In der ersten Bergfahrt der Feuerkogelbahn diesen Sommer wurden ungewöhnliche Gäste transportiert. „So viele Hunde hatte ich auch noch nie in der Gondel“, war der Kommentar des Gondelführers. Zirka 80 Hunde der Österreichischen Rettungshundebrigade (ÖRHB) wurden in mehreren Fahrten gemeinsam mit ihren Besitzern auf den Feuerkogel transportiert.

Hier trainierten sie, bei Sonne, Nebel, Schüttregen, Gewitter und Hagel bis Sonntag, um im Ernstfall jederzeit, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, bereit zu sein eine vermisste Person zu finden.


Die ehrenamtlich agierenden Rettungshundeteams der ÖRHB haben sich unter anderem nur anhand eines GPS im unbekannten Gelände orientiert, die Rettungshunde mussten in Schneelöchern versteckte oder auf Liftmasten sitzende „Opfer“ finden und durch Verbellen den Fund ihrem Hundeführer anzeigen oder aber ein Gebiet unter Anweisung des Hundeführers gezielt absuchen.


„Den Feuerkogel als Trainingsgebiet haben wir gewählt, um unsere Rettungshunde und Hundeführer auch mit dem alpinen Gelände und den Gegebenheiten hier vertraut zu machen und so noch besser auf den Ernstfall vorzubereiten“ sagt Landesausbildungsreferent Michael Salomon und Landesleiter Heinz Fischer fügt hinzu: „unter der Notrufnummer 012 88 98 stehen oberösterreichweit jederzeit 50 einsatzfähige Rettungshundeteams zur Verfügung.“