Mit vier Einzelsiegen holte sich Elke Rabeder (aus Lauffen) die Serien-Gesamtwertung in der Elite-Klasse. Fünf verschiedene Disziplinen (alle bergab-orientiert) in Österreich und Deutschland bilden den Senderscup (auf Initiative des Mountainbike-Profi Elias Schwärzler); am Ende sollte der/die kompletteste Mountainbiker(in) gekürt werden.
Beim Chainless-Race (ohne Kette) mussten auf einer relativ flachen Bikepark-Strecke in Galtür gute Kurven- und Pumptechniken bewiesen werden. Elke konnte mit einer tadellosen Leistung einige Sekunden auf ihre nächsten Verfolgerinnen herausfahren und bekam einen Gusto auf mehr vom Senderscup. Da sie aber das erste Race (ein Massenstart-Rennen) versäumte, hieß es für die restlichen Wettkämpfe volle Attacke, aber mit Hirn und „Nerven behalten“!
Der Greenhill-Bikepark im Hochsauerland war der dritte Austragungsort der Serie kombiniert mit dem unter Kids sehr beliebten Senders-Festival. Am Rennprogramm standen ein Wiesen-Dual-Slalom und ein Downhill-Rennen. Elke konnte in beiden Race-Formaten überzeugen: „Gerade im Dual-Slalom ist es wichtig einen kühlen Kopf zu bewahren. Fährt die Konkurrentin neben dir minimal schneller, riskiert man gleich mal zu viel und das Vorderrad rutscht weg. Ich bin vermutlich immer das passende Risiko eingegangen“, freute sich die Radsportlerin aus dem Salzkammergut! Auch das Downhill-Rennen konnte sie für sich entscheiden.
Mit dem dritten Sieg stieg sie an die Spitze der Gesamtwertung auf, aber mit nur minimalem Vorsprung. Das alles entscheidende Rennen wurde also das Finale, ein Enduro-Rennen im Brandnertal. Vier unterschiedliche Stages mit sehr guter Damen-Besetzung aus dem deutschsprachigen Raum. Elke überzeugte vor allem auf den technisch selektiven Strecken und konnte dort einiges an Zeit herausfahren. Zum Schluss durfte sie mit gut 11 Sekunden den vierten Sieg in Folge vor der Deutschen Leni Eller feiern. Ihre Verfolgerin mit Blick auf die Gesamtwertung Jana Urban erreichte den vierten Platz.
„Unglaublich genial, dass ich mir den Titel „Queen of Senders“ holen konnte. Dass ich mit 49 Jahren nochmal fahrerisch so gut drauf bin und das auch abrufen kann, hätte ich nicht für möglich gehalten. Schon lustig, wenn die Konkurrentinnen teilweise um 30 Jahre jünger sind, lacht die heimische Mountainbikerin. „Die Dunkelschwarze“ (Downhillstrecke) am Feuerkogel bietet ihr übrigens optimales Trainingsgelände: abwechslungsreich, kräftezerrend und technisch sehr anspruchsvoll!












