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Kultur
 
Hochkarätige Musiker treffen sich in Vöcklabruck
Dienstag, 08.01.2008 13:15 (GMT+2)

Der Schwerpunkt im Frühjahresprogramm des „Foyer des Arts“ bringt die weite Welt nach Vöcklabruck. Unter dem Motto „the world comes to town“ werden Musikformationen aus New York City, Brasilien, Ghana und Indien zu Gast im „Foyer des Arts“ sein.

World-Music spiegelt die Globalisierung auf kultureller Ebene wider. Verschmelzungen verschiedenster Musik-Stile bezeugen, dass multikulturelle Entwicklungen einen fruchtbaren Nährboden für neue kulturelle Ausdrucksformen bilden. Dafür steht World-Music. Eine einzigartige Auswahl von Musikprojekten garantieren Kulturgenuss auf höchstem Niveau! Ob Ausnahmemusiker wie Skip Mc Donald, Doug Wimbish, Bernard Fowler, die u.a. mit den Rolling Stones tourten oder der Drummer Keith Le Blanc mit R.E.M.

die Roykey Creo Band mit Lionel Richie, Amit Chatterjee mit dem Zawinul Syndicate – sie alle bringen allerhöchste internationale Standards nach Vöcklabruck.

Erstmals wird es zu diesem hochkarätigen Musikprogramm zusätzlich eine Art „World-Cafe“ im „Foyer des Arts“ geben. Unter dem Titel World- Parties“ werden drei Clubbings zu den Themen Lateinamerika, Afrika und Asien angeboten. Ein Treffpunkt für alle, die ihre Antennen kosmopolitisch ausstrecken wollen und nach exotischen Rhytmen ihr Tanzbein wieder aufpolieren möchten.

 

 

... Das Programm im Frühjahr 08

 

– the world comes to town

31.01.08 | 20.30 uhr >> LITTLE AXE/BERNARD FOWLER/TACKHEAD (USA)

 

Bernard Fowler: vocals

Skip Mc Donald: guitar, vocals

Doug Wimbish: bass

Keith Le Blanc: drums

Adrian Sherwood: mixologist

Bernard Fowler mit Keith Richards

 

 

Es ist wahrscheinlich, dass jeder diese Stimme schon einmal gehört hat. Denn die Liste der Musiker, mit denen Bernard Fowler im Laufe seiner Karriere schon zusammenarbeitete, ist sehr lang: Rolling Stones, Gil Scott-Heron, Sly & Robbie, Bootsy Collins, Duran Duran, Yoko Ono und, und, und. Bekannt wurde der gebürtige New Yorker als Sänger der Band Tackhead, die vergangenen zehn Jahre war er auf Tour und im Studio mit den Rolling Stones.LITTLE AXE bringen dir Trostmusik, Blues, ohne denselben nach dem tausendmal gehörten Schema zu spielen, ohne die alten Tricks an den Haaren herbeizuzerren, die im

Laufe der Zeit mit dieser Musik in Verbindung geraten sind und die zu ewigem sich-im-

Kreise-drehen führen. Es geht ihnen darum, eine Atmosphäre zu schaffen, die vor vierzig oder fünfzig Jahren schon einmal geschaffen worden ist und die noch heute ihre Berechtigung hat.


Doug Wimbish ist bereits heute legendär. Keine Geringeren als Madonna, Annie Lennox, Mick Jagger, Ron Wood, Seal und Mos Def schätzen sein Bass-Spiel und engagierten ihn zu Plattenproduktionen und Livetouren.

Skip Mc Donald, ist das nicht der Gitarrist, der auf einigen der erfolgreichsten Rap-Platten zu hören ist, etwa „Rapper´s Delight“ der Sugarhill Gang oder „The Message“ von Grandmaster Flash? Richtig!

Und als Tackhead entwickelte er mit Adrian Sherwood den klassischen On-U-Sound. Als Little Axe zeigt er eindrücklich, wie der Blues heutzutage klingen sollte: rau, hart, mysteriös, entspannt, magisch, daneben hat es viel Platz für Ambient und Dub: ein sensationeller Meister des neuen Nu-Blues. (Pressetext) Nachdem Skip Mc Donald und die Musiker von Little Axe allesamt in Bernhard Fowlers Band spielen, tritt der Meister auch als Frontman auf.


