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Bezirk Liezen
 
Die Bilanz eines einzigen Wochenendes - 400 Sanitäter und 20 Notärzte
Dienstag, 12.01.2010 09:31 (GMT+2)

Das Rote Kreuz im Bezirk Liezen war am letzten Wochenende mit fast 400 Sanitätern und über 20 Notärzten quer durch den Bezirk im Einsatz. Beim FIS Skiflug-Weltcup am Kulm/Tauplitz, beim FIS Ski-Weltcup der Damen in Haus/Ennstal und bei weiteren Kleinveranstaltungen im Bezirk sorgte das Rote Kreuz für die sichere sanitätsdienstliche Versorgung der Sportler und Event-Besucher vor Ort.

Darüber hinaus mussten zahlreiche Einsätze aufgrund der starken Urlaubszeit in denn Skiregionen, sowie dem starken Reiseverkehr bewältigt werden. Auch die normale Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung musste wie gewohnt gewährleistet werden.

135 Versorgungen bei Ambulanzdiensten
In Summe wurden am vergangenen Wochenende 135 Personen vom Roten Kreuz bei den Ambulanzdiensten am Kulm und in Haus/E. versorgt und zum Teil auch in die umliegenden Krankenhäuser eingeliefert. Im Vordergrund der Versorgungen standen Kreislaufkollapse, schwere Knochenbrüche nach Stürzen, Unterkühlungen, aber auch alkoholisierte Personen die sich aber im Rahmen hielten.

Skiflugweltcup Kulm | Foto: ÖRK LiezenSkiflugweltcup Kulm | Foto: ÖRK Liezen

Urlauber erfolgreich reanimiert
Unabhängig von den Großevents kam es etwa bei einem Urlauber auch zu einem Herzstillstand, die Person konnte vom Roten Kreuz erfolgreich wiederbelebt werden.

Im Rettungswagen das Licht der Welt erblickt
Weiters erblickte am Morgen des 10. Jänner ein Kind in einem Schladminger Rettungswagen das Licht der Welt.

An den beiden Bewerbstagen (09. und 10. Jänner) waren alleine am Kulm jeweils 80 Mitarbeiter und mehrere Notärzte des Roten Kreuzes im Veranstaltungsgelände für die sportbegeisterten Besucher da. In Haus/E. waren täglich 15 Mitarbeiter im Einsatz. Die ersten Mannschaften standen aber schon seit dem 06. Jänner in Haus/E. bzw. seit dem 07. Jänner am Kulm im Rahmen der Trainings- und Qualifikationsdurchgänge bereit. Fix postierte Rotkreuzfahrzeuge und weitere mobile Einsatzteams, die permanent durch die Besucherströme patrouillierten, standen als direkte Anlaufstellen für Verletzte zur Verfügung.

Skiflugweltcup Kulm | Foto: ÖRK LiezenSkiflugweltcup Kulm | Foto: ÖRK Liezen

Zur Versorgung kam neben großzügig vorbereiteten Sanitätsräumen und Ambulanzcontainern auch die „Sondereinsatzgruppe“ des Roten Kreuzes Liezen (Großunfallzug Stainach) zum Einsatz. Ebenso war das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Liezen vor Ort.

Mobile Leitsstelle sicherte Kommunikation
Als Kommunikationszentrum der Einsatzkräfte diente an der Skiflugschanze am Kulm eine mobile Leitstelle, die sich auch bei diesem Event wieder bestens bewährt hat. Ohne diese mobile Leitstelle wäre der zusätzliche Arbeitsaufwand für die Rettungsleitstelle Liezen an diesen Tagen enorm gewesen.

An den Veranstaltungsorten unterstützten zusätzlich Teams des der Bezirksstelle Eisenerz und Gmunden sowie die Rettungsabteilung der Feuerwehr Admont das Rote Kreuz im Bezirk Liezen.

Einmal mehr stellte das Rote Kreuz im Bezirk Liezen sein bereits bewährtes und auch von der FIS (Internationaler Ski Verband) anerkanntes Sanitätskonzept bei Großevents unter Beweis. Das Rote Kreuz erhielt viel Lob und Anerkennung auch weit über die Grenzen hinaus – so zum Beispiel vom russischen Betreuer des gestürzten Skispringers Dimitry Vassiliev, der sich glücklicherweise keine ernsthaften Verletzungen zu zog.

Damen-Skiweltcup Haus/E | Foto: ÖRK SchladmingDamen-Skiweltcup Haus/E | Foto: ÖRK Schladming

Alle Ortsstellen des Rot-Kreuz-Bezirks Liezen wurden verstärkt besetzt, um so auch die Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung in gewohnter Weise zu gewährleisten, aber auch um auf den starken Reiseverkehr vorbereitet zu sein und die Schiurlauber im Bezirk optimal zu versorgen.

liezen.st.roteskreuz.at

Redaktion


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