REGAU. Gleich mehrere schwere Verstöße stellten Polizisten am Freitagvormittag bei einer Verkehrskontrolle in Regau fest. Ein 32-jähriger Autofahrer war ohne gültige Lenkberechtigung unterwegs, drei Kinder auf der Rückbank waren nicht angegurtet. Zudem war das Fahrzeug mit einer Person zu viel besetzt. Ein Drogentest beim Lenker schlug schließlich auf Kokain an.
Kinder nicht gesichert
Gegen 10:30 Uhr bemerkte eine Polizeistreife bei mobilen Verkehrskontrollen im Ortsteil Schalchham einen Pkw, in dem offenbar ein Kind am Beifahrersitz nicht vorschriftsmäßig gesichert war.
Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der 32-jährige Lenker, ein bosnischer Staatsangehöriger aus dem Bezirk Wels-Land, keine gültige Lenkberechtigung besaß. Diese war ihm behördlich entzogen worden.
Im Fahrzeug befanden sich außerdem seine 26-jährige Ehefrau und drei Kinder im Alter von zwei, vier und fünf Jahren. Die sechsjährige Tochter saß am Beifahrersitz. Die drei Kinder auf der Rückbank waren allesamt nicht angegurtet. Außerdem wurde die zulässige Personenanzahl um eine Person überschritten.
Auch Vater ohne Führerschein
Kurze Zeit später erschien der 57-jährige Vater des 32-Jährigen mit einem weiteren Pkw an der Kontrollstelle. Auch er konnte auf Aufforderung keinen gültigen Führerschein vorweisen – auch seine Lenkberechtigung war behördlich entzogen worden.
Lenker hatte Kokain konsumiert
Das Verhalten seines Sohnes kam den Beamten zudem verdächtig vor. Ein freiwillig durchgeführter Urintest reagierte positiv auf Kokain. Der 32-Jährige wurde daraufhin zur klinischen Untersuchung ins Salzkammergut Klinikum Vöcklabruck gebracht. Dort stellte ein Arzt seine Fahruntauglichkeit fest.
Gegen den Lenker und weitere Beteiligte werden Anzeigen und Berichte an die Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck sowie die Staatsanwaltschaft Wels erstattet. Auch die beiden Zulassungsbesitzerinnen der Fahrzeuge werden angezeigt.











