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Prozess nach tödlichem Sturz in Jauchegrube

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Kommende Woche steht ein Landwirt aus Frankenburg in Wels vor Gericht. Eine 80-jährige Pensionistin stürzte im vergangenen September in eine Jauchengrube auf seinem Grund und ertrank. Nun muss sich der Mann wegen grober Fahrlässigkeit verantworten. Im Falle einer Verurteilung drohen ihm bis zu drei Jahre Haft.

Die Frau fuhr am 10. September 2016 kurz nach Mittag mit ihrem Fahrrad nach Leitrachstätten um Holunderreben zu pflücken. Sie hinterließ für ihre Familienangehörigen dazu auf einem Zettel in ihrer Wohnküche eine entsprechende Nachricht. Als sie gegen 14 Uhr noch nicht nach Hause zurückgekehrt war, begannen die Familienangehörigen sie zu suchen. Gegen 19:45 Uhr verständigte der Sohn die Einsatzkräfte und gab an, dass er ihr Fahrrad in Leitrachstätten gefunden hat. Die Frau wurde in der Jauchengrube gefunden, für sie kam jede Hilfe zu spät. Die Jauchegrube sei nur mit Eternitplatten abgedeckt gewesen. Ob diese Art der Sicherung ausreichend war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen durch Sachverständige.

Bericht vom 11.11.2016

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