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Politik
 
Ohlsdorf stellt ihre Kandidaten zur Landwirtschaftskammerwahl 09
Donnerstag, 15.01.2009 08:10 (GMT+1)

Die Bauernschaft hat bei der heurigen Landwirtschaftskammerwahl am 25. Jänner die Chance dem starren Bauernbund einen Denkzettel zu verpassen. Wir haben mit unseren beiden Spitzenkandidaten Gottfried Kirchgatterer und Markus Simmerer eine echte Alternative gegen diese Übermacht geschaffen. Diese beiden, dynamischen und engagierten Vollerwerbsbauern bringen frischen Wind in die veralteten Denkweisen der Bauernbündler, bei denen Parteiinteressen noch vor den Bauerninteressen stehen!

Gottfried Kirchgatterer (vlg. Hochecker) ist Gemüsebauer in Peiskam und war bereits bisher im Ortsbauernausschuss tätig. Wir hoffen nach dieser Wahl mit Markus Simmerer einen zweiten Vertreter der Freiheitlichen Bauernschaft im Ortsbauernausschuss zu besitzen. Markus Simmerer(vlg. Baun z´ Aichlham) hat sehr früh den elterlichen Betrieb übernommen. Diesen meistert Markus ausgezeichnet und er hat dadurch  bereits viel Erfahrung sammeln können. Diese Beiden werden auch nicht davor zurückschrecken die „heißen“ Themen der Landwirtschaft aufzugreifen.
 
Mittlere Betriebe müssen auch mithalten können! 
Da ab einem Einheitswert von 43.700 der Prozentsatz an Sozialversicherungsbeitrag nicht mehr ansteigt und Betriebe die einen höheren Einheitswert haben dadurch einen Wettbewerbsvorteil gegenüber den kleineren Betrieben besitzen, wird das Bauernsterben weitergehen. Durch diesen Verlust unserer bäuerlichen Struktur werden wir auch auf unsere regionale Versorgungssicherheit unwiderruflich verzichten müssen.
 
Flächenzahlungsanspruch muss auf der Fläche bleiben und dem Bearbeiter zustehen! 
Es ist ein unverständlicher und ungerechter Zustand durch den Bürokratiewahnsinn aus Brüssel. Die realitätsfremde Regelung besagt folgendes: Wenn der Pächter eines Grundstückes wechselt geht der Flächenzahlungsanspruch nicht automatisch an den neuen Flächenbewirtschafter über, es kann der Vorpächter weiter abkassieren und der Nachpächter schaut durch die Finger. Der Bauernbund duldet diesen ungerechten Zustand scheinbar und so kommt es immer wieder zu Streitigkeiten.
Eine Ungerechtigkeit und Zweckentfremdung dieser Subventionen!
 
Falsche Kennzeichnung bei Fleisch! 
Wenn ein Schwein vom Ausland lebend nach Österreich gebracht und bei uns geschlachtet wird, darf das Fleisch als österreichische Qualität verkauft werden. Dieser Umstand ist ein nicht tragbarer Wettbewerbsnachteil für unsere Bauern. Österreichische Qualität sollen sich nur Produkte nennen dürfen, die auch im Inland gewachsen sind!
 
Förderungen müssen echte Unterstützung sein! 
Bei den Förderungen ist man an viele ungerechte Verpflichtungen gebunden. Immer weniger Bauern müssen eine immer größere Zahl an Kontrollen über sich ergehen lassen. Neben den enormen Kosten für Tiergesundheitsdienst, Amtstierarzt und auch der Abzug für Bearbeitung der AMA-Förderung kommt noch die Belastung durch Formulare und Aufzeichnungen.
 
Bei der LKW-Wahl am 25.Jänner haben Sie die Chance zu zeigen dass es reicht, Gottfried Kirchgatterer und Markus Simmerer werden Ihre Stimme sein.

vlnr: Markus Simmerer, FP-Obmann Wolfgang Schögl, Gottfried Kirchgatterer

Wählen Sie Freiheitliche Bauernschaft!

Redaktion


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