salzi.at - Aktuelles aus dem Salzkammergut

Leserbrief: Kritik an Seehotel-Plan

42

Ich bin in Gmunden geboren, und mir ist das Schicksal meines Geburtsortes wichtig. Bei meinen letzten Besuchen habe ich vom Hotelprojekt am Seebahnhof erfahren und war darüber erstaunt. Ich bin seit 39 Jahren bei einer der größten Luxushotelketten der Welt tätig und seit etwa zehn Jahren als Direktor für die Marktentwicklung der „Schwellenländer“ zuständig (Russland, Kasachstan, Aserbaidschan, Ukraine, China, Ost + Zentral-Europa und Südafrika).

Zu dem Projekt möchte ich folgendes anmerken:

  1. Der Kunde wählt zuerst eine Destination und erst dann ein Hotel.
  2. Solange Oberösterreich und speziell Gmunden keine klare Positionierung haben, welche Zielgruppe und vor allem welcher Tourismus angestrebt wird, wird ein neues Hotel nicht langfristig erfolgreich sein können.
  3. Um ein Hotel rentabel zu führen, muss eine durchschnittliche Mindestjahresbelegung von 60 Prozent erreicht werden. Bei einer Zimmeranzahl von 133 Zimmern ergibt das 29.127 verkaufte Zimmer pro Jahr, die nötig sind, um dieses Ziel zu erreichen. Nimmt man an, dass in den Monaten Jan., Feb., März, April, Nov. + Dez. höchstens eine 30-Prozent- Belegung erreicht werden kann (d.h. an 183 Tagen werden insgesamt 7301 Zimmer verkauft), verbleiben für die restlichen 182 Tage 21.826 zu verkaufende Zimmer. Das heißt, an jedem dieser 182 Tage müssen täglich mindestens 119,9 Zimmer verkauft werden, um die angestrebte rentable Zimmerauslastung von 60 Prozent pro Jahr zu erreichen. Dies entspricht einer täglichen Auslastung von über 90 Prozent, was praktisch unmöglich ist, da in Gmunden die Sommersaison die Hauptsaison darstellt, sie aber auf die Monate Mitte Juni bis Mitte September begrenzt ist. Aus diesem Grund ist die Wirtschaftlichkeit nicht gegeben.
  4. Aus meiner Erfahrung versuchen deshalb viele Eigentümer nach ein bis zwei Jahren negativem Ergebnis das Hotel teilweise oder ganz in ein Wohnhaus/Apartmenthaus umzuwandeln.
  5. Ein Restaurant und Wellnessbereich sind zwar heute Mindestvoraussetzungen für ein Hotel im 3- bis 4-Sterne-Bereich, stellen aber nur einen zusätzlichen Kostenfaktor dar und sind nicht als getrennt rentable Einnahmequellen anzusehen.
  6. Über die Bauform des Hotels lässt sich streiten, unzweifelhaft ist jedoch, dass ein Tourist, der ins Salzkammergut kommt, ein der Landschaft angepasstes Gebäude vorzufinden wünscht, denn der Grund seines Besuches ist ja die einzigartige Landschaft und nicht ein modernes futuristisches Hotel, das er in Shanghai, New York oder Dubai auch finden kann.
  7. Aus den genannten Gründen ist von dem Vorhaben abzusehen und als Alternativlösung ein ca. 50–60 Zimmer Boutiquehotel in dem ehemaligen Gelände des Parkhotels zu empfehlen.

Christian Hofer, Frankfurt am Main per Email

Teilen.

42 Kommentare

  1. @Ludwig — Es ist fast alles gesagt !! — Aber Du irrst Dich wenn Du glaubst dass die meisten Salzkammergütler auf der ” Nudelsuppn ” dahergeschwommen sind !! Du darfst uns nie unterschätzen !! Pfiat di !

  2. man sollte endlich eine Funktion zum Berabreiten der Beiträge einbauen, ich habe mich da etwas verschrieben.

