| Zitat aus dem Online
Lexikon Wikipedia:
„NOSTALGIE leitet sich ab von den
griechischen Wörtern nóstos (Rückkehr,
Heimkehr, Vergangenheit) und álgos (Schmerz).
Erstmals taucht der Begriff im medizinischen Zusammenhang
auf. Mit Nostalgie wurde ein krank machendes Heimweh
bezeichnet, das besonders Schweizer Söldner in
der Fremde befiel. Heute versteht man unter Nostalgie
im Deutschen eine wehmütige Hinwendung zu vergangenen
Zeiten (weniger, wie ursprünglich und heute noch
in anderen Sprachen, etwa dem Russischen, nach einem
verlassenen Ort oder Menschen), die in der Erinnerung
oftmals stark idealisiert und verklärt reflektiert
werden. Dabei kann es sich sowohl um geschichtliche
Epochen als auch um biographische zeitliche Gegebenheiten
handeln. Nostalgie äußert sich beispielsweise
in einem Hinterhertrauern der guten alten Zeit, in der
angeblich alles viel schöner und besser war als
in der Gegenwart. Beispiele hierfür sind das goldene
Zeitalter, die Antike, das Mittelalter, die Kaiserzeit,
die Fünfzigerjahre.“
Zum Glück muss Nostalgie im heute
gebräuchlichen Sinn nicht unbedingt etwas mit Wehmut
zu tun haben, und schon gar nicht mit Schmerzen.
diese Woche: |
Zurückblicken kann
man nämlich durchaus auch ohne Wehmut, ganz besonders,
wenn man so weit zurückblickt, dass man sich daran
gar nicht mehr erinnern kann – weil es so lange
her ist, oder weil man diese Zeit noch gar nicht erlebt
hat. Es ist sicher kein Nachteil, wenn man gerade in
unserer schnelllebigen Zeit manchmal ein bisschen zurückschaut,
sich erinnert, was damals anders, besser, aber auch
weniger gut war. Erst dann kann man nämlich Annehmlichkeiten
unserer ach so modernen Gegenwart um so mehr goutieren.
Wer würde heute noch freiwillig auf sein Handy
oder das Internet verzichten? Wer würde die Vorzüge
einer modernen Wohnung mit Zentralheizung, lichten Räumen,
Lifte in alle Stockwerke, Mikrowelle und Whirlpool geringschätzen?
Beispiele gäbe es viele, sie sind aber nicht relevant,
weil in unserer Rubrik „Nostalgie“ wollen
wir einfach zurückschauen ohne Sentimentalität
oder Schadenfreude:
und wieder brauchen wir dich, liebe Leserin,
lieber Leser: wir suchen Information, Geschichten und
vor allem Fotos von früher, egal zu welchem Thema,
nur mit irgendeinem Bezug zum Salzkammergut. Weil wir
wissen, dass das anfangs etwas schwierig wird, kann
es sein, dass wir diese Seite nicht jedesmal aktualisieren
können. Bitte um Entschuldigung und Danke im voraus.
|