Am Samstag um 8:00 Uhr ging es in ein LANGES Segelwochenende! 170 Teilnehmer*innen auf 48 Booten machten sich in diesem Jahr auf den Weg, um entweder 12 oder sogar 24 Stunden lang das Beste aus Wind, Wasser und Teamgeist herauszuholen.
Um 8:00 Uhr starteten nicht nur die Segler*innen, sondern auch der Wind, als das Startsignal vor dem Union-Yacht-Club Attersee aus der alten Kanone ertönte. Doch lange hielt der Wind nicht an – schon kurze Zeit später er wieder verschwunden. Die restlichen zwölf Stunden waren so durchwachsen wie selten zuvor: Innerhalb weniger Sekunden wechselten die Bedingungen von 15 Knoten Wind zu völliger Flaute. Auch die Windrichtung änderte sich laufend…
Das „Zeit am See Sailing Team“ mit Florian Gföllner (UYCAs) an Bord der Liberté brach den Streckenrekord der 12-Stunden-Regatta und segelte beeindruckende 65,62 Seemeilen (etwa 122 km). Damit sicherte sich das Team den dritten Platz nach berechneten Meilen. Den ersten Platz belegten Dietmar Gfreiner und Hans Spitzauer (UYCAs) auf einer Lago 26 SE. Den zweiten Platz ersegelten sich Matthias Poell / Sebastian Poell / Udo Lang (UYCAs) auf einer 22-m²-Rennjolle.
Für die Boote der 24 hours vom Attersee startete die zweite Hälfte der Regatta bei überraschenden 25 Knoten. Die restliche Nacht jedoch lies der Wind etwas zu stark nach und die Geduld der Segler*innen wurde auf die Probe gestellt. Zeitweise war die Strömung des Sees stärker als der Wind, sodass die Boote die hart erkämpften Meter wieder zurücktrieben.
Trotz all der Schwierigkeiten legte das zweite „Zeit am See Sailing Team“ mit Tobias Böckl (UYCAs) rund 98 Milen die größte Strecke zurück. Berechnet ergab dies den 5. Platz. Markus Staudinger (SVW-YS), Michael Staudinger (YES-Ka) und Markus Gebetsberger (SVW-YS) sicherten sich den Sieg der 24 hours des Attersees auf einer Internationalen 806 nach den berechneten Meilen. Den zweiten Platz erreichte Christian Reiter (YES-Ka) auf einer Grand Suprise, gefolgt von Stefan Knoll (SVW-YS) auf einer Fareast 28.
Die 12- und 24-Stunden-Regatta war damit erneut ein emotionaler Höhepunkt der Long-Distance-Challenge. Am 8. August folgt mit der „Langen Wettfahrt“ das große Finale, dort entscheidet sich, wer die Titan Medaillen erhält.

