    • …. und das passiert einem Menschen, der “intellektuell” auf der Höhe ist und alle anderen für Deppen hält?^^

  3. @Maxi: Mag sein, dass ich mit der “Bauernmentalität” übertrieben habe, aber ich muss trotzdem zugeben, dass ich hier im Salzkammergut leider nur wenige Menschen getroffen habe, die intellektuell auf der Höhe waren, manchmal kommt es mir tatsächlich vor, als würden die Leute teilweise noch in einer Zeit vor 100 Jahren leben. Was das Hotel angeht, hast Du Recht – wenn das gleich passiert, wie mit Hotel Austria und anderen Hotels, dann steht Gmunden wiede ohne Hotel da, aber ich hoffe, die zuständigen Leute haben endlich aus der Geschichte gelernt. Und über den Bauort sollte die Bevölkerung befragt werden, auch wenn ich mich erinnern kann, dass das Hotel nicht den Seebahnhofpark komplett vereinnahmen soll, aber man weiß nie.

  4. @Ludwig — Wir sins ja im Prinzip auf der selben Welle – was das Hotel betrifft, wenn Du meine Vorkommentare gelesen hast ,ich sage auch nicht dass Herr Murray als Tourismuschef eine schlechte Arbeit macht, denn das kann ich von Aussen auch gar nicht beurteilen , aber mit der “schwachsinnigen Bauernmentalität ” hast Du übers Ziel geschossen und den ganzen Bauernstand diskriminiert !! Ich bin kein Bauer- aber das stört mich !! Noch ein mal zum Hotel –Gmunden braucht ohne Zweifel eines — aber nicht auf dem Seebahnhofgelände !! Mentalität ist ,so glaube ich ein sehr dehnbarer Begriff — und Weitsicht ?? wie weit geht diese ?? Wenn das Hotel dann in einigen Jahren dasselbe Schiksal erleidet wie das Hotel Austria oder das Kurhotel — ist dann diese Sicht weit genug ?? -Aber der Seebahnhofpark ist dann weg und zwar unwiederbringlich .!

  5. @Maxi: mit schachsinniger Bauernmentalität mein ich Rückständigeit und fehlende Weitsicht! Heimatverbundenheit ist nichts schlechtes, wenn man es nicht übertreibt! Und Sorge um die Zukunft der Stadt Gmunden hat wohl nichts mit Mentalität zu tun! Wer sagt, dass Gmunden kein Hotel braucht, ist dumm – Gmunden braucht ein Hotel, es ist nur die Frage, was für ein Hotel und wo genau! Ich meine, ein modern designtes Hotel passt nicht in diese wunderschöne Landschaft, aber was ich eigentlich sagen wollte – man kann die Schuld nicht dem Andreas Murray geben, der “nur” Tourismuschef ist und in die Entscheidungen der Gemeinde nur wenig eingreifen kann!

  6. @ Ludwig – Wenn Du mit schwachsinniger Bauernmentalität Heimatverbundenhei Bodenstänigkeit und Sorge um die Zukunft unserer Stadt meinst , dann ist es besser für Dich wenn Du wieder dorthin gehst wo Du hergekommen bist

  7. @Maxi: ich bin ein ”ZUA`GROASTER“ und du hast recht – wir zugewanderten können nicht gänzlich was mit der machmal schwachsinnigen Bauernmentalität einiger Salzkammergütler anfangen! Der Andreas tut aber sein Bestes für das Salzkammergut, ich kenne ihn als einen freundlichen und kompetenten Menschen! Dass Gmunden ein Hotel braucht, ist eine Tasache. Dass man jahrzentelang Hotels sterben gelassen hat, ist auch eine Tatsache, nur die Enststehung des Hotelproblems fiel in eine Zeit, wo der Andreas Murray hier noch gar nicht Tourismuschef war! Abputzen sollten oder können wir uns also höchstens bei den alten Stadträten, die teilweise noch immer im Stadtrat sitzen!

