Bürgermeister Wolfgang Spitzbart nimmt Stellung zum Obstbaumstreit
Mittwoch, 19.03.2008 09:11 (GMT+2)
Bestürzt reagiert der Ohlsdorfer Bürgermeister Wolfgang Spitzbart auf die neuerlichen Unterstellungen des Ohlsdorfer ÖVP-Obmannes Georg Grafinger: "Leider verlässt der VP-Obmann schon wieder den gemeinsamen Weg für Ohlsdorf. Ständig wird Streit geschürt. Das lehnt die Bevölkerung ab - und das lehne auch ich ab." Und Bürgermeister Spitzbart fordert in Richtung ÖVP: "Schluss mit der Streithanslpolitik. Die Bevölkerung will Arbeit und Taten sehen, nicht Streit." Auslöser für die Stellungnahme Spitzbarts ist eine Grafinger-Aussendung, die "wie schon so oft leider vor Untergriffen strotzt". So behauptet Grafinger in Zusammenhang mit der Obstaktion der Gemeinde, dass der Bürgermeister es permant unterlasse über das Leaderprojekt Obstzentrum zu informieren. Spitzbart dazu: "Das ist schlicht erfunden und unwahr. Der Projektbeschluss im Gemeindevorstand, in dem auch Grafinger Mitglied ist, ist einstimmig gefallen. Danach habe ich den Gemeindevorstand und den Gemeinderat mehrmals ausführlich und nachweislich über die Projektfortschritte informiert. Und ich habe Grafinger mehrmals schriftlich zu Besprechungen und Exkursionen eingeladen." Wie glaubwürdig Grafingers öffentliche Stellungnahmen sind, zeigt er selbst: Am 11. Februar lädt der Bürgermeister den Umweltobmann Grafinger zur Teilnahme an einer Exkursion ins Burgenland (Obstsortengarten, Apfelweg, usw.) ein und gibt Projektinformationen. Nur einen Tag später, am 12. Februar antwortet Grafinger (Original-Mail):
Sg. Herr Bürgermeister! Danke für die Informationen. Gerne nehme ich den Termin 17.3.2008 für die Exkursion nach Burgenland bzw. in die Oststeiermark wahr.
Grafinger bedankt sich also beim Bürgermeister schriftlich für die Informationen über das Projekt, um nur wenige Wochen später in der Öffentlichkeit genau das Gegenteil zu behaupten ... Einladung zur Zusammenarbeit Bürgermeister Wolfgang Spitzbart lädt nun den ÖVP-Obmann zum Osterfrieden ein: "Die Bevölkerung will nicht Untergriffe und Parteiengezank und schon gar nicht einen verfrühten Wahlkampf sehen, sondern Taten für die Gemeinde. Deshalb lade ich Umweltausschussobmann Grafinger zum wiederholten Male ein, zur Zusammenarbeit und zur Sachlichkeit zurückzukehren."
Quelle: www.ohlsdorf.cc
Redaktion
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