Es sind Worte, die unter die Haut gehen. Nach ihrem schweren Sturz am Miesweg Ende Juli möchte sich die verunglückte Wanderin öffentlich bei allen Menschen bedanken, die ihr in den entscheidenden Stunden geholfen haben. Für Elfriede Leichtfried steht fest: Ohne den außergewöhnlichen Einsatz vieler Helfer wäre ihre Geschichte wohl anders ausgegangen.
Die Frau war mitte Juli auf dem Miesweg entlang des Traunseeufers schwer gestürzt und zog sich eine komplizierte Verletzung im Bereich des Unterschenkels beziehungsweise Knöchels zu (salzi.at berichtete).
Weil die Unfallstelle mit Rettungsfahrzeugen nicht erreichbar war, übernahmen die Bergrettung Gmunden und das Rote Kreuz die Erstversorgung. Anschließend wurde die Verletzte mit einem Polizeiboot über den Traunsee zum Badeplatz der Freiwilligen Feuerwehr Gmunden gebracht. Dort wartete bereits der Notarzt, bevor sie ins Salzkammergut Klinikum Gmunden und anschließend zur Operation nach Vöcklabruck gebracht wurde.

„Ohne diese Menschen wäre alles anders gekommen“
Heute, einige Zeit nach dem Unfall, richtet Elfriede Leichtfried bewegende Worte an all jene, die ihr geholfen haben.
„Es wäre mir ein sehr großes Anliegen, mich bei allen Beteiligten, die mir geholfen, mich gerettet und versorgt haben, aus ganzem Herzen zu bedanken. Ohne sie wären die Langzeitfolgen wahrscheinlich weitaus schlimmer, als derzeit abzusehen ist“, schreibt sie in einem Brief an die Redaktion.
Viele kleine Gesten mit großer Wirkung
Ihr Dank beginnt bei ihrer Freundin, die unmittelbar nach dem Sturz geistesgegenwärtig handelte und ihren stark verdrehten Fuß wieder einrenkte. Ebenso erinnert sie sich an Spaziergänger, die mit hilfreichen Tipps unterstützten, sowie an eine Familie, die den Rettungskräften half, ihren genauen Standort entlang des Mieswegs zu finden.
Mindestens genauso beeindruckt zeigt sie sich vom Zusammenspiel der Einsatzorganisationen. Von den ersten Polizeibeamten über die Bergrettung Gmunden, das Rote Kreuz und den Notarzt bis hin zum Transport über den Traunsee – jeder Handgriff habe gesessen.

Dank an das Krankenhaus-Team
Besonders hervorheben möchte Leichtfried auch die Betreuung im Krankenhaus Vöcklabruck. Dort sei sie nicht nur medizinisch bestens versorgt worden, sondern habe auch viel Menschlichkeit erfahren.
„Mit viel Fachwissen, Humor und Menschlichkeit – in Form von kalten Eisbeuteln und vielem mehr – haben Ärzte, Pflegekräfte, Therapeuten, Assistenten und alle Mitarbeiter alles daran gesetzt, mich möglichst rasch wieder vollständig gesund werden zu lassen“, schreibt sie.
Ein Dank, der alle erreichen soll
Mit ihrem Brief möchte Elfriede Leichtfried all jenen ihre Wertschätzung ausdrücken, die an ihrer Rettung und Behandlung beteiligt waren. Stellvertretend für viele Menschen, die täglich im Einsatz stehen, sagt sie einfach und ehrlich: Danke.
Ein Dank, der zeigt, wie wichtig das Zusammenspiel von Ersthelfern, Einsatzorganisationen und medizinischem Personal ist – und wie viel Menschlichkeit hinter jedem Rettungseinsatz steckt.














