Just im 13. (!) Spiel wurde die saisonübergreifende Erfolgsserie der Frauenelf unterbrochen: Beim Leader St.Oswald/Freistadt musste sich das Team der Meistermacher Jürgen Wabitsch/Mario Zolgar in der Landesliga mit 0:4 (0:0) geschlagen geben.
Auswirkung auf die Tabelle hatte diese Niederlage keine, denn hinter dem Tabellenführer aus dem Mühlviertel (16 Punkte) nehmen die Blau-Weißen mit 13 Zählern weiter Rang 2 ein.
Jürgen Wabitsch: „Wir konnten krankheits- und ausfallsbedingt nicht unsere stärkste Elf stellen und erwischten zusätzlich noch einen „schlechten Tag“.
Bis zur Pause neutralisierten sich beide Teams, wir fanden sogar Chancen zur Führung vor, aber es blieb beim torlosen Remis.
Entscheidung in der 2. Spielhälfte
Wir wollten nach dem Wiederanpfiff das Spiel für uns entscheiden, schalteten auf „offensiver“, kassierten aber in der 58. Minute das 0:1 und wenig später nach einem individuellen Fehler das 0:2, womit die Partie eigentlich entschieden war.
Das Endergebnis fiel meiner Ansicht nach dem Spielverlauf nach zu hoch aus, aber einmal „musste“ nach der langen Erfolgsserie (wir blieben 12 Spiele ungeschlagen) auch wieder einmal eine Niederlage folgen. Wir liegen noch immer als Aufsteiger (!) auf dem sehr guten 2. Rang in der Tabelle, am kommenden Samstag, 17. Oktober, empfangen wir um 15.30 Uhr in der LSP-Arena Gmunden die Union Maria Neustift und werden versuchen, uns zu rehabilitieren!“
Cheftrainer Thomas Hammerschmied (U. St. Oswald/Fr.) „Wir haben in der 1. Halbzeit vorsichtig agiert, weil unsere Gegnerinnen bisher in allen Spielen 3 Tore erzielt haben. Noch dazu fehlte uns Torjägerin Nadine Ecker. Ich habe die Gmundnerinnen in der Vorwoche bei ihrer 4:3-Aufholjagd in Eberstalzell sehr genau beobachtet, wir haben ihre 3 Schlüsselspielerinnen ganz genau markiert. Außerdem wollten wir Eckbälle vermeiden, weil Gmunden bekannterweise aus diesen Standards mit Kopfbällen sehr erfolgreich ist, hatten nur 3 Corner. Wir gewannen dann die meisten Zweikämpfe, haben nach einer mittelmäßigen, torlosen 1. Halbzeit in der 2. Hälfte zugelegt und ab der 60. Minuten war nach unserem 2:0 der Widerstand der Gegnerinnen gebrochen, wir haben dann noch 2 Treffer erzielt. Insgesamt wäre auch ein Resultat von 2:0 oder 3:0 dem Spiel gerecht geworden, das Endergebnis ist auch meiner Meinung nach zu hoch ausgefallen“.