Die lange Nacht des Skip Mc Donald also! LIVE wird ein Programm zu hören sein, das in dieser Form einzigartig ist, sowohl in Form und Inhalt, als auch in der Darbietung: Alles ist möglich. Portishead meets John Lee Hooker, Howlin Wolf meets Dub Syndicate; Splitter von Funk, dem was heute Trip Hop heist, Cajun, Folk und Jazz tauchen im musikalischen Universum LITTLE AXE genauso auf, wie die immer gekonnten Züge des ON-U-Sound Masterminds Adrian Sherwood am Effektregister.


Links:

www.little-axe.com www.youtube.com

www.bernardfowler.com www.dougwimbish.com

 

 

CO COMING NEXT ...

MING 21.02.08 | 20.30 uhr >> RENATO BORGHETTI (BRAS)

Gaucho Power vom Feinsten!


"Ein Rütteln an allen Wurzeln, Ansturm von allen Wellen. Sympathisch und unheimlich. Unheimlich

sympathisch." Jazzzeit, Wien, 2003

 

Mit brasilianischer Musik assoziiert man Bossa und Samba. Musik jedenfalls von jazziglyrischer Laszivität oder afrikanischer Perkussivität. Renato Borghetti indes kommt von einem anderen ethnomusikalischen Planeten: dem südbrasilianischen Rio Grande do Sul, der Heimat der Gaúchos, der südamerikanischen Cowboys, die musikalisch mehr mit dem benachbarten Argentinien teilen und unverwechselbare Formen wie den Chamamé, den Chacarera oder die Milonga hervorgebracht haben. Renato Borghetti ist eines jener musikalischen Unikate, die lokale Traditionen mit der Muttermilch aufgesogen, individuell weiterentwickelt und mit weiteren Formen (wie Tango, Samba und Jazz) durchsetzt haben.


Renato Borghetti oder „Borghettinho“, wie ihn seine Fans liebevoll nennen, nimmt Platten seit Anfang der 80er Jahre auf, die erste seiner mittlerweile mehr als 20 CDs war auch die erste Instrumentalplatte Brasiliens, die je Gold gewann. Seine frontale, von Souveränität und Spielwitz geprägte Darbietung erinnert etwas an das Feeling des Cajun und Zydeco Louisianas, - und wie dort verbindet sich auch hier Europäisches mit Afrikanischem, konkret: spanisch-italienische Melodik mit afroamerikanischer Rhythmik. Trotz aller Experimente bleibt Borghetti durch und durch Gaúcho, wie er durch sein Bühnenstyling - langes Haar, Schlapphut und weite Hosen - stolz betont.


Er stand bereits mit Grössen wie Luís Gonzaga, Hermeto Pascoal, Sivuca, Dominguinhos, Stephane Grapelli und Ron Carter auf der Bühne, und auch in Europa haben seine Auftritte mittlerweile zu „Suchterscheinungen“ bei Publikum wie Veranstaltern geführt:

Begeisterungsstürme anlässlich der Live-Auftritte bei Brasil 2000 im Wiener WUK und bei den Wiener Akkordeonfestivals 2002 und 2004 waren die Basis für erfolgreiche Tourneen und eine stetig wachsende Fangemeinde in Österreich und bald ganz Europa. Auch die erfolgreiche erste Europa-CD wurde 2004 in Österreich eingespielt: „Gaúchos“ wurde vom Wiener Label Quinton Records produziert, umgehend für den renommierten Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert und in den letzten beiden Jahren auf unzähligen umjubelten Konzerten und Festivals

in ganz Europa präsentiert. Gaitaponto.Com, die letzte brasilianische Veröffentlichung, gewann 2005 einen Grammy Latino.

Im Jänner 2008 erscheint wieder bei Quinton Records, die neue CD FANDANGO!, die im extra dazu errichteten Studio auf Renatos Ranch in der Nähe von Porto Alegre aufgenommen wurde.

Eine erste Release Tour führt die Gaúchos im Februar Richtung Niederlande, Deutschland, Schweiz, Österreich und Italien – und für Sommer 2008 sind zahlreiche weitere Konzerte in ganz Europa geplant.


Tourbesetzung:

Renato Borghetti – Knopfakkordeon (gaita ponto)

Daniel Sá – Gitarre

Victor Peixoto – Piano

Pedro Figueiredo – Saxophon, Flöte


Aktuelle CD:

Fandango!, Quinton Records Q-0801-2, Jänner 2008

Gaúchos, Quinton Records Q0501, 2005RENATO BORGHETTI

Porto Alegre, Brasilien

http://www.renatoborghetti.com.br

 

 

GET HOT WITH ...

