Mit Zsófia Boros gastiert am Mittwoch, 13. August, eine der profiliertesten Gitarristinnen Europas bei der BachZeit in der Basilika Mondsee. Die in Wien lebende ungarische Künstlerin begeistert weltweit mit ihrem unverwechselbaren, fein nuancierten Klang, ihrer poetischen Musikalität und einer außergewöhnlichen Ausdruckskraft. Ihre Interpretationen zeichnen sich durch eine seltene Verbindung von technischer Meisterschaft, klanglicher Transparenz und meditativer Tiefe aus. Nicht zuletzt ihre vielfach gefeierten Einspielungen beim renommierten Label ECM haben ihr internationales Ansehen als eine der bedeutendsten Gitarristinnen ihrer Generation begründet.
Zahlreiche internationale Wettbewerbserfolge begleiten ihren künstlerischen Weg. Bereits früh gewann sie den 1. Preis beim North London Musical Festival, später folgten erste Preise bei den renommierten Wettbewerben Val Tidone und Niccolò Paganini in Italien sowie weitere Auszeichnungen bei internationalen Gitarrenwettbewerben in Rom, Gorizia, Portugal und Bratislava. Heute konzertiert sie weltweit und zählt zu den prägenden Persönlichkeiten der klassischen Gitarre.
Besondere Aufmerksamkeit fanden ihre Soloveröffentlichungen beim Münchner Label ECM New Series. Mit den Alben „En otra parte“ (2013), „Local Objects“ (2016) und „El último aliento“ (2023) hat Zsófia Boros Aufnahmen vorgelegt, die von der internationalen Fachpresse wegen ihrer klanglichen Feinheit, ihrer poetischen Gestaltungskraft und ihrer außergewöhnlichen musikalischen Intensität begeistert aufgenommen wurden.
Im Rahmen der Abendmeditation der BachZeit widmet sich Zsófia Boros der Musik Johann Sebastian Bachs und setzt sie in den Kontext moderner Gitarrenmusik. Die intime Klangwelt der Gitarre verbindet sich dabei auf einzigartige Weise mit der beeindruckenden Akustik der Basilika Mondsee und eröffnet einen neuen, berührenden Zugang zu Bachs Musik.
Die Abendmeditation beginnt am Mittwoch, 13. August, um 20.00 Uhr in der Basilika Mondsee. Der Eintritt ist frei.