    @Andreas: Du machst deine Sache gut, ich hoffe, es geht Dir un deiner Familie gut!

  8. Markus Gegendorfer am

    @ Murray: warum baut man nicht ein Hotel beim Kongresszentrum, welsches schon einmls vor 15 Jahren geplant war?

  9. Mag. Susanne Walcher am

    Herzlichen Dank an Herrn Hofer für seine sachlich fundierte Analyse. Dem ist nicht hinzuzufügen!
    Herr Murray möge bei Gelegenheit darlegen, wie er sich vorstellt, die Übernachtungen in der Region Gmunden von derzeit ca. 100.000 pro Jahr um 30 Prozent auf 130.000 pro Jahr (diese 30.000 plus wären laut Analyse von Herrn Hofer nötig, um das geplante Hotel wirtschaftlich führen zu können) zu steigern. Nachdem in Gmunden die einzigartige Landschaft unter tatkräftiger Hilfe der Familie Asamer sukzessive verschandelt wird, fällt in naher Zukunft ein großer touristischer Magnet, der Faktor Kulturlandschaft Traunsee, weg. Ob die Touristen das goutieren werden, kann man durchaus in Frage stellen!

    Nachdem es sich bei den Hotel-Gegnern durch die Bank um seriöse Personen aus dem sehr bürgerlichen Bereich handelt, sind auch ihre Proteste gegen das Projekt von sehr großer bürgerlicher Höflichkeit geprägt.
    Nun wäre es an der Zeit, zu härteren Maßnahmen zu greifen. Ein grober Klotz braucht bekanntlich einen groben Keil. Warum organisieren wir nicht während einer Großveranstaltung (Lichterfest, Segelwoche, Töpfermarkt), wenn ganz Gmunden auf den Beinen ist und viele Tagestouristen in der Stadt sind, einen großangelegten Protest und besetzen den Stadtplatz oder die Esplanade? Spanien zeigt, wie das geht!
    Und die Reaktion des Bürgermeisters, seiner Rathausgranden und der Familie Asamer schaue ich mir dann an – mehr als daß er den Platz räumen läßt, kann nicht passieren. Und ein Medienecho, das sich gewaschen hat, wäre uns sicher.
    Ich bin sofort dabei!!!!!

  10. Ergänzung Herr Murray – Das haben Sie aber im laufe der Zeit schon kapiert !? – Alle wollen ein Hotel — nur nicht auf dem Seebahnhofgelände !! Die waren Verhinderer und Blockierer sind die Gmundner ÖVP., unser Herr Bürgermeister und besonders Herr Asamer der ja das neue Hotel absolut nicht auf dem ehem. Parkhotel- gelände bauen will !!

  11. Herr Murray, Sie sind eben leider nur ein ” ZUA`GROASTER “der eben mit der Mentalität der Gmundner und Salzkammergütler leider nichts anfangen kann !!

  12. Ich hätte einen Vorschlag,wo man gute Hotels platzieren könnte.
    Das alte Esplanadenkino könnte man entsorgen und neu bebauen.
    Die BH braucht auch nicht an der Esplanade aggieren.Ein Neubau an weniger bekannter Stelle möglich,sowieso total veraltet.Der Protzkasten ist total unplatziert an der Espl.
    Ein schönes neues Hotel,nicht so hoch und der Umgebung angepaßt.
    Das alte Kurhotel könnte man auch Vordermann bringen.Schon alleine ,die Lage des Hotels.Hotel Austria,leider vernachlässigt und verstaubt müßte auch überholt werden,Könnte man auch mehr daraus machen.Mit alten Kästen und Kisten kann man auch keine Gäste locken und halten.
    Ich sehe es in einigen Region Deutschlands,Harz an der See,die haben auch alles verschlafen.
    Die haben in den letzten 50 ,60 Jahren nichts,auch garnichts verändert.
    Miffige Zimmer,alte Betten,nicht mal die Bettdecken.
    Einen guten Ruf zu erarbeiten,dauert lange.
    Verspielen,sehr schnell.Ich denke, Herr Murray sie haben es es erkannt,daß man etwas ändern muß.Intensive Motivation der Gastgeber in Gmunden,sollten sie auch übernehmen.
    Wundern sich,daß sie keine Gäste mehr bekommen.

