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Wachstum in der Krise sichert in Timelkam Arbeitsplätze
Dienstag, 09.03.2010 15:05 (GMT+2)

Betten von sembella trotzen der Krise - Mag. Johann Ruhsam und Stefan EhrngruberTimelkam: Seit mehr als 40 Jahren sorgt das Unternehmen sembella das seit 1972 am Standort Timelkam im Bezirk Vöcklabruck produziert, für ein qualitativ erstklassiges und hochwertiges Sortiment aus Matratzen, Lattenrosten (Betteinsätze) und Zubehör.

Klare Visionen, konsequente und permanente Innovationen sowie ein professioneller und zugleich menschlicher Führungsstil bestätigten sembella auch in der Krise als österreichischen Branchenmarktführer. Neben dem wirtschaftlichen Plus ergibt sich daraus für die Mitarbeiter eine Arbeitsplatzsicherheit.

Mit Qualität, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit der Krise trotzen
Die Umsatzentwicklung von sembella wies innerhalb der vergangenen zehn Jahre eine kontinuierliche Kurve nach oben auf – der Umsatz hat sich mehr als verdoppelt und lag 2009 bei rund 43 Millionen Euro. Geschäftsführer Mag. Johann Ruhsam, der das Unternehmen seit 1999 leitet, ist damit mehr als zufrieden: „Ein Branchenradar hatte für 2009 einen Umsatzrückgang von rund eineinhalb Prozent prognostiziert, doch wir haben das Gegenteil bewiesen und haben uns sogar steigern können.“

Der Erfolg von sembella lässt sich auf drei Hauptfaktoren zurückführen: Den Einsatz neuester Technologien, permanente Innovationen, die Impulse am Markt setzen, die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Handelspartnern, sowie ein perfekt eingespieltes Team, das auf nachhaltiges und umsichtiges Wirtschaften setzt. So konnte sembella sein gutes Ergebnis halten, obwohl die Rohstoffpreise im zweiten Halbjahr wieder um 15,6 Prozent gestiegen sind.

sembella Betten trotzen der Krise und schaffen Arbeitsplätze in Timelkamsembella Betten trotzen der Krise und schaffen Arbeitsplätze in Timelkam

„Die Kunden kaufen in wirtschaftlich schlechteren Zeiten vielleicht stückzahlmäßig weniger, aber sie investieren vermehrt in Qualität und wollen langlebige, durchdachte Produkte“, sagt Mag. Ruhsam und erklärt: „Hinzu kommt das steigende Gesundheitsbewusstsein der Menschen, was beim Matratzenkauf heute eine große Rolle spielt. Eine gute Matratze trägt zu einem erholsamen Schlaf bei.“

Hohe Mitarbeitertreue wird mit Arbeitsplatzsicherheit belohnt
Neben der universellen Produktpalette, die den verschiedensten Bedürfnissen und Ansprüchen der Käufer gerecht wird, liegt eines der Erfolgsgeheimnisse im perfekt eingespielten sembella-Team. Viele der 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind bereits seit Jahrzehnten im Unternehmen tätig, was eine hohe Identifikation mit dem Arbeitgeber mit sich bringt. „Alle stehen voll hinter dem, was sie bei uns tun“, unterstreicht Geschäftsführer Ruhsam den hohen Wert langjähriger, erfahrener, hochqualifizierter Mitarbeiter. „Wie in der Textilbranche üblich, haben wir einen hohen Frauenanteil in der Produktion.

Unsere Besonderheit ist jedoch, dass 60 Prozent unserer Führungspositionen mit Frauen besetzt sind“, so Mag. Ruhsam. „Es gibt einen guten Mix zwischen Jung und Alt, wir scheuen uns jedoch nicht, Mitarbeiter im Alter 50+ einzustellen.“ Diese Faktoren wirken sich auch für die Region positiv aus.

Geschäftsführer Ruhsam zur Philosophie des Hauses: „Uns ist nachhaltiges Handeln wichtig. Unsere Strategie durch die Krise wurde gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. Da wir unserer Einstellung „keine Kündigungen“ treu bleiben möchten, gab es nur den Weg motiviert die Zahl der Aufträge zu steigern – wir sind am Ende sogar um sechs Mitarbeiter gewachsen.“ Mag. Ruhsam ist mehr als zuversichtlich, dass der gemeinsam erkämpfte Erfolg das sembella-Team noch mehr zu einer freudig motivierten und professionellen Gemeinschaft zusammenwachsen lässt. „Das macht mich stolz und lässt mich vertrauen“, so Ruhsam.

Logistische Prozessoptimierung - ein Beispiel für Kostenreduktion
Um die Kostenstruktur zu verschlanken arbeiten die Timelkamer Expertinnen und Experten von jeher kontinuierlich daran, neues Potenzial zu heben und Abläufe noch effizienter zu gestalten. Die Herausforderung sich den negativen Prognosen zu stellen, führte jedoch zu einem ganz intensiven Prozess.

Um ein Beispiel zu nennen: „Wir haben unsere Lagerumschlaghäufigkeit verdoppelt. Das bedeutet, wir haben kein großes, Kapital bindendes Endlager, sondern produzieren punkt- und termingenau die Matratzen, die auch verkauft werden“, sagt Stefan Ehrngruber, der seit mehr als 30 Jahren im Unternehmen tätig und seit vergangenem Jahr zweiter Geschäftsführer von sembella ist.

Maßnahmen wie diese erfordern von allen den gleichen Takt, ähnlich wie in einem Orchester, erklärt Ehrngruber, Experte für Ein- und Verkauf: „Produktion, Einkauf und Lager wurden noch mehr aufeinander abgestimmt und auch die Lieferanten wurden mit einbezogen, so dass wir wirklich reibungslose Produktions- und Lieferungsabläufe gewährleistet haben.“ Die Konsequenz daraus ist eine höchsteffiziente logistische Abwicklung. „Durch die Kostenreduktion auf einigen Ebenen haben wir einen Vorsprung, der uns auch langfristig Erfolg bringen wird“, ist Geschäftsführer Ehrngruber überzeugt.

sembella Betten trotzen der Krise und schaffen Arbeitsplätze in Timelkamsembella Betten trotzen der Krise und schaffen Arbeitsplätze in Timelkam

sembella ist auch künftig zuverlässiger Partner in der Krise
Mit 65 Prozent Markenbekanntheit ist sembella unangefochtener Marktführer am heimischen Matratzenmarkt. Das knapp zweistellige Umsatzplus innerhalb von 2008 auf 2009 untermauert diesen Status. Mag. Johann Ruhsam, Geschäftsführer, richtet den Blick aus diesem Grund wachsam, aber zuversichtlich in die Zukunft:

„Wir haben im vergangenen Jahr rund 330.000 Matratzen verkauft, die 80 Prozent unseres Umsatzvolumens ausmachen, es wäre ein großer Erfolg, wenn wir es schaffen, die Produktion heuer auf 370.000 Stück zu steigern.“ Zudem wird der Marktführer in den kommenden Jahren den Export weiter forcieren. Bislang exportiert sembella nach Italien, Slowenien, Tschechien und Bulgarien.

Die ungebrochene Innovationskraft bei höchster Qualität soll das Timelkamer Produktionsunternehmen mittelfristig zu einem Umsatzvolumen von 50 Millionen Euro führen.

Redaktion


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