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Salzkammergut Schnitzeljagd - mit Handy und QR-Codes die Region entdecken
Donnerstag, 27.08.2009 10:31 (GMT+2)

Die finanzielle Unterstützung von Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl ermöglicht das Projekt Salzkammergut Schnitzeljagd: Das Projekt 'Salzkammergut Schnitzeljagd' ist sehr innovativ und ermöglicht den Besucher/innen die atemberaubenden Landschaft des Salzkammerguts auf spielerische Weise zu erkunden. Ein wichtiger Impuls für die Tourismus- und Freizeitwirtschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten | Foto: LandOÖ65 ausgewählte Highlights des Salzkammerguts können auf 11 Touren der Schnitzeljagd entdeckt werden und bringen den Schnitzeljägern so die Schönheit und die Besonderheiten unserer Region näher. Die Abwicklung des Spiels erfolgt über eine neue Handytechnologie und Internet – sogenannte QR-Codes – und ist somit sehr innovativ. Die Salzkammergut Schnitzeljagd ist Auftakt für eine Reihe weiterer Projekte, die das Salzkammergut als Pilotregion für den Einsatz dieser Technologie etablieren soll.

Die Salzkammergut Schnitzeljagd besteht aus 11 eigenständigen Schnitzeljagden, die man unabhängig voneinander absolvieren kann. Jede der Touren besteht aus vier bis sieben Stationen. Das Besondere daran: Die Spielorganisation und der Ablauf werden über das Handy und das Internet koordiniert. Eine neue Handytechnologie kommt zum Einsatz, die sich im europäischen Raum derzeit zunehmend verbreitet – QR-Codes. An jeder der Stationen ist ein Plakat mit einem QR-Code angebracht, der die Informationen über die nächste Station enthält. Wenn man kein Internet-Handy hat, kann man sich alternativ diesen Hinweis auch per SMS auf sein Telefon schicken lassen.

"Das Projekt 'Salzkammergut Schnitzeljagd' ist sehr innovativ und ermöglicht den Besucher/innen die atemberaubenden Landschaft des Salzkammerguts auf spielerische Weise zu erkunden. Auch die Einheimischen werden so zu Ausflügen daheim motiviert. Dadurch können wir die heimischen Tourismus- und Freizeitbetriebe gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten einmal mehr unterstützen", freut sich Wirtschafts- und Tourismus-Landesrat Viktor Sigl, aus dessen Ressort die Fördermittel für dieses Projekt kommen.

Mehr als 5,6 Millionen Tagesausflüge unternahmen die Oberösterreicher im Sommer 2007. Das eigene Bundesland ist dabei mit Abstand die beliebteste Ausflugsregion: 3,8
 
Millionen Tagesausflüge der Oberösterreicher/innen und Oberösterreicher führten zu Freizeiteinrichtungen und Sehenswürdigkeiten im eigenen Land. 231 Millionen Euro wurden dabei in der Tagesausflugswirtschaft (zum Beispiel für Eintritte, Verpflegung, An/Rückreise, Souvenirs) ausgegeben. Auf das große Interesse der heimischen Bevölkerung reagiert der OÖ. Tourismus nun mit einer Web2.0-Plattform: www.ausflugstipps.at liefert Einheimischen und Urlaubern ab sofort wertvolle Tipps und jede Menge Wissenswertes rund um den Freizeitspaß in Oberösterreich. „Mehr als 1100 Ausflugstipps sind darin bereits enthalten. Mehr als 1.200 User täglich nutzen die Plattform für ihre Tagesplanung. Durch „user generated content“, also durch Beiträge der Oberösterreicher/innen und Urlauber/innen selbst, sollen es bald mehr werden“, erklären Landesrat Sigl und OÖ. Tourismusvorstand Mag. Karl Pramendorfer.

Für das Spiel wurde eigens die online-Plattform www.salzkammergut.mobi errichtet, auf der alle Informationen und der aktuelle Spielstand für die Spieler/innen ersichtlich sind. Diese Plattform soll auch in Zukunft für Aktivitäten und Projekte rund um das Thema QR-Codes dienen und von allen Bewohnern/innen, Firmen und Institutionen kostenlos genutzt werden können.

Die erfolgreichsten Schnitzeljäger/innen werden mit attraktiven Preisen belohnt: Ein Wochenende in einem ****Hotel im Wert von 500 Euro, ein Elektrofahrrad im Wert von 600 Euro, Mobiltelefone der Fa. Sony-Ericsson im Wert von je 250 Euro sowie eine Reihe von Sachpreisen und Gutscheinen, die von den jeweiligen Tourismusverbänden zur Verfügung gestellt werden.

Nachfolgeprojekte - Weitere mögliche Anwendungen von QR-Codes
Vor allem im Tourismus sind vielfältige Anwendungen mit QR-Codes denkbar. "Die Verbreitung von QR Codes und der als 'Mobile Tagging' bezeichnete Prozess gewinnen auch in Europa an Bedeutung. Mittlerweile verfügen die meisten Mobiltelefone und PDAs über eine eingebaute Kamera und eine Software zum Lesen von QR Codes. Die Vorteile sind vor allem die flexiblen und vielseitigen touristischen Anwendungsgebiete, sowie der schnelle und präzise Zugang zu Informationen. Der Prozess wird vom Gast gesteuert. Gemeinsam mit dem Land OÖ ist das Salzkammergut die erste touristische Region, die flächendeckend ein derartiges Projekt realisiert“, so Mag. Ronald Felder, Geschäftsführer der Salzkammergut Tourismus-Marketing GmbH."
 
Ab Herbst 2009 sollen nach dem Schnitzeljagdprojekt auch Schulkooperationen initiiert werden, die zu verschiedenen Themenbereichen QR-Inhalte und die dazugehörigen Codes erstellen werden. Damit ist es möglich, z.B. besondere Orte, die geschichtlich bedeutsam sind, mit QR-Codes zu versehen, die Auskunft über Ereignisse geben, die hier stattgefunden haben. Damit wird auch ermöglicht, dass sich die Schüler/innen mit der Region beschäftigen und auch Informationen über ihre Region aufbereiten. Es soll aber auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Der Einsatz der QR-Codes wird sicher das kreative Potenzial der Schüler/innen anregen. Geplant ist eine Kooperation mit mind. 5 Schulen.

„QR-Codes sind ein neuer technologischer Trend, der in der Region VB/GM auf vielfältigste Art und Weise genutzt werden kann. Wir könnten uns hier in Österreich als Pionierregion positionieren. In Vöcklabruck wäre es zum Beispiel vorstellbar, in absehbarer Zukunft die Bushaltestellen der Stadt mit QR-Codes zu versehen und damit vor allem für junge Leute den öffentlichen Verkehr attraktiver zu machen“, so der Obmann des Regionalmanagements Vöcklabruck-Gmunden, Bürgermeister Mag. Herbert Brunsteiner.

Redaktion


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