasserbetten aus dem Salzkammergut
 
Sail+Surf Merida Bikes
::| Aktuell
::| Events
März 2010  
So Mo Di Mi Do Fr Sa
  1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31      
 

Impressum | Site Map | RSS | FAQ | Werben auf salzi.at