Reinfried Herbst hatte am Dienstagabend vor den über 50.000 Fans beim Nachtslalom in Schladming einen wahren Grund zum Feiern - er wiederholte seinen Vorjahressieg auf der Planai.
Nach Sieg von Herbst zieht Rotes Kreuz Bilanz
Nach den beiden Großevents vor zwei Wochen (Skifliegen am Kulm, Skiweltcup der Damen in Haus/E.) stand am 26. Jänner 2010 das nächste große Sport-Highlight am Programm. Beim alljährlichen „Nightrace“ in Schladming sorgte das Rote Kreuz mit rund 100 Mitarbeitern für die sichere sanitätsdienstliche Versorgung der rund 50.000 Eventbesucher, sowie Teilnehmer.
Zur Versorgung kam neben großzügig vorbereiteten Sanitätsräumen und Ambulanzcontainern im östlichen Bereich („Hopsi“) und westlichen Bereich (Planaistadium/Parkhaus) auch die „Sondereinsatzgruppe“ des Roten Kreuzes Liezen (Großunfallzug Stainach) zum Einsatz. Fix postierte Rot-Kreuz-Fahrzeuge und weitere mobile Einsatzteams, die permanent durch die Besucherströme patrouillierten, standen als direkte Anlaufstellen für Verletzte zur Verfügung. Ebenso war das Kriseninterventionsteam des Roten Kreuzes Liezen vor Ort. Weiters waren auch RK-Mitarbeiter zur Patientenübergabe im Diakonissenkrankenhaus Schladming eingesetzt.
Als Kommunikationszentrum der Einsatzkräfte wurde an der Rot-Kreuz-Ortsstelle Schladming eine eigene mobile Leitstelle für diese Veranstaltung eingerichtet. Der zusätzliche Arbeitsaufwand für die Rettungsleitsstelle Liezen wäre an diesem Tag ansonsten enorm gewesen.
Rotes Kreuz versorgt verletzten Skirennläufer André Myhrer
59 Personen wurden vom Roten Kreuz in den Sanitätsräumen vor Ort versorgt. 13 davon mussten in das Diakonissenkrankenhaus Schladming eingeliefert und teilweise stationär aufgenommen werden. Im Vordergrund der Versorgungen standen Kreislaufkollapse, Knochenbrüche und Verletzungen nach Stürzen, einzelne Unterkühlungen, aber auch alkoholisierte Personen die sich aber im Rahmen hielten. Der leicht verletzte Skirennläufer André Myhrer wurde ebenso vom Roten Kreuz versorgt und in das Krankenhaus Schladming zur weiteren ambulanten Versorgung eingeliefert. Bei über 50.000 (!) Besuchern liegt die Zahl der Versorgungen durch das Rote Kreuz unterdurchschnittlich im Rahmen solcher Großevents. Dies bedeutet aber eine optimale Hilfestellung für jedenen einzelnen Patienten in einer Ausnahmesituation.


Am Veranstaltungsort unterstützten zusätzlich Teams der RK-Bezirksstellen Graz-Umgebung, Voitsberg, Knittelfeld und Gmunden sowie die Rettungsabteilung der Feuerwehr Admont das Rote Kreuz im Bezirk Liezen. Alle Ortsstellen des Rot-Kreuz-Bezirks Liezen wurden verstärkt besetzt, um so die Rund-um-die-Uhr-Versorgung der Bevölkerung in gewohnter Weise zu gewährleisten und um auf den starken Reiseverkehr vorbereitet zu sein.
Ein Teil der Rot-Kreuz-Kräfte rückte bereits kurz nach dem Ende des Bewerbs wieder ab. Verbleibende Kräfte verlagerten Ihren Schwerpunkt in die „Weltcupmeile“ in der Innenstadt von Schladming, wo man erfahrungsgemäß noch einige Einsätze erwartet oder verstärkten die Ortsstelle Schladming, um für die Bevölkerung und die Urlauber in der Region da zu sein.