  13. Carla Glänzer-Steenbrink am

    Alle inwoners van Gmunden……opstaan en protesteren voor het raadhuis en blijven overnachten op de markt …..tot het idiote plan opgegeven is! Succes!! Alle inwoners samen hebben kracht!!

  14. Andreas Murray am

    Zum Artikel von Herrn Hofer ein paar Fakten aus der echten Statistik: Die Nachfrage nach Qualitätsbetten am Traunsee ist ungebrochen hoch!

    Die Kleinstadt Gmunden ist touristisch voll erschlossen und lebt stark vom Tourismus. 1,4 Millionen Tagesgäste und 100.000 Nächtigungsgäste in Gmunden jährlich beweisen diesen Status. Der positive Image, die einmaligen touristischen und Freizeiteinrichtungen und nicht zuletzt die Bemühungen der Tourismusverantwortlichen führen zu einer extrem starken Nachfrage besonders für Qualitätsbetten im 4* Bereich. Der Trend zu Kurzaufenthalte hält an und ist heuer im Sommer von 4,1 Tage auf 3,1 Tage gesunken. Gerade in diesem Bereich sucht der Gast Qualitätsbetten.
    Die Auslastung der 3 und 4* Hotels in der Region beträgt im Jahresdurchschnitt 56% – ansonsten könnten diese ja gar nicht überleben! Es gibt viele Betriebe, besonders Privatvermieter und Ferienwohnungen die in den Wintermonaten geschlossen sind, dies wird in der Statistik nicht berücksichtigt und drückt natürlich automatisch den Schnitt nach unten.
    Die Situation ist heuer noch prekäre geworden, gehen uns doch die Betten vom ehemaligen Hotel Reiberstrofer, Hotel Rittertal und Hotel Annerlhof (brand) mit total 250 Betten in der Region, massiv ab.

    Das Kongresshaus musste heuer wieder unzählige Kongressanfragen absagen oder hat diese an andere Orte verloren, weil nicht genügend Betten vorhanden sind.
    Bei den Großveranstaltungen in diesem Jahr sind wir immer wieder an die Grenzen der Kapazitäten gestoßen und mussten Gäste teilweise in umliegende Regionen ausquartieren.
    Wir können die Nachfrage der Reiseveranstalter nicht bedienen, hier geht es nicht um die Hochsaison, sondern um die Vor- und Nachsaison. Die Saison 2012 läuft offiziell noch 1 Monat, aber jetzt schon verzeichnen wir in der Traunsee Region fast 60.000 nicht realisierbare Übernachtungen.

    Was Gmunden und die Traunsee Region braucht sind dringend mindestens 500 neue Qualitätsbetten. Ein Hotel alleine kann die derzeitige Nachfrage nicht bedienen! Sollte sich hier in den nächsten 1 bis 2 Jahren nichts tun, werden wir massive Strukturprobleme bekommen und eine generelle Abwanderung ist zu befürchten!

    Andreas Murray, Tourismusdirektor

    • … und diese 60000 Übernachtungen realisiert dann diese Konservendose?^^

      Ihnen ist aber schon klar, daß Sie nicht wirklich Stellung zu den Argumenten von Herrn Hofer genommen haben? Oder diese Argumente durch Gegenargumente zu entkräften?
      Sie machen nur eine nebulöse Rechnung auf, was wäre wenn ….

      Hören Sie auf zu träumen! Ich gehe jede Wette mit Ihnen ein : In wenigen Jahren ist das Ding eine Luxuswohnanlage.

