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1,1 Millionen Euro für Konrad Lorenz Forschungsstelle in Grünau

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Land OÖ fördert Neubau und sichert dadurch die Zukunft der international anerkannten Forschungseinrichtung in OÖ 

Die Konrad Lorenz Forschungsstelle der Universität Wien in Grünau forscht im Bereich der Verhaltens- und Kognitionsbiologie an Graugänsen, Rabenvögeln, Krähen, Dohlen und Waldrappen. Da die derzeitigen räumlichen Gegebenheiten keine optimale Forschungsarbeit mehr gewährleisten können, wurde ein Neubau – integriert in den Wildpark Grünau – beschlossen.

„Spitzenforschung benötigt nicht nur kluge Köpfe, sondern auch moderne Infrastruktur. Durch den Neubau der Konrad Lorenz Forschungsstelle wird die Zukunft der weltweit anerkannten Konrad Lorenz Forschungsstelle in Oberösterreich gesichert“, freut sich Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Thomas Stelzer.

„Wir freuen uns, dass nun dieses – für unsere Region so wichtige – Projekt steht. Dies ist ein wichtiger Grundstein, der zur Stärkung der gesamten Region beitragen wird. Unsere Vision ist es, dass sich das Almtal künftig zum „Hagenberg“ der Biologie entwickelt!“, so der ÖVP-Parteiobmann des Salzkammergutes Rudi Raffelsberger.

„Der Neubau der Forschungsstelle ist ein wichtiger Schritt, der auch für die Weiterentwicklung des Wildparks und der Region wichtige Impulse geben wird“, ist Ing. Johann Vielhaber, Präsident des Betreibervereins des Wildparks Grünau, überzeugt. Die Forschungsstelle soll als Katalysator für die regionale Weiterentwicklung und als Impulsgeber für neue Veranstaltungsformate dienen. Ebenso soll der Neubau dem regionalen Tourismus wichtige Impulse verleihen und die Erhaltung und Schaffung von Arbeitsplätzen sichern.

In Summe belaufen sich die Kosten für den Neubau auf rund 1,7 Millionen Euro. Das Land Oberösterreich stellt dafür 1,1 Millionen Euro (800.000 Euro Wissenschaftsressort, 300.000 Euro Tourismusressort) zur Verfügung und fördert somit drei Viertel der Kosten. Der Baustart des neuen Gebäudes soll im Frühjahr 2017 erfolgen. 2018 wird die Forschungsstelle voraussichtlich ihren Betrieb im Neubau aufnehmen.

 

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