GMUNDEN. Beim Schwammerlsuchen am Grünberg ist eine 58-jährige Linzerin am Samstag bis zu 20 Meter über eine steile Böschung in einen Bach gestürzt. Die Frau konnte nicht mehr selbstständig aus dem Bachbett klettern und musste von der Bergrettung aus dem unwegsamen Gelände gerettet werden.
Die 58-Jährige war am 10. Oktober gegen 10.30 Uhr in den Wald nahe dem elterlichen Wohnhaus gegangen, um Schwammerl zu sammeln. Dabei stürzte sie in wegloser Umgebung über eine steile Böschung in einen leicht wasserführenden Bach. Sie verletzte sich und hatte kein Mobiltelefon bei sich.

80-jähriger Vater machte sich auf die Suche
Als der 80-jährige Vater nach rund eineinhalb Stunden besorgt nach seiner Tochter suchte, konnte er nach einer weiteren Stunde durch Rufen Kontakt zu ihr herstellen. Er kehrte zum Wohnhaus zurück und alarmierte gegen 13.30 Uhr die Einsatzkräfte.
Unterkühlt mit Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen
Die Bergrettung Gmunden, der Notarzthubschrauber, das Rote Kreuz und die Alpinpolizei wurden alarmiert. Die Frau wurde rasch lokalisiert und medizinisch versorgt. Aufgrund der Witterung zeigte sie bereits leichte Unterkühlungssymptome.

Mit einer Gebirgstrage wurde die Verletzte rund 200 Meter flussabwärts aus dem Bachbett getragen und zum Rettungshubschrauber gebracht. Anschließend wurde sie ins Salzkammergut Klinikum Gmunden geflogen, berichten Polizei und Bergrettung.