    • Kommentar 2 :

      Zitat : “Der positive Image, die einmaligen touristischen und Freizeiteinrichtungen ….”

      Müßte es nicht heißen : DAS positive Image … wenn überhaupt?^^

      Leben wir in 2 unterschiedlichen Städten? Oder haben wir nur unterschiedliche Blickwinkel? *fg*

      Welche “einmaligen touristischen und Freizeiteinrichtungen” meinen Sie?

      – die nicht existente Seilbahn?
      – die leeren Ladengeschäfte?
      – die hervorragenden gastronomischen Genußtempel in der Innenstadt?
      – Bau und Erweiterung von Luxuswohnungen und Zweitwohnsitze?

      Ich schlage folgendes vor :
      – ein Hotel in den Toskana Park, einschließlich eines Spielcasinos (Anregungungen für die Architektur finden Sie in Dubai, Sydney, New York),
      – Umwandlung des restlichen Parks in einen Vergnügungspark,
      – Ausbau des Spar über die halbe Esplanade,
      – Abriß aller Altbauten in der Innenstadt und Bau exklusiver Hochhausbauten (nach Vorbild Altmünster) und Ausbau der Zweitwohnsitze
      – Umsiedlung der Bevölkerung

      Mir fällt da sicher noch einiges mehr ein, geben Sie mir nur ein paar Tage Zeit ….^^ *Sarkasmus off*

      Die Landschaft, die Natur, die historische Innenstadt, der See, die freundliche Bevölkerung ist das wichtigste Kapital was Sie zur Verfügung haben – viel mehr nicht.
      Ihr Ziel sollte vielmehr die Erhaltung und Verbesserung sein, für die einheimische Bevölkerung UND die Touristen. Nicht die Zerstörung und Verschandelung!

  15. Glaubt ihr wirklich,daß die Herren vom hohen Roß runter kommen.Ich denke,die Entscheidung ist längst gefallen.Und zwar “Jetzt erst recht!”.Die werden bestimmt nicht zugeben, daß sie sich vergalopiert haben.Eine Volksbefragung,würde in Gmunden nichts,aber garnichts bringen,dazu kenne ich sie zu gut.”Egal was du sagst ich bin dagegen.” ist die dewiese.
    Übrigens,wenn man die Sache nicht so hochtrabend und unlogisch angegangen wäre.wär sie längst gelaufen.Man wollte ein Denkmal bauen,kein Hotel.Eine Planung mit Fachleuten und Einbezug der Lage des Objekts,
    wäre es nicht so gelaufen.
    Herr Hofer hat bestimmt vielen die Augen geöffnet,
    aber ob es auch bei den Verantwortlichen dort ankommt ist die Frage.Gute Nacht Gmunden!

  16. @Gerhard Beiskammer: Es wird wohl kaum einer Direktor für die Marktentwicklung der „Schwellenländer“, wenn er keine Ahnung hat! Man muss kein Genie sein um zu erkennen, dass das geplante Hotel nur dem Größenwahn des Herrn Asamer dient! Der Herr Hofer hat auch nicht geschrieben, dass es keinen Hotel geben soll, sondern dass ein kleineres Hotel, angepasst in die wunderschöne Natur, ausreichen würde! Da brauchen Sie nicht ironische Bemerkungen schreiben, wenn Sie so von den Hotel-Plänen begeistert sind, können Sie ja gleich ein Doppelzimmer buchen – für ein ganzes Jahr! Ich gehe jede Wette ein, dass spätestens nach zwei Jahren das Hotel in Konkurs ist! Aber in Gmunden heißt der Gott leider Asamer und so bezweifle ich, dass sich was ändert. Übrigens – dieser herr Asamer ist so ein kluger Unternehmer, dass er Verluste in Ungarn und Libyen abschreiben musste, also ob der der richtige Retter von Gmunden ist? Der könnte höchstens von Herrn Stronach lernen, wie man ein Unternehmen führt!

