Vöcklabruck: Immer wieder müssen Polizei und Rotes Kreuz die verschiedensten Einsätze gemeinsam bewältigen. Da ist Zusammenarbeit gefragt. Und eben diese soll auch außerhalb von Unfällen und Notfällen verstärkt werden. Erster Schritt dazu: ein Besuch des Polizei-Bezirkskommandos in der Bezirkszentrale des Roten Kreuzes.
Die Zusammenarbeit aller Einsatzorganisationen ist auch Bezirkshauptmann Dr.Peter Salinger enorm wichtig. In seiner Funktion als Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes begrüßte er vor kurzem das Bezirkskommando der Polizei in der Rettungsorganisation. „Diese Zusammenarbeit macht einen guten Teil der hervorragenden Abwicklung so vieler Einsätze aus“, sagte Salinger. „Das kommt schließlich der gesamten Bevölkerung zugute.“


Nach einer kurzen Stärkung aus der Rot-Kreuz-Feldküche von Küchenchef Herbert Kritzinger ließen sich die Polizisten die Ausrüstung und vor allem die Leitstelle des Roten Kreuzes zeigen. Bezirkskommandant Franz Scheiböck, sein Stellvertreter Hermann Krenn, Kurt Mayrhofer, Klaus Decker und Ernst Starlinger waren vor allem von der modernen Leitstelle des Roten Kreuzes begeistert. Rund 40.000 Rettungsund Krankentransporte werden hier jedes Jahr koordiniert.
„Die Leitstelle ist unserer weit voraus, da können wir einiges lernen“, meinte Polizeichef Franz Scheiböck. Er lobte auch die Feldküche, die immer wieder auch für die Polizei zur Verfügung steht, und das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes, das Polizisten bei der Überbringung von Todesnachrichten begleitet und die Angehörigen in diesen schweren Stunden betreut.


Fotos: ÖRK
„Für uns ist es wichtig, dass die Schnittstellen zwischen den Einsatzorganisationen gut funktionieren. Daher möchten wir die Zusammenarbeit noch weiter verbessern und die gemeinsamen Schnittstellen vertiefen“, sagte Rot-Kreuz-Bezirksgeschäftsleiter Gerald Schuster. Daher wurde auch gleich ein Gegenbesuch des Rot-Kreuz-Bezirksstabes bei der Polizei vereinbart.