Solo und windgetrieben über 25 km durch Wind und Wellen!
Wenn am Attersee die Boote zur „Around Alone Attersee“ aufbrechen, ist jede Entscheidung Sache einer einzigen Person an Bord – keine Crew, keine Ausreden, keine Diskussionen, kein anderer ist schuld am Fehler der gemacht wurde. Das Regatta-Format geht mittlerweile bereits in die vierte Runde. Die Herausforderung dabei ist es, den Attersee alleine segelnd zu umrunden und das auf Booten, die normalerweise eine mehrköpfige Crew benötigen. Besonders das Setzen und Bergen von Beisegeln wie Spinnaker und Code Zero ist eine strake Herausforderung.
Vom Start vor dem Union-Yacht-Club Attersee geht es über die Wetterbojen bei Stockwinkel und Kammer zurück zum Ausgangspunkt. Bei guten Bedingungen lässt sich der Kurs in etwa 2 ½ Stunden absolvieren, bei wenig Wind kann es deutlich länger dauern.
Dank GPS-Tracking ist das Solo-Rennen auch für Zuschauer*innen an Land mitzuverfolgen. Zugelassen sind aus Sicherheitsgründen ausschließlich unkenterbare Kielboote, auch Schwimmwestenpflicht besteht für alle Segler*innen.
Erstes Boot im Ziel war im letzten Jahr Harald Schuh mit einer Esse 850 in 2 Stunden und 58 Minuten. Mit einem schnellen Boot vorne zu sein, ist gut, bedeutet aber nicht, dass man im Vergleich zu Segler*innen, die auf langsameren Booten unterwegs waren, besser gesegelt ist. Daher werden die Zeiten nach Yardstick korrigiert, womit diese Unterschiede berücksichtigt werden, und trotzdem gewann Harald Schuh die Regatta mit berechneten fünf Minuten Vorsprung auf den Zweiten, Michael Waldburger.
Was uns, als Veranstalter von den Segler*innen unterscheidet? Wir sind nicht alleine an Bord, Unsere Crew steuert zwar nicht macht aber alle sichtbar: EPAMEDIA unterstützt uns bereits das vierte Mal als Hauptsponsor und sorgt dafür, dass „Around Alone Attersee“ über die Seeufer hinaus seine Wellen schlägt.