  17. @GMUNDNER– Meines Wissens gibt es eine überparteiliche Plattform ” Rettet das Seebahnhofgelände ” Was diese Männer und Frauen schon alles unternommen haben ist mit einem Wort gesagt “BEWUNDERNSWERT” von Anfang an gegen dieses unsinnige Projekt gekämpft,– nicht, und das muss unbedingt gesagt werden,gegen ein Hotel wenn es auf dem Gelände des ehemaligen Parkhotels gebaut würde,sondern gegen das schamlose Verschachern eines der schönsten Plätze unserer Heimatstadt an einen Investor den ja ein Hotel nicht im Geringsten interessiert,sondern der nur mit Wohnungen cashen will !! Wenn das Hotel auf dem Parkhotelgelände geplant wäre könnte es scho längst gebaut sein!! Ob man das “LACUS FELIX ” in der geplanten Form noch verhindern kann?? — Da müssten einige Politiker und ja ganz besonders unser Herr Bürgermeister zu der Einsicht kommen dass es Unrecht ist was er da macht und dass er sich in erster Linie nach den Befindlichkeiten der Gmundnerinnen und Gmundner zu richten hat , denn diese haben ihn ja gewählt — leider — ( nur knapp 40% -denn auch Nichtwähler sind ” Gmundner Bürger ” – nie vergessen So bleibt eben nur zu Hoffen dass eine ich nenne es einmal ” Übergeordnete Stelle” diesen Wahnsinn noch verhindern kann !! AUFWACHEN HERR ” BÜRGERMEISTER ” oder ist es schon zu Spät ???

  18. Gerhard Beisskammer am

    Nun ja, ein Hotelfachmann fuer Kasachstan und Aserbaidschan kann uns sicher viel ueber Tourismus und Zielgruppen erklaeren, oder?

    • nicht nur lesen, auch _verstehen_!^^

      Zitat :
      “Ich bin seit _39 Jahren_ bei einer der größten Luxushotelketten der Welt tätig und _seit etwa zehn Jahren_ als Direktor für die Marktentwicklung der „Schwellenländer“ zuständig

      • Hier geht es doch nicht um ein Hotel, hier geht es darum, dieses “Ding” äääh Gebäude *hüstel* “Konservendose” möglichst schnell in eine Luxuswohnanlage umzuwandeln ….

  19. Haben die Bürger noch eine Chance, dieses „Hotel Unding“ zu verhindern? Werden dieser Artikel und die dazugehörigen Leserbriefe überhaupt von den zuständigen Personen und Politikern gelesen. Dieser Leserbrief von Herrn Hofer ist wirklich sachlich und nachvollziehbar. Bei diesem Grundstückspreis für das Hotel und die ganzen Machenschaften bereichert sich im Endeffekt jemand auf Kosten der Gmundner. Nach wenigen Jahren werden wir dann wieder kein tolles Hotel haben und dann auch keinen zu verscherbelnden Spitzenbauplatz. Haben die Politiker den Mut, die Bevölkerung zu befragen oder die Reißleine gegen das Projekt zu ziehen? Ich glaube nicht!

    • Ich wüßte da schon mal mindestens zwei, die mit Garantie an dem Hotelbau megamäßig verdienen!!!

  20. Hallo,

    @Maxi: Mir geht es nicht darum was andere denken sondern die Frage ist: GIBT ES Möglichkeiten? Wenn ja welche? Was muss getan werden? Haben die Bürger hier noch eine Chance einzugreifen.

    Mir geht es ja generell nicht um die Erbauung eines Hotels oder nicht mir geht es nur darum das dieses Projekt eine Nachhaltigkeit hat. (wie in der Auflistung im Leserbrief ersichtlich ist das jedenfalls anzuzweifeln – in der jetzigen Planung)

    Jedoch denke ich das es in diesem thema keinen Sieger geben wird so oder so nicht. Ich hoffe das hier Möglichkeiten geschaffen werden das eine Überdenkung stattfinden kann.

    mfg

  21. Buchegger Siegfried sen. am

    @ Maxi: ……. Richtig erkannt!
    Stimme ihnen zu!
    Wie oft wurde auch ich schon als Verhinderer und Nörgler deklariert, nur weil ich schlagende Argumente hatte.

