ASKÖ Ebensee vs. Gmunden 1b 4:2 (1:1)
Es gibt solche Tage. Es sind nicht viele bei der ASKÖ Ebensee, doch es gibt sie. Am Sonntag war einer davon. Schon in den ersten Minuten im Spiel gegen Gmunden 1B merkte man der Elf von Christian Binder an, dass sich Kampfgeist, Konzentration und das nötige Glück endlich mal zur gleichen Zeit am richtigen Ort befanden. Nach den Schlappen der letzten Wochen konnte, durfte man von den Askölern nicht viel erwarten und sie belehrten die Zuschauer eines Besseren. Schon in der ersten Hälfte erzeugte die ASKÖ Ebensee mehr Druck als es den Gästen vom anderen Traunseeufer lieb war.
Nach einem Foul an Thomas Kendler im Strafraum, verwandelte Stefan Neuböck den Elfmeter trocken im Eck (18.). In der einzigen Schwächephase der gesamten Partie mussten die Ebenseer dann kurz vor der Halbzeit noch den Ausgleich hinnehmen (39.). Dass es dann für diesen klaren Sieg reichte, ist auf eine Komponente zurückzuführen:
Moral. Anstatt den Kopf nach dem Ausgleich hängen zu lassen, biss man sich im zweiten Abschnitt in der Hälfte der Gegner fest und wusste über weite Strecken auch spielerisch zu überzeugen. Die daraus entstandenen Fehler bei den Gmundern nutzte zuerst Anel Haliti (57.) zum 2:1, ehe T.Kendler, an diesem Tag der beste Mann im ASKÖ-Dress, nach einem 60-Meter-Sprint sogar auf 3:1 erhöhte.
Den zwischenzeitlichen Gmundner Anschlusstreffer durch Spitzer in der 89. Minute entschärften die Ebenseer mit dem Treffer zum 4:2 in der 90. Minute durch Tolga Aydin, der einen Abpraller eines satten Schusses von Tobias Engl gekonnt verwertete und die ASKÖ-Ebensee über die abgegebene rote Laterne jubeln ließ. Ja, ja, es gibt sie nicht oft, diese Tage bei der ASKÖ Ebensee. Doch am Sonntag war einer davon.