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Politik
 
Mehr Geld für Pendler
Montag, 18.02.2008 16:48 (GMT+1)

"Mehr Geld erhalten Pendlerinnen und Pendler vom Land Oberösterreich für das Pendlerjahr 2007", gibt Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer bekannt. Bereits 1999 wurde eine automatische Wertanpassung der Beihilfe für Fernpendlerinnen und -pendler beschlossen, sobald sich der Verbraucherpreisindex gegenüber der Ausgangsbasis um mehr als fünf Prozent erhöht.
 

Zuletzt hat sich im September 2007 eine 5,22 prozentige Steigerung ergeben. Dem trägt das Land Oberösterreich mit einer Erhöhung seiner Beihilfe für Fernpendlerinnen und Fernpendler nun Rechnung. Außerdem betrug zum Stichtag 30. Oktober 2007 der Durchschnittpreis für Normalbenzin 1,167 Euro, der als Grundlage dafür herangezogen wird.

Damit gelten für das Pendlerjahr 2007, für das jederzeit um Beihilfe angesucht werden kann, folgende Beihilfesätze:
Entfernung 25 km bis 49 km - 144 Euro (bisher 137 Euro)
Entfernung 50 km bis 74 km - 203 Euro (bisher 193 Euro)
Entfernung 75 km und darüber - 279 Euro (bisher 265 Euro)

"Es ist ein Akt der Gerechtigkeit, jenen zu helfen, die in entlegenen ländlichen Regionen zuhause sind und am Wohnort keine entsprechende Arbeitsmöglichkeit vorfinden", betont Pühringer.

Allein mit einer Beihilfe sei das Pendlerproblem in Oberösterreich aber nicht lösbar. "Ein wichtiges Ziel für die Zukunft ist daher, weiterhin alles zu tun, den ländlichen Raum zu attraktivieren und möglichst viele Arbeitsplätze zu den Menschen zu bringen", hält Pühringer fest. "Gleichzeitig müssen wir unsere Verkehrsverbindungen so verbessern, dass sie für die Pendler sicherer, zeitsparender und umweltfreundlicher werden", so der Landeshauptmann.


Eine aktive Politik für den ländlichen Raum und ein faires Abgelten der Mehrkosten für die Pendlerinnen und Pendler bleiben daher auch weiterhin besondere Ziele der oberösterreichischen Strukturpolitik.

Insgesamt gibt es in Oberösterreich 370.070 Pendler. Die Hauptsogwirkung der Pendlertätigkeit geht von der Landeshauptstadt aus. Rund 90.000 Erwerbstätige, das sind mehr als ein Viertel der Pendlerinnen und -pendler, fahren nach Linz zu ihrem Arbeitsplatz. Annähernd gleich viele Pendler haben eine der übrigen Bezirkshauptstädte zum Ziel. Darunter sind naturgemäß die Statutarstädte Wels und Steyr führend.

Redaktion


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