  22. Buchegger Siegfried sen. am

    H E R Z L I C H E N. D A N K
    für diesen Beitrag. Ich denke die aufgeführten Punkte sind nachvollziehbar und fachlich fundiert.
    Ich gebe zu nichts vom Fremdenverkehr bzw. der Hotelgastronomie zu verstehen. Ich denke aber, das unsere Touristiker noch weniger Ahnung haben, wenn ich deren Argumente zum Hotel, höre.
    Laßt doch bitte einmal die Politik und die Freunderlwirtschaft aus dem Spiel und macht’s was Gscheites – ein schönes ansprechendes Hotel auf dem Platz, wo zuerst auch eines war.
    Wie ansprechende Hotels aussehen kann man sich z. B. in Gerlos ansehen. Dort findet man nur Hotels, die auch authentisch zur vorherrschenden Umgebung sind.
    Warum nicht auch bei uns ??
    Dieser Leserbrief sollte Anlass zum Nachdenken sein und auch viele Bürger mobilisieren, sich zu Wort zu melden.

  23. Es ist eine Frechheit der Politik einen Tradition Gmundens zu verbauen und da ein Hotel zu errichten . Wo seit Jahren ein Badeplatz so wie Freizeit Möglichkeiten vorhanden sind.

    weiters ist es sicher möglich die Bürger Gmundens zu fragen ob es einen sin da macht und noch mal EINE FRECHHEIT DER POLITIK SO WIE DER STADT GMUNDEN EINE Tradition GMUNDEN ZU Ruinieren!

  24. Hallo!

    Mich würde interessieren ob es nun alles bereits erledigt ist oder ob es noch Möglichkeiten gibt diesen PLAN zu ändern?

    Oder ist jetzt einfach eine Zeit abzuwarten und dann zu erkennen das es nicht GUT war?

    Warum gibt es hier keine BEFRAGUNG an die Bürger?

    oder ist das alles schon zu spät?

    mfg

    • “GMUNDNER” Eine Bürgerbefragung in Gmunden ?? -Was soll denn das bringen? Wo doch alle Bürger von Gmunden wenn sie eine andere Meinung haben als unser ” Herr Bürgermeister ” nur Verhinderer und Blockierer sind also viel zu blöd um gefragt zu werden.– Wenn nicht noch irgend ein Wunder geschieht dann haben wir den KLOTZ am Seebahnhofgelände stehen Dann werden sie aber jammeren die vielen Gmundner ” Spiessbürger” die nur das Maul halten, weil sie glauben sonst nicht ” dabei” zu sein — so schaut`s aus !!

  25. markus gegendorfer am

    Danke Hr. Hofer für Ihren Kommentar, zu welchem ich gerne diese Ergänzung hinzufügen möchte.
    Wenn an jedem der 182 Tage täglich mindestens 119,9 Zimmer belegt sein müssen, bedeutet das, dass bei einer angenommenen Besetzung von 1,5 Personen/PKW täglich 79,46 PKW zum Hotel fahren. Das sind täglich ca. 80 PKWs, die über den Klosterplatz fahren beziehungsweise dort einen noch größeren Stau verursachen, weil einfach die Infrastruktur für so ein Hotel fehlt.
    Die Gemeinde braucht sich nur das Beispiel der Traunsteinstraße anschauen, was passiert wenn a) viele Gasthäuser und b) ein viel besuchter Ausflugsort an einer zu kleinen Straße angeordnet ist.