13.03.08 / 19 uhr >>> ROY KEY CREO (GHANA/ARUBA)

RoyKey Creo – Orig. ROOTS REGGAE

 

Als Begleitmusiker von Weltstar Lionel Richie spielte sich der freundliche Mann aus der Karibik in die Herzen der Zuschauer. Die Stärken seiner Roykey Creo Band ist die Druckdynamik und die Energie, mit hypnotischen Bassriffs, die brisante Tiefenwirkung entwickeln. Eine konsequente musikalische Weiterentwicklung - der Creo Reggae.

Was ins Ohr springt, ist die intensivierte Solo-Gitarre von Roykey und dessen Gesang.

Überhaupt liegt es ihm daran eine einfache Struktur für seine Kompositionen zu finden, alles Überflüssige wegzulassen und selbst auch auf der Gitarre möglichst einfache Melodien und Sololinien zu finden. Seine Musik könnte man im weitesten Sinne auch als Ethno-World-Sound bezeichnen, aber eigentlich ist es Creative, Reggae, Elementary, Overdrive (Creo)

Das Projekt ist mulitkulturelle Musik, ebenso die Musiker aus Afrika, Karibik und Süd-Amerika. Tourneen u.a. mit Klaus Doldinger´s Passport, Mc Coy Tyner, Chet Baker, Bille Evans, Larry Corryell, Brian Auger, Inga Rumpf und nicht zuletzt Lionel Richie bezeugen die Qualität allererster Güte.


Von seiner karibischen Heimatinsel Aruba kam Roykey nach Europa, wo er bei seinen Musikerkollegen und seinem Publikum für erstauntes Aufhorchen gesorgt hatte. Einen beeindruckenden Auftritt hatte er beim Chiemsee-Reggae-Sunsplash 2005. Das Vöcklabrucker Publikum darf sich mit Sicherheit auch auf einen solchen freuen!

Link:

www.roykeycreo.com

 

 

 

30.04.08 >>> BROADLAHN feat. AMIT CHATTERJEE (A/IND)

HOMMAGE AN JOE ZAWINUL


Amit Chatterjee | E-Gitarre, Stimme

Philipp Rottensteiner | Stimme, Mandoline, Gitarre, Keyboard

Josef Ofner | Stimme, Gitarre

Reinhard Grube | Saxophone, Klarinette, Keyboard

Ernst Huber | Stimme, Gitarre, steirische Harmonika, Schwegel

Christian Seiner | Kontrabass

Franz Schmuck | Schlagzeug, Perkussion, Marimba, Stimme


Dieser Abend könnte heißen: Schwegelpfeife trifft E-Gitarre trifft Klarinette trifft Marimba trifft Jodler oder: Indischer Saitenzauberer als Gast der Speerpitze der einst so genannten.

 

„Neuen Österreichischen Volksmusik“ - einem Genre, mit dessen Bezeichnung niemand je so recht glücklich war, am wenigsten die Interpreten. Broadlahn sangen am Anfang ihrer Debüt-Platte (1990): „Wir fangen noch einmal an“ - als wäre der Beginn ihrer Karriere gar keiner gewesen, sondern ein Neuanfang...
Das wechselvolle Schicksal der Band hat sie auch in die Nähe von Joe Zawinul gebracht. In Zawinuls Syndicat befand sich damals (Mitte der 1990er Jahre) auch ein Gitarrist namens Amit Chatterjee. Der in Kalkutta geborene Musiker lebt seit seinem 12. Lebensjahr in den USA. Elf Jahre lang spielte er bei Joe Zawinul (der Chatterjee nicht nur als Gitarristen schätzte, sondern ihn auch als „den größten Sänger, den es gibt“ bezeichnete!). Weitere gemeinsame Bühnenerfahrungen sammelte er u.a. bei Carlos Santana oder Sting. Chatterjees Soloprojekte haben nicht nur unter Gitarrenanhängern für Aufsehen gesorgt. Die Begegnung mit Broadlahn war nachhaltig genug, sodass an einem gemeinsamen Konzert gefeilt wurde. Allgemeinmediziner Dr. Huber verordnet seiner Band immer wieder längere Pausen und ist sicher einer der originellsten Köpfe der an solchen nicht eben armen steirischen Musikszene. Seine Texte - zwischen Singer-Songwriter-Tradition, Satire und Volkslied - treffen die Zuhörenden ins Herz. Die Kollegen an den verschiedensten Instrumenten sorgen dafür, dass die Songs auch in die Beine gehen dürfen.

www.broadlahn.at

www.endlessradiance.com

 

Redaktion


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