Dem stetigen Bestreben der gesamten Belegschaft des Reinhalteverbandes Traunsee Nord den Betrieb der Kläranlage zu verbessern und zu optimieren ist es zu verdanken, dass auch für das vergangene Jahr 2009 ein positiver Abschluss erreicht werden konnte. Im Rahmen des Rechnungsabschlusses wurde den Mitgliedsgemeinden die Fakten aufgezeigt; dort spiegelt sich die positive Energiebilanz auch in den Betriebskosten deutlich wieder.
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| Die Kläranlage Gmunden am Ufer der Traun konnte durch einen effizienteren Chemikalieneinsatz den Energiebedarf mit Eigenproduktion abdecken |
Effizienter Energieeinsatz – zeitweise energieautarger Betrieb
Erstmals wurden über 2 Millionen Kubikmeter Wasser in den 6 Mitgliedsgemeinden verbraucht. Dennoch sind die Betriebskosten in den letzten 4 Jahren um lediglich 3,5% gestiegen. Im Besonderen konnte im Bereich des Energieaufwandes eine wesentliche Verbesserung erzielt werden.
Durch die erhöhte Faulgas-Ausbeute (2009: 608.969 m³ / 2008: 452.469 m³) beim Klärschlamm konnte der Zukauf von Strom und Gas deutlich reduziert und mit der Eigenenergieerzeugung durch die zwei Blockheizkraftwerke nahezu der gesamte Strombedarf abgedeckt werden.
Mussten im Jahr 2008 noch 19.225 m³ Erdgas zugekauft werden, waren es im Jahr 2009 lediglich 1.489 m³; ähnlich die positive Entwicklung bei den Strom-Zukäufen. Wurden im Jahr 2008 noch 321.604 kWh bei der Energie AG eingekauft, so waren es 2009 nur noch 115.234 kWh. Im Jahr 2009 gelang es auch zum ersten Mal, dass Strom in das Netz der Energie AG eingespeist werden konnte. "Durch die erhöhte Faulgas-Ausbeute konnten 66.703 kWh verkauft werden, was etwa 5.000 Euro entspricht und dem Reinhalteverbund Traunsee Nord zugute kommt.", erklärt Ing. Peter Stadler.
Reinhalteverband Traunsee Nord - Kapazität für 106.000 Einwohner
Der Reinhalteverband Traunsee Nord mit einer Ausbaugröße von derzeit 106.000 Einwohnergleichwerten reinigt die Abwässer aus den Gemeinde Gmunden, Altmünster, Pinsdorf, Ohlsdorf, Traunkirchen und Gschwandt. Neben der Abwasserzuführung durch den Kanal werden auch ca. 18.000 m³ Abwasser über die Fäkalienübernahmestation in den Reinigungsprozess eingebunden.