  26. Was für ein Unsinn ein Designerhotel in dieser Größenordnung hinzustellen. Wäre doch viel hübscher ein Romantikhotel, passend zum Schloss Orth bzw. Schlosshotel ” Roith ” mit weniger Betten zu bauen, würde doch viel besser in unsere Landschaft passen.Dank an Herrn Hofer aus Frankfurt für seinen Weitblick.

  27. Schade dass wir hier in Gmunden nicht mehr solcher Hr. HOFER aus Frankfurt HABEN!! Solche Leute mit Weitblick und Bildung würden hier benötigen! Die hätten auch Ideen für diese Stadt um diese vorwärtszubringen. Der sollte als neuer Bürgermeister bei uns Quereinsteiger sein, der versteht etwas von Wirtschaft! Darum ist er scheinbar auch weggegangen. Für alle Genannten auch vorhin 6.45 gilt die UNSCULDSVERMUTUNG! PS: Ich würde hier auch nicht Urlaub machen was ist hier?! Was wird geboten ah tolle Aussicht vom Parkdeck im Sepp -:)) Dafür geschmalzene Preise beim Essengehen unleistbar für Familien!!!

  28. NA dann mal liebe Ö V P und Herr Bürgermeister! Warum dann die Pönale bezgl. Wohnungen von 2 auf 1 Million? Kann sich das die Gemeinde so locker leisten? Aslo auf ihr lieben Praktikanten und macht schnell ein tolles Statement dazu, wird sicher besser wie das eines Profis! In der Stadt sind die LEERSTEHENEDN Geschäfte blos so dekoriert, dass niemand mehr kommt > ach so das füllen dann die Gäste des Hotels, wenn die aber dann nicht kommen? Na dannn hat man sich …..

  29. iCH würde einfach wieder den Praktikanten für die Prüfung beauftragen,der schon das super ergebnis brachte das in gmunden fast alle geschäftsflächen belegt sind! Unser Tourismussclown (Murray)oder so? möcht mit dem neuem Hotel angeblich extrem viel volgegeschäfft in die innenstadt bringen also der Kebap stand der Würstelstand und die Pizzabude werden angeblich stark zulegen hat sich Murray überlegt!

  30. das hört sich an als wüsste der hr.hofer von was er spricht und so beschränkt auf zahlen ist es eigentlich logisch das er auch recht hat – aber es geht schon lange nicht mehr nur um ein hotel das den gegebenheiten angepasst ist sondern um den justament standpunkt wieder jeder vernuft – diese objekt ist einen verschandelung der landschaft – da hat sich niemand gedanken gemacht ob das auch dort hinpasst – gmundner es wird zeit aufzustehen und lauthals zu protestieren

  31. Wenn ich mir den Abdruck des Emails von Herrn Hofer durchlese, kann ich als Laie in der Sache (aber, wie ich hoffe, mit Menschenverstand gesegnet) nur zustimmen! Jedenfalls überzeugen mich die Argumente dieses Exilgmundners zu 100% mehr als die seit Jahren geläufigen, stereotyp wiederholten Aussagen der Herren Köppl, Meingast, Murray oder gar der Mastermindfamilie Asamer!

  32. Das wäre ja einmal etwas für unseren Herrn Bürgermeister zum Nachdenken !! Ev. hilft ihm sein ” Fachmann ” Herr Meingast dabei wenn er sich alleine nicht auskennt !!– Aber da spricht der Fachmann,was man ja von unseren Gemeindepolitikern nicht unbedingt behaupten kann. – Denen ist es ja nur wichtig dass der Herr Asamer eine ” Burg ” bauen kann wo er dann , wenn sie in Wohnungen und Apartments umgebaut ist , möglichst viel Cash machen kann — So schauts aus !! Aber dann haben die Gmundner nichts mehr davon — denn dann ist der wunderbare Seebahnhofpark endgültig verloren !! -nur weil sich ein Bürgermeister unbedingt ein Denkmal setzen will ( GURKERL hast Du Deine Wurzeln vergessen ?? )