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| "HOAMAT":
Heimat – das schöne Wörtchen, wo „heim“
drinsteckt (weshalb es sich auch gut als URL fürs
Internet gebrauchen lässt, www.heim.at) bedeutet
für jeden was anderes individuelles. Für die
meisten ist es die Gegend, wo sie leben, für andere
die eigenen vier Wände, viele sehen es auch als
eine Art „Rückzugsgebiet“, natürlich
gehört auch die Familie dazu, oder die Freunde
- für nicht wenige sogar der Stammtisch. Etwas
begrenzter wird es mit dem dialektischen Wörtchen
„Hoamat“, denn da offenbart sich gleich
der regionale Bezug, da geht’s um Oberösterreich,
hier geht’s speziell ums Salzkammergut. |
So vielfältig wie
die Bedeutung des Worts wird demnach auch der Inhalt
der Rubrik „Hoamat“ werden. Hier kommt alles
rein, was irgendwie einen Bezug zu unserer Gegend hat.
Landschaftsfotos, Ausflugstipps, Wetterkapriolen, Veranstaltungen,
und nicht zuletzt die Menschen, die hier wohnen und
prägend für die Gegend sind. Ganz besonders
solche, die einen kreativen Output irgendeiner Art haben,
suchen wir und wollen Sie hier portraitieren –
daher hier wieder der Aufruf an Dich, lieber Leser –
wenn Du jemanden kennst, von dem Du glaubst, es würd3e
sich lohnen, über ihn zu berichten, lass es uns
wissen! |
diese Woche
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Was war das heuer für ein
Sommer! Regen, Kälte, Nebel, Feuchtigkeit,
sonnig und heiß war es bereits im Mai.
Als sich die Zyniker wegen der Kälte warmgelaufen
hatten und sinnige Sprüche wie „die
vier neuen Jahreszeiten: Winter, Frühjahr,
Arschl…., Herbst“ oder die zwölf
Monate des heurigen Jahrs: „Jänner,
Februar, März, April, April, April, April,
April, April, Oktober, November, Dezember“
die Medien füllten, wurde es dann doch
so richtig schön. Allerdings zu einem Zeitpunkt,
wo laut Einheimischen normalerweise die Hitze
nachlässt und, besonders am Abend, der
Herbst schon zu spüren ist: Mitte August,
immer so zu Kaisers Geburtstag. Wieder ein Grund
zum Jammern, den 35° ist auch nicht mehr
angenehm, besonders wenn es nicht einmal in
der Nacht abkühlt. |

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Den krassen Unterschied zwischen
diesen zwei Extremen haben wir bei einem, nein
bei zwei Ausflügen zum Nussensee nachgespürt.
Dieser kleine Bergsee liegt in der Nähe
Bad Ischls und wird von unterirdischen Quellen
gespeist. Man kann auf einem Waldweg rundherum
wandern, was wir auch vorhatten. Der erste Versuch
fand allerdings an einem Regentag statt, was
uns nicht abgehalten hätte. Allerdings
wuchs sich der Regen zu einem sintflutartigen
Wolkenbruch aus, und bereits nach wenigen Metern
am See musste sich die Elektronik der Kamera
den herabstürzenden Wassermassen ergeben.
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Umso schöner aber der zweite
Versuch, diesmal am frühen Morgen. Das
Wasser glasklar, die einzigen Menschen zu dieser
Tageszeit drei Fischer und zwei Jogger, die
Temperatur noch angenehm, der Himmel strahlend
blau. Trotzdem blühte bald die Erkenntnis,
dass Converse Sneakers nicht gerade die ideale
Ausrüstung für eine Waldwanderung
darstellen, besonders wenn der Weg wie am Nussensee
über Stock und Stein und über Berg
und Tal führt. Aber selbst mit vielen Fotostopps
dauert die Wanderung nur eine knappe Stunde,
der See ist ja nur 600 Meter lang und 250 Meter
breit, und nirgendwo mehr als 14einhalb Meter
tief. Das anstrengendste an diesem Spaziergang
war eigentlich, die Kamera mit Stativ zu schleppen! |

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Text
und Fotos: Hannes Denzel |
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