In der Nacht auf Freitag, den 11. September 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Fornach um 01:06 Uhr zu einer groß angelegten Suchaktion alarmiert. Ein Jäger war seit dem Vorabend abgängig. Bei seinem Aufenthalt im Wald hatte er auch seinen Hund bei sich.
Neben der FF Fornach wurden die Feuerwehren Badstuben und Wilding-Mühlberg zur Unterstützung alarmiert. Zusätzlich standen die Suchhundestaffeln des Roten Kreuzes und der Österreichischen Suchhundebrigade sowie die Drohnen-Einheit des Roten Kreuzes und weitere Drohnen im Einsatz.
Da die ersten Suchmaßnahmen mit den Suchhunden zunächst erfolglos verliefen, wurde die Suche im weiteren Verlauf ausgeweitet. Um 05:55 Uhr wurde Alarmstufe 2 ausgelöst. Daraufhin wurden zusätzlich die Feuerwehren Frankenmarkt, Mösendorf, Oberalberting und Pfaffing alarmiert.
Insgesamt standen rund 177 Einsatzkräfte, darunter 133 Feuerwehrmitglieder, bei der Suchaktion im Einsatz.
Die Suche gestaltete sich aufgrund der örtlichen Gegebenheiten äußerst schwierig. Das weitläufige Einsatzgebiet bestand aus einem dichten, teilweise moorigen Waldgebiet. Nachdem die ersten Suchmaßnahmen nicht zum Erfolg führten, bildeten die Feuerwehren mehrere Suchketten, um das Gelände systematisch abzusuchen.
Auch der Einsatz der Drohnen stellte die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen. Durch die dichte Vegetation war die Sicht aus der Luft stark eingeschränkt. Selbst mit den eingesetzten Wärmebildkameras konnte aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse nur sehr wenig erkannt werden.
Nach mehreren Stunden intensiver Suche konnte schließlich gegen 07:44 Uhr der entscheidende Erfolg erzielt werden. Die eingesetzten Suchhunde konnten den abgängigen Jäger aufspüren. Auch sein Hund konnte im Zuge der Suchaktion gefunden werden.
Dem Jäger geht es gut. Damit konnte die umfangreiche Suchaktion nach mehreren Stunden erfolgreich beendet werden. Das koordinierte Zusammenspiel der zahlreichen Feuerwehren, Suchhundestaffeln und Drohneneinheiten war dabei ein wesentlicher Faktor für den erfolgreichen Ausgang des Einsatzes.
Bilder und Text: Simon Mühllechner / AFK Frannkenmarkt











