Ein Ehepaar hat am Dienstagabend am Attersee eine umfangreiche Suchaktion ausgelöst. Die beiden glaubten, einen Schwimmer in Not beobachtet zu haben. Schließlich stellte sich heraus, dass ein Wassersportler für die vermeintliche Notsituation verantwortlich war.
Suche bleibt zunächst erfolglos
Eine 64-Jährige und ihr 67-jähriger Ehemann beobachteten gegen 17:48 Uhr einen vermeintlichen Schwimmer, der nach Arm- und Hilfezeichen unterging und nicht mehr auftauchte.
Die alarmierten Einsatzkräfte starteten umgehend eine Suchaktion. Wegen des schlechten Wetters und des starken Wellengangs befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Personen im Wasser. Rund 45 Minuten lang konnten die Einsatzkräfte keine verdächtigen Wahrnehmungen machen.
Wassersportler meldet sich bei Polizei
Gegen 18:30 Uhr meldete sich schließlich ein 37-jähriger Wiener bei den Polizisten. Er gab an, sich zum Zeitpunkt der vermeintlichen Notsituation mit einem Wassersportgerät im Wasser befunden zu haben.
Anschließend war er zu einem Haus am Seeufer gegangen. Dieses lag rund 170 Meter vom Ehepaar entfernt. Wegen einer Hecke konnten die beiden nicht beobachten, wie der Mann den See verlassen hatte.
Situation nachgestellt
Nach Absprache mit den Einsatzkräften und der Anzeigerin ging der 37-Jährige noch einmal mit seinem Wassersportgerät ins Wasser, um die Situation nachzustellen. Das Ehepaar bestätigte die Beobachtung. Durch die Tauch- und Auftauchbewegungen des Geräts war bei ihnen der Eindruck entstanden, dass sich ein Schwimmer in einer Notlage befand.
Die Suchaktion konnte gegen 18:45 Uhr für alle Einsatzkräfte beendet werden, berichtet die Polizei.












