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Erstes Gmundner Schienen-Seifenkistenrennen | 28. April

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Gmundner Kuferzeile ist am 28. April Schauplatz der 1. Gmundner Downrail Challenge

downrail challengeDie ersten Versuche hatten etwas von einer Guerilla-Aktion. In tiefer Nacht rollte auf den Straßenbahnschienen ein obskures Gefährt die Kuferzeile hinunter. Dieses Seifenkistel auf Spurkranzrädern, dessen Crew zuerst mit aller Kraft angeschoben hatte und sich nach dem Aufspringen windschlüpfrig zusammenkauerte, war der Prototyp für die 1. Gmundner Downrail Challenge.

Teams aus ganz Österreich willkommen
Am 28. April wird dieses Rennen stattfinden und alles andere als eine verbotene Aktion sein, vielmehr ein pfiffiges Spektakel, das Teams aus ganz Österreich anlocken soll. 

Wer rollt am Weitesten?
Die Herausforderung besteht im Gegensatz zu anderen Wettbewerben nicht darin Schnellster zu sein, sondern möglichst weit zu rollen. Dafür braucht es Tüftler, die eine Fülle von Einflussgrößen optimieren: Rollwiderstand der Spurkranzräder, Luftwiderstand und ein möglichst niedriges Tempo, das Gewicht der Passagiere, die Leistung beim Anschieben, eventuell sogar eine im Reglement erlaubte Schwungmasse. Teams werden gut beraten sein, wenn sie Physiker, Schweißtechniker, Sprinter und Übergewichtige ins Boot holen , oder besser: auf Schiene bringen.

Der Jux, ausgedacht von einer Gruppe um Nini Hammerschmied und Martin Kunze, hat das Zeug eine sehr spezielle Gmunder Attraktion zu werden. Denn wo sonst außer in Gmunden gibt es eine dermaßen steile Straßenbahn?

Freitag, 28. 4., 21 – 24 Uhr, Kuferzeile Gmunden
Reglement und Anmeldungen: https://downrailchallenge.jimdo.com/

Hier die Regeln:

  • Maximalgewicht des Gefährtes: 50 kg
  • Keine limitierte Zahl an “Piloten”, aber alle müssen SITZEN(!)
  • Helmpflicht
  • Teilnahmegebühr pro Team: EUR 30,00
  • Anschubsen erlaubt bis zu einer Markierung, ab dann keinen “Bodenkontakt” mehr! Die Anschubs-Strecke ist etwa 100 m lang und wird bei einem eventuellem 2. Durchgang verkürzt. Es dürfen nur Teammitglieder anschubsen, die dann auch auf dem Gefährt sitzen.
  • Kein Antrieb außer der Schwerkraft und dem beim Anschubsen gewonnenem Schwung. Schwungräder sind erlaubt, Akkus nicht! Das Höchstgewicht des Gefährtes darf 50 kg nicht überschreiten. Die Erfahrung zeigte, dass es viel bringt, ein paar Schwergewichte auf das Gefährt zu setzen, das heißt, je stabiler, desto besser…
  • Probefahrt: Es ist selbstverständlich verboten, Testfahrten auf eigene Faust zu unternehmen, schon gar nicht während der Betriebszeiten der Straßenbahn!!! Darum wird eine Woche davor (am 21. April abends ) gegen Voranmeldung pro Team eine Probefahrt ermöglicht. Genaueres erfährst du rechtzeitig.
  • Wer am weitesten rollt, gewinnt. Gemessen wird am hintersten Teil des Fahrzeuges bzw Person. Sollten mehrere Teams gleich weit rollen, (oder bis zu den Strohballen auf Höhe der Konditorei Grellinger) wird mit einem kürzeren Anlauf ein zweiter Durchgang gefahren. Der erste Stillstand zählt.
  • Keine Substanzen oder Materialien auf die Schienen aufbringen. Beispielsweise Sand streuen oder Gleitmittel sprühen.
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7 Kommentare

  1. Somit haben die sinnlosen Schienen auch noch einen Verwendungszweck und die Gmunder Kasse wird noch zusätzlich aufgestockt. Damit nicht nur über die vielen Radarkästen (auch mobile) die Kasse klingelt – Oh, mein Fehler – dienen ja nur zur unserer Sicherheit!!!!!!
    Und die Radfahrer (besonders ältere Fahrräder mit schmaleren Reifen) höllisch aufpassen müssen, damit sie bei den Schienen nicht zu Sturz kommen oder auf der extrem schmierigen Dehnungsfuge nicht wegrutschen.

    Kommt nur alle aus ganz Österreich und unterstütz Gmunden, dass ja Schulden Ende nie hat.

      • Ja, die Suderer sterben in Gmunden sicher nicht so schnell aus…

        Find die Idee echt geil und die dann auch in die Tat umzusetzen!! Da ich selber leider weder Physiker, Schweißtechniker, Sprinter noch übergewichtig bin, würde ich mir das Ganze dann aber eher von der Bande aus ansehen :)

      • du hast den artikel nicht gelesen!
        “Keine Substanzen oder Materialien auf die Schienen aufbringen. Beispielsweise Sand streuen oder Gleitmittel sprühen.”

Kommentare