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UBC Vorchdorf sagt nach 25 Jahren ade – Relegation knapp verloren

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Schade! UBC Vorchdorf muss nach 25 Jahren Bundesliga erstmals absteigen – die Vorchdorfer verloren das Relegationsspiel gegen VRC Badminton Vienna knapp mit 3 : 5.

Vorchdorf konnte in Bestbesetzung gegen die Wiener Legionärstruppe antreten und von Anfang an war klar, dass vor allem die vier kroatischen Spieler in den Reihen der Wiener der „Knackpunkt“ sein werden.

Ausgeglichen gestaltete sich der Start – nach den beiden Herrendoppel stand es 1 : 1, wobei Dominik Kronsteiner / Erik Seiwald für Vorchdorf punkteten. Die ansonsten erfolgsverwöhnten Vorchdorfer Damen konnten den beiden kroatischen Ex-Teamspielerinnen nichts entgegen setzen und verloren klar.

UBC Youngster Zalar überragend

Das Topeinzel zwischen Tilen Zalra und Igor Cimbur war wohl eines der besten Topeinzelpartien der letzten Jahre – in einem Marathonspiel konnte sich der 20-jährige UBC-Neuling Zalar mit 21:16, 18:21, 21:18 duchsetzen und abermals ausgleichen. Primoz Flis kämpfte aufopfernd, musste sich aber in drei Sätzen knapp geschlagen geben. Den „Todesstoss“ setzte die Niederlage von Martina Nöst gegen Drvodelic. Zwar konnte Erik Seiwald noch einmal mit einem 2 : 0 Satzsieg verkürzen, ehe die Mixedniederlage von Dominik Kronsteiner / Zita Banhegyi den 3 : 5 Endstand bedeutete. Damit muss UBC Vorchdorf nach 25 Jahren Bundesliga Zugehörigkeit in die OÖ. Landesliga absteigen.

Die ansonsten erfolgsverwöhnten UBC Damen – wie Zita Banhegyi – hatten gegen Wien das Nachsehen

Beste Saisonleistung war zu wenig

Besonders ärgerlich ist aus Vorchdorfer Sicht die Tatsache, dass ausgerechnet die beste Saisonleistung zum Abstieg führte. Speziell bei den Damen waren die Wiener überragend. „Das war der Schlüssel,“ schmerzt UBC Obmann Harald Starl die Niederlage besonders. „Mit dieser „Retorten-Truppe“ werden die Wiener sicher ganz vorne mitspielen.“

Quo vadis UBC?

UBC Vorchdorf wird in der kommenden Saison in der 1. OÖ. Landesliga antreten. Dazu muss sich der Verein nun neu aufstellen, da die Bundesligamannschaft auf keinen Fall gehalten werden kann. „Wir haben nun einige Monate Zeit, eine konkurrenzfähige Mannschaft aufzustellen und dann werden wir sehen, ob ein Wiederaufstieg angestrebt wird,“ so Harald Starl, der 25 Jahre lang die Bundesliga Aktivitäten der Vorchdorfer managte.

Foto: Jürgen Steppan

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