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“Martin 3” meldete sich pünktlich einsatzbereit

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Pünktlich um 08:00 Uhr hat sich am Dienstag die Crew des neuen Notarzthubschraubers Martin 3 in Wels einsatzbereit gemeldet.

Erster Dienstbeginn für Einsatzpilot Oliver Stastny, Flugretter Gernot Halbwirth und Notarzt Dr. Boris Buck Dienstagfrüh am Flugplatz in Wels. Die Uhr zeigt 08:00 Uhr, als sich die Crew pünktlich bei der Leitzentrale sowie bei der Rettungsleitstelle Wels einsatzbereit meldet. Nach intensiven Vorbereitungen in den vergangenen Wochen soll der neue Notarzthubschrauber Martin 3 vor allem die notfallmedizinische Versorgung des Salzkammerguts deutlich aufwerten. Vorübergehend ist der Standort des Hubschraubers in Wels. Martin 3 ist ab sofort zwischen 08:00 und 20:00 Uhr einsatzbereit. In Oberösterreich soll der Hubschrauber bis Oktober, gegebenenfalls länger, vor allem aber über den Sommer den erhöhten Bedarf in der tourismusstarken Region des Salzkammerguts abdecken.

“Der Flugplatz Wels ist ein Ausweichstützpunkt, weil in Scharnstein die notwendige Genehmigung für das höhere Abfluggewicht noch ausstehend ist. Diese Genehmigung soll aber möglichst schnell angepasst werden,” so Daniel Ebner, Projekt-verantwortlicher von Martin 3 in der vergangenen Woche im Gespräch mit laumat|at.

Die drei Crewmitglieder haben bereits jahrelange Erfahrung im Bereich der Flugrettung, ebenso wie die HeliAustria, welche den Notarzthubschrauber Martin 3 betreibt. Grundsätzlich hat sich außer dem Standort nicht viel geändert. Vom Stützpunkt in St. Johann im Pongau (Bundesland Salzburg) wurden so bereits regelmäßig Einsätze in Oberösterreich geflogen, beispielsweise im Gebiet um Bad Ischl, Gosau, Mondsee. Die Alarmierung erfolgt dabei über die Landesleitstelle Salzburg – Standort Süd. Über die Alarmierung in Oberösterreich ist sich das Rote Kreuz als Betreiber der Notrufleitstellen derzeit noch nicht im Klaren. Warum man den neuen Notarzthubschrauber vorerst noch nicht alarmieren will – man hat auch beim Vorgänger Airmed 2 den Disponenten nahegelegt, den Hubschrauber nicht zu alarmieren – wollte man am Dienstag auf laumat|at-Anfrage vorerst nicht beantworten.

Geflogen wird der Notarzthubschrauber unter der Bezeichnung Martin 3 mit einem heckrotorlosen Hubschrauber MD 902 Explorer – einem der leisesten und sichersten Hubschrauber, die im Bereich der Flugrettung eingesetzt werden.

Bildquelle: laumat.at / Matthias Lauber